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„Stärkere Kooperation“

Wirtschafts- und Exportpolitik, Klimaschutz und die Corona-Pandemie, das waren die zentralen Themen über die sich Landesrat Achammer mit seinem Kärntner Amtskollegen Schuschnig ausgetauscht hat.

Zu einem Arbeitsgespräch ist Landesrat Philipp Achammer in Klagenfurt mit dem Kärntner Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Mobilität, Sebastian Schuschnig, zusammengetroffen.

Die beiden Politiker und Landesräte verwiesen gleich zu Beginn ihres Gesprächs auf die vielen Verbindungen, die zwischen Südtirol und Kärnten bestehen, in Geschichte, Kultur und auch in der Wirtschaft.  

Die Corona-Krise und die europäischen Klimaziele sind in beiden Ländern die derzeit größten Herausforderungen für Menschen und Politik. „Beide bringen für die Wirtschaft und den Tourismus in unseren Ländern viele Veränderungen mit sich, aber auch neue Chancen. Besonders im Bereich der Nachhaltigkeit und Ökoinnovationen ergeben sich für beide Regionen industriepolitische und gesellschaftliche Chancen“, sagte Landesrat Schuschnig. 

„Südtirol und Kärnten unterhalten bereits jetzt einen intensiven wirtschaftlichen Austausch. Könnten aber von einem stärker abgestimmten Wirtschaftsraum profitieren“, betonte Landesrat Achammer.

Hierfür streben Schuschnig und Achammer eine stärkere Kooperation zwischen Kärnten und Südtirol im Bereich der Industriepolitik und eine stärkere Abstimmung der Außenwirtschaftsinitiativen der beiden Länder an. Ein bilaterales Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft und Industrie und exportierenden Betrieben solle im Herbst eine noch bessere Vernetzung einleiten.  

Weitere Gesprächsthemen waren der zunehmende Fachkräftemangel, die Situation am Arbeitsmarkt, die Herausforderungen im Tourismus im Hinblick auf die kommende Wintersaison, Kooperationen mit dem neuen Kärntner Logistikcenter in Villach-Fürnitz, die Situation beim Grenzübertritt sowie die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und der Industrie. Südtirol sei hier, so Schuschnig, eine innovationsgetriebene Vorzeigeregion im Alpenraum, von deren Erfahrungen Kärnten in vielen Bereichen profitieren könne. Als Beispiel nannte er den Einsatz von Wasserstoff im öffentlichen Verkehr, auf den Südtirol seit 2013 setzt. Kärnten will bis 2023 nachziehen.  

Auch die Corona-Daten und die Impfsituation sprachen die Landesräte Achammer und Schuschnig an und waren sich darin einig, dass „nur die Impfung die Wirtschaft gut durch den Herbst und Winter bringt“

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