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„Hilfe vor Ort leisten“

Myriam Atz Tammerle

Die Regionalratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit erteilt der Forderung der Grünen, ein Aufnahmeprogramm für afghanische Flüchtlinge hierzulande zu planen, eine Absage.

Vielmehr gelte es, wennschon, die Nachbarländer Afghanistans zu unterstützen, damit Schutz und Hilfe in der Region sichergestellt wird.

Die Grünen fordern im Regionalrat, ein Programm aufzulegen, um Flüchtlinge gezielt in die Provinzen Bozen und Trient zu holen.

Die neue Situation in Afghanistan – die früher oder später so zu erwarten war – sollte aber vielmehr in der Region selbst gelöst werden, statt die Menschen über tausende Kilometer nach Europa zu holen, meint die Süd-Tiroler Freiheit.

Auch regierende Parteien in Deutschland und Österreich, so z.B. die CDU/CSU oder die ÖVP, hätten ablehnend auf die Forderung reagiert, Migranten aus Afghanistan aufzunehmen. „Die Ressourcen sollten besser in die Infrastrukturunterstützung für an Afghanistan grenzende Aufnahmeländer investiert werden“, betont die Regionalratsabgeordnete Myriam Atz Tammerle. „So oder so muss diese geopolitische Krise auf EU-Ebene angegangen werden. Regionale Alleingänge sind keine Lösung!“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (16)

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  • roger

    Hilfe vor Ort leisten… de spinnt jo!!!
    Soll sie umifohrn!

  • enfo

    Es bringt ja nichts in diese Regionen zu investieren. Alles Geld was man rüberschickt wird in Waffen investiert. Lassen wir die doch endlich in Ruhe, denn das ist alles was sie wollen. Wer sind wir denn, dass wir einem Volk vorschreiben, wie sie zu leben haben. Wenn sie nach der Scharia leben wollen, na dann bitte. Das geht uns nichts an.

    • roadrunner

      Na so einfach ist es nicht. Die Taliban wollen ein Kalifat, der großteil der Afghanen lehnt dies ab.
      Der Westen hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert, humanitäre Hilfe muss geleistet werden. Nur das Wie ist das große Fragezeichen.

      • yannis

        Also wenn der Großteil ein Kalifat ablehnen würde, dann fragt sich um so mehr wie sich eine 400.000 Mann Armee die dagegen aufgebaut wurde, sich wie von Geisterhand über Nacht auflöst.
        Wieviele innerhalb dieser Armee „Maulwürfe“ von den Taliban waren weiß vielleicht der liebe Gott……

        • leser

          Yannis
          Ghani war nie ein wunschpräsident des volkes, er war ja ein wunschkandidat des westens allen voran der USA
          Eigenartig ist es schon dass afghanistan nicht wichtig zu sein scheint aber eine grundsätzliche rolle im nahostkonflikt spielt

    • emma

      genau so, und je mehr die „kòpfen“ desto eniger gibt es

    • leser

      Enfo
      Die afghanische wirtschaftsleitung besteht im wesentlichen darin
      Als grösster opiumpriduzent der welt hat es 40% anteil
      40% macht der export von bodenschätzen (vor allem lithium für musks batterien) aus der überwiegend von frauen und kinderarbeit abgebaut wird
      Und der rest sind spenden weltweit
      Nun stell dir vor etwa gut die hälfte ist in der hand der taliban
      Und noch dazu das abkommen dass man ghani freies geleit gegeben hat sich mit 160 millionen dollar in due vereinigten emirate abzusetzen
      Komisch, dass der westen und deren geheimdienste nichts davon wussten
      Dafür springen jetzt china und russland in die presche und übernehmen due abnahme der drogen und bodenschätze

      • enfo

        Ich stimme Ihnen großteils zu und mir ist schon klar was hinter dem Krieg gegen den Terror steckt. Aber die Taliban sind ein Kind der USA und wenn Russland und China das Regime akzeptieren, dann kann man ihnen das nicht vorwerfen.
        Weiters möchte ich anfügen, dass Menschen, die es nicht schaffen in Frieden zu leben, sollte man einfach die Zeit geben, bis sie sich selbst ausradieren und nicht sie versuchen in ein System zu drängen, das ihnen nicht behagt oder gegen ihre Kultur ist.

  • erich

    Des war a einmalige Gelegenheit, die STF Leit verscherbln mir an die Österreicher, im Gegenzug nehmen mir Afghanen auf. Beade a Geschäft gmocht.

  • roger

    @ leser: die faulen Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika lassen wir täglich in Massen rein! Aber die bedrohten Christen in Afghanistan versorgen wir vor Ort! Streng dein Hirn on, soweit oans vorhondn isch.

    • leser

      Roger
      Sieh es so
      Die faulen wirtschaftsflüchtlinge wie du sie nennst, nehmen wir auf als ausgleich für das, dass wir als europäisches wirtschaftswunder ihnen seid jahrhunderten ihre bodenschätze mehr oder weniger klauen
      Und dass dank deren ausbeute dur mit den rohstoffen dein handy beduenen kannst und ignoranten blödsinn schreiben kannst

  • gerhard

    Anzahl der in Afghanistan lebenden Menschen:34.500.000, 34 MILLIONEN !!!
    Anzahl der einheimischen Soldaten in Afghanistan. ca. 200.000
    Anzahl der IS Kämpfer : ca 80.000
    Bewaffnung der Soldaten :
    Hubschrauber, Kampfflugzeuge, Panzer, moderne Waffen
    Bewaffnung der IS Kämpfer:
    Messer und uralte russische Gewehre

    Wenn natürlich der Staatspräsident abhaut, die Soldaten desertieren,
    wenn das Land und die Bevölkerung zu feige ist, sich gegen 80.000 Idioten aufzulehnen,

    Ja dann ist es doch nicht mehr als Recht und Billig, das wir unsere Söhne ins Kriegsgebiet schicken um dem feigen Pack Wohlstand und Sicherheit zu garantieren. Wenn ausländische Soldaten gegen die IS Kämpfer kämpfen, ja dann brauchen doch die Afghanen nicht tun. Sollen doch die Anderen sterben!

    Die kommen doch lieber zu uns und lassen sich hier versorgen.
    Ist doch kein Problem, hunderttausend Sozialschmarotzer mehr oder weniger, wir habens doch!

    • leser

      Gerhard
      Du schlauer
      Dass es im afghanistankonflikt nicht um die afghanen geht hast du noch nicht kapiert
      Studier mal ein busschen den naostkonflikt und verstehe die intetessen der amis, dann lernst du vielleicht, dass es um etwas anderes geht

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