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Der letzte Weg

Der vor einem Monat in Bruneck ermordete Maxim Zanella wurde am Mittwoch  in Bozen beerdigt.

Am Friedhof von Oberau versammelten sich am Mittwoch rund 200 Trauergäste, um Abschied von Maxim Zanella zu nehmen.

Jener 30-jährige Bademeister, der Ende Juli in seiner Wohnung in Bruneck mit einem Messerstich getötet wurde.

Der 23-jährige Oskar Kozlowski hat die Tat, zu der weitere Ermittlungen laufen, gestanden und sitzt in U-Haft.

Carlo Alberto Zanella, Präsident des Südtiroler CAI und Adoptivvater des Verstorbenen, erwähnte davon in seiner Trauerrede nichts.

Er erzählte stattdessen von seinem Sohn Maxim.

Er sei ein Junge gewesen, der den Rock liebte. Ein „normaler junger Mann“, der gern alleine auf die Berge gestiegen und sehr sympathisch gewesen sei. Auf einmal herausgerissen aus seinem Leben, das in einer Stadt in Russland begann.

Die Trauerfeier wurde von Don Jimmy Baldo gestaltet, der von unguten Signalen in der Gesellschaft berichtete: Die Menschen würden sich seit Corona zum Teil nicht mehr grüßen, das gegenseitige Misstrauen sei größer geworden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • yannis

    >>>>>>Die Trauerfeier wurde von Don Jimmy Baldo gestaltet, der von unguten Signalen in der Gesellschaft berichtete: Die Menschen würden sich seit Corona zum Teil nicht mehr grüßen, das gegenseitige Misstrauen sei größer geworden.>>>>>>

    RIP !

    Leider haben diese „unguten Signale“ ihren Ursprung NICHT NUR mit Corona zu tun, vielmehr sind sie die Fortschreibung einer seit Jahren verkorksten Sozial-Politik.

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