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Tag der Fische

Markus Heiss mit Robert Schifferegger

Zum Tag der Fische am 22. August überreicht der Fischereiverband Südtirol eine Dankesurkunde an Robert Schifferegger, stellvertretend für das Amt für Gewässerschutz, als Anerkennung für das Engagement und die Bemühungen, den Wasserlebensraum und damit auch die Lebensgrundlagen der Fische zu sichern, rechtlich zu schützen und sukzessive zu verbessern.

Am 22. August findet jährlich der „Tag der Fische“ statt. Weltweit sollen mit diesem Aktionstag Fischarten ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden, die durch Überfischung und Lebensraumverlust in ihren Beständen bedroht sind.

Der Fischereiverband Südtirol nimmt heuer erneut diesen Tag zum Anlass, um eine Südtiroler Persönlichkeit bzw. Behörde für ihre besonderen Verdienste um die heimische Fischfauna auszuzeichnen.

Dabei greift der Fischereiverband Südtirol heuer das Thema des Lebensraumes auf.

Mit der Verleihung der Dankesurkunde an Robert Schifferegger, den langjährigen Mitarbeiter des Landesamtes für Gewässerschutz, unterstreicht der Verband die grundlegende Bedeutung des Schutzes der aquatischen Lebensräume für die Fischfauna im Lande. Der Erhalt möglichst natürlicher, vielfältiger und vitaler Fischgemeinschaften in unseren Gewässern kann nur in einem intakten Lebensraum funktionieren, heißt es in einer Aussendung des Fischereiverbandes Südtirol.

Der Biologe Robert Schifferegger, seit 1995 im Amt für Gewässerschutz aktiv, hat in den letzten 25 Jahren maßgeblich den Gewässerschutz im Lande mitgestaltet. Unter anderem hat er an der Ausarbeitung des Wassernutzungs- und des Gewässerschutzplanes mitgearbeitet, der beiden wichtigen Regelwerke für den aquatischen Bereich in Südtirol.

Dabei hat er beharrlich den Aspekt des quantitativen und qualitativen Schutzes der Ressource Wasser in die Pläne eingearbeitet und verankert, sich zugleich aber auch für den Schutz des Wasserlebensraumes als Ganzes stark gemacht. Der erst kürzlich verabschiedete Gewässerschutzplan wird seine Wirkung in den kommenden Jahren entlang unserer Gewässer entfalten und gibt dabei die Richtschnur vor, damit sich bis spätestens 2027 alle Südtiroler Gewässer in einem ökologisch zumindest guten Zustand befinden, so der Fischereiverband.

Das Amt für Gewässerschutz sei für die Fischerei ein unverzichtbarer strategischer Ansprechpartner für die großen Themen im Zusammenhang mit der Ressource Wasser, wie etwa der hydroelektrischen Nutzung unserer Gewässer und der sich damit ergebenden Probleme für die aquatische Fauna, wie die ökologisch notwendigen Restwassermengen, den belastenden Schwallbetrieb und die verheerenden Stauraumspülungen.

„Mit der fachlichen Kompetenz und den entsprechenden Befugnissen ausgestattet, kann die Behörde den Konzessionären von Wasserableitungen mit entsprechenden Auflagen für eine ökologisch verträgliche Nutzung der öffentlichen Ressource Wasser sorgen – sowohl im Zuge der Genehmigung als auch im laufenden Betrieb“, so der Fischereiverband.

 

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