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„Erschöpfte Köpfe“ 

Roger Pycha

Wenn bodenständige, rationale Menschen plötzlich zu fanatischen Impfgegnern mutieren und nur noch den (Un)wahrheiten der sozialen Netzwerke Glauben schenken, ist das Umfeld überfordert. Roger Pycha, Primar der Psychiatrie am Krankenhaus Brixen, erklärt, warum diese Leute wie unter Drogen reagieren. 
Sie selbst und ihre Kinder sind gegen die Kinderkrankheiten geimpft – aus Überzeugung.
Sie standen bislang den sozialen Netzwerken skeptisch gegenüber und haben deren Inhalt hinterfragt.
Und plötzlich: In Corona-Zeiten sind bodenständige, rationale Menschen zu fanatischen Impfgegnern mutiert, die nur noch den (Un)wahrheiten in den sozialen Netzwerken Glauben schenken, die Schulmedizin in Zweifel ziehen und zu Systemkritikern geworden sind.
Das Umfeld ist schockiert, Freund- und Partnerschaften gehen zu Bruch.
Solche Beispiele kennt jeder in seinem Umkreis. Wie konnte es zu diesem Sinneswandel kommen?
Roger Pycha, Primar der Psychiatrie am Krankenhaus Brixen, gibt Antworten.

TAGESZEITUNG Online: Herr Pycha, Corona treibt seltsame Blüten: Plötzlich werden Impfbefürworter zu Impfgegnern, die nur mehr den Facebook-Wahrheiten glauben und für keine Argumentation zugänglich sind. Was ist mit diesen Menschen passiert? 

Roger Pycha: Eines vorweg: Es gibt Psychiatriepatienten, die haben extreme Angst vor Tests, eine Testphobie. Das ist eine kleinere Störung, sie ist inzwischen weitgehend überwunden. Vor allem Menschen mit Hals-Nasen- und Atemproblemen oder jene, die grundsätzlich schon angstgestört waren, waren davon betroffen. Inzwischen wissen wir alle: Die Abstriche sind zwar lästig, aber das Ganze dauert nur ein paar Sekunden. Wenn ich die Angst davor überwinde, bekämpfe ich meine beginnende Störung. Neuerdings gibt es aber auch so etwas wie eine Impfphobie. Sie ist häufig anders gelagert: Es geht um grundsätzliche Vorbehalte.

Die da wären? 

Betroffene glauben, irreparable Schäden am eigenen Erbmaterial hervorzurufen. Menschen in Krise neigen dazu, immer einfacheren Botschaften zu glauben. Das heißt: Je erschöpfter ein menschliches Gehirn ist, desto eher sieht es nur mehr schwarz oder weiß und keine Farben. Nach eineinhalb Jahren Corona haben viele Menschen diesen hintergründigen Erschöpfungszustand erreicht. Sie wollen – ähnlich wie auf politischer Ebene knapp vor dem Zweiten Weltkrieg – ganz einfache Lösung. Die Nazis und Kommunisten hatten damals leichtes Spiel. So ist das Phänomen zu erklären, das wir jetzt erleben: Viele Leute sagen: Ich mach da nicht mehr mit, ich steige aus, weil ich das Recht dazu habe. Umgekehrt erbost sich jetzt die Mehrheit darüber, dass sich eine Minderheit nicht gut genug schützt und damit die Gesundheit aller riskiert. 

Wie soll das Umfeld auf solche Menschen reagieren?

Auch auf Dialog setzen. Der Verhandlungsweg ist immer jener, der auch gewählt werden muss. Ich habe den Eindruck, dass man mit einem Bevölkerungsteil konfrontiert ist, der des Argumentierens müde ist und sich ausklinkt. Ähnlich wie die Aussteiger, die sagen, sie sind nicht mehr Staats-, sondern Weltbürger, die in den Wald ziehen und ihre Kinder selbst unterrichten. Dies ist zwar eine verständliche, aber eine absolut verkürzte, unkluge Lösung. Gewissermaßen eine Kurzschlussreaktion. 

Wie überzeugt man diese Menschen?

Wir werden nicht umhinkommen, strenge Regeln einzuführen: Es darf nur jenen Bewegungsfreiheit erlaubt werden, die geimpft oder genesen sind. Denn das ist die Regel der Vernunft. Jene Menschen, die diese Vernunft nicht akzeptieren wollen, muss man zwar nachsichtig begegnen, aber in der Regel unerbittlich sein. Das ist das Gebot der Stunde. Das heißt: Wir sollten zwar versuchen, Grabenkämpfe zu vermeiden und diese Menschen nicht zur Gänze ausgrenzen. Umgekehrt sollte die Regel sein, dass die Bewegungsfreiheit derjenigen, die sich nicht impfen lassen, stark eingeschränkt wird. Diese müssen dann entscheiden: Will ich mich dieser Einengung fügen oder brauche ich mehr Freiheit und riskiere ich die Impfung. 

Es sind Personen zu Impfgegnern geworden, von denen es niemand erwartet hätte…

Es kann jedem Menschen passieren, wenn er erschöpft genug ist. Wir wissen jetzt nicht, was der Einzelne durch die Krise erleidet oder erlitten hat – wie sehr die Person psychisch oder sozial mitgenommen wurde, wie sehr sie unter der Isolation oder der wirtschaftlichen Beeinträchtigung gelitten hat und leidet. Das sieht man dem Einzelnen nicht an, es sind unsichtbare Wunden, die wir im Einzelfall nicht berücksichtigen können. Diese Menschen reagieren abwehrend und verweigernd, sie wollen mit dem Ganzen nichts mehr zu tun haben. Ich bin überzeugt, dass rund ein Drittel der Impfgegner eigentlich keine Impfgegner sind, sondern nur Verweigerer des Wahrnehmens der ernsten Gefahr. Sie tun einfach so, als gäbe es keine Gefahr. Dieses Drittel können wir im richtigen Moment und mit einer günstigen, einladenden Haltung dann doch gewinnen. Den ideologischen Grabenkämpfern müssen wir zwar ihren Willen lassen, jedoch auf Kosten der Bewegungsfreiheit. 

Das Umfeld ist mit solch einem Sinneswandel überfordert, Freund- und Partnerschaften gehen zu Bruch, weil diese Menschen für jegliche Argumentation unzugänglich sind…

Das Schwierige dieser Minderheit ist, dass sie sich in der Lage befindet, wie Südtirol zu Optionszeiten. Damals mussten sich die Südtiroler entscheiden. Zwischen zwei Übeln das kleinere zu wählen, ist eine sehr schwierige Entscheidung. Rational betrachtet ist die Impfung die viel klügere Entscheidung, aber wenn Leute intensive Vorbehalte gegen die Impfung haben, wissen sie nicht, was sie tun sollen. Dann tun sie eines: Sie suchen den Kontakt zu Gleichgesinnten. Dann bilden sich nicht mehr Diskussionsgruppen, sondern Lager. Wenn sich Menschen zu Gruppen zusammenrotten, wird es schwierig. Sie bleiben bei ihrer Meinung und wollen nichts anderes mehr hören. In der Demokratie können wir das nicht verhindern. In Ländern wie China oder Russland ist so etwas kein Problem, da wird der Staatsbürger einfach vergewaltigt. Nur im Extremfall werden bei uns die Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Im Augenblick überlegen sich aber gerade Demokratien, diesen Weg einzuschlagen und dessen Gefahr sind sich die Impfgegner bewusst. Sie fühlen sich bereits vorvergewaltigt und rotten sich intensiver zusammen, um sich besser in der Gemeinschaft wehren zu können. Ich würde dafür plädieren, die Angst, die dahinter steckt, zu suchen. Diese Angst ist ein Symptom, ein Zeichen der Schwierigkeit, der Erschöpfung, bei manchen auch ein Krankheitszeichen. 

Wie soll das Umfeld mit dieser ihr fremd gewordenen Person umgehen?  

Foto: Sabes/ 123RF.com

Die Person ist ja trotzdem mein Freund, mein Partner. Ich muss ihre Fähigkeiten und Rollen weiterhin akzeptieren und bestärken. Sie denkt in dieser Sache anders und ich habe dies zu akzeptieren. Sie hat zu akzeptieren, dass sie in Zukunft deutlich weniger Freiheiten haben wird als ich. 

Diese Personen sind für jegliche Argumentation unzugänglich. Mehr noch: Sie beschimpfen die Impfwilligen als unwissend, als Trottel, die die ganze Lage nicht durchblicken…

Erschöpfte Gehirne sind vergleichbar mit Menschen mit verminderter Intelligenz: Schwer gestresste Menschen reagieren wie Personen unter Drogen, akzeptieren nur mehr vereinfachte Muster. Wir müssen sie im richtigen Moment auf die richtige Weise animieren, die Impfung dennoch zu „riskieren“. Das Umfeld soll weiter argumentieren, aber ruhig, verständnisvoll und nachsichtig. Solange es keine Pflichtimpfung gibt, haben sie das Recht, sie zu verweigern. Die Toleranz ist wesentlich. 

Brauchen diese erschöpften Hirne schon eine Therapie? 

Kaum jemand wird sich aufgrund seiner Impfgegnerschaft in eine psychologische oder psychiatrische Therapie begeben. Ich habe aber Patienten, die diese Unsicherheit doppelt und dreifach verstärkt erleben. Und genau bei solchen Menschen, die mir vertrauen, ist es möglich, Vorbehalte auszuräumen und sie zu einer Impfung zu bewegen.  

Corona hat viele Menschen psychisch krank gemacht? 

Corona hat ganz sicher viele Menschen psychisch krank gemacht, und psychisch Kranke tendenziell kranker. 

Interview: Erna Egger

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (85)

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  • unglaublich

    Die Psychiatrisierung Andersdenkender hat Geschichte. Was für eine Zeit!

  • andreas

    Zu Recht ist Pycha einer der Besten in diesem Bereich und das nicht nur in Südtirol.

    Impfgegner arumentieren, sofern sie das überhaupt machen, irrational, auf konkrete Fragen geben sie selten Antwort und in letzter Zeit kommt oft der Vergleich mit dem National.sozialismus, da sie ihre Kritik bzw. Empörung immer weiter steigern wollen/müssen, da sie nicht wirklich ernst genommen werden.

    Gern verwenden sie auch Zitate oder Bildchen, welche auf rechten Seiten oder Telegram zirkulieren.
    Auch sagen sie gerne man soll „nachdenken“, auf die Nachfrage über was, tun sie geheimnisvoll, so als wären sie die Erleuchteten, wobei sie wenigsten wortgewandt sind und eher selten als große Denker auffallen.

    • markp.

      Also wenn dieser Pycha die Koryphäe von Psychiater (oder Psychologen.. sonst rüffelst du ja wieder) ist, von der du dauernd schreibst, na dann Gute Nacht.
      Ich folge auch nicht den Aluhutträgern und Verschwörern oder Hetzer wie Pöder. Aber es gibt fernab von denen genug gute Argumente, sich nicht impfen zu lassen. Aber wie ich dir schon mal schrieb, hat es keinen Sinn mit dir über dieses Thema zu schreiben. Allein schon, dass du alle Impfgegner in einen Sack packst (du schreibst ja nicht „einige“ oder „viele“, sondern pauschalisierst) und schreibst, dass sie die Argumente der Nazizeit hernehmen.
      Im Grunde verhältst du dich bei diesem Thema genauso mit einem Brett vor dem Kopf, wie du es den Verschwörumgstheoretikern vorwirfst = egal mit welchen Gegenargumenten man kommt, wenn sie nicht deiner Meinung sind, hörst du nicht mal zu und beleidigst auch noch.

    • leser

      Anderke
      Ja du bist wahrlich ein grosser denker
      Wann kann ich dich wählen?
      Übrigens in schreibfehlern stehst du mir in nichts nach

  • unglaublich

    Und noch etwas. Systemtreue haben immer schon mehr Schäden angerichtet als Systemkritiker.

    • steve

      Wollen wir an den Beginn des letzten Jahrhunderts (20er Anfang 30er Jahre) zurückdenken waren es die Systemkritiker die das System die Weimarer Republik zum Einsturz brachten.
      Und siehe da da kam ein Mann mit einfachen Antworten, einer wie man sie auch heute in den sozialen Medien zuhauf antrifft und übernahm die Macht. Der Mann hiess Adolf Hitler und den Rest kennt man ja.
      Von wegen Systemkritiker richten keine Schäden an…

  • ahaa

    Ich würde ihm nicht mal die Hand geben. Ist er sicher, daß er sich mit seinem Job nicht selbst therapieren will?
    Gutes hörte man in Bruneck von ihm nie. Ist das jetzt anders?
    Er könnte die Vorteile der Stromtherapie erklären. Ob man will oder nicht? Wer entscheidet das?
    Auch gegen den Willen des Patienten ?

    • andreas

      Es gibt keine „Vorteile der Stromtherapie“, wer hat dir denn das erzählt?
      Lithium oder Stromtherapie sind die letzten Möglichkeiten, wenn andere Medikamente nicht wirken.

      Dass er die Stromtherapie gegen den Willen eines Patienten einsetzt, halte ich zwar für ausgeschlossen, da sie keine kurzfristige Lösung ist, aber erzähl mal, was in Bruneck sonst noch so alles gemunkelt wird.

  • suedtirol-denk-um

    Sehr geehrter Herr Dr…. wie werden Sie denn Menschen in die Augen schauen, wenn die Wahrheit über die Plandemie rauskommt… dann sagen… wir wussten nix darüber wird in der heutigen Zeit nicht funktionieren!!!!

  • leser

    Es wäre interessant zu wissen gewussen, was pycha dazu sagt, warum ärzte oder impfgeber vorher due unterschrift verlangen, wenn das impfen doch nicht so dramatisch ist
    Aber mit der option ist ein guter vergleich
    Nur konnte hier auch pycha nicht vermitteln was der bessere entscheid ist wenn man zwischen erschiessen und hängen entscheiden kann
    Ein zwang bleibt doch ein zwang oder pycha?
    Und und eine supspendierung vom arbeitsplatz ist eine missachtung im grundgesetz das besagt es besteht ein bedingungsloses recht auf arbeit

  • honsi

    Als psychisch gesund gilt heute derjenige, der sich 30 mal am Tag desinfiziert, im Freien und ganz allein mit Maske und Latexhandschuhe spazieren geht und keine Gelegenheit auslässt sich zu Hause freiweillig einzusperren.

  • leomair

    Sonntag früh und schon den Bock des Tages geschossen:
    Und und eine supspendierung vom arbeitsplatz ist eine missachtung im grundgesetz das besagt es besteht ein bedingungsloses recht auf arbeit

    • trjo

      @leomair
      Aber mit Sicherheit hast du nicht das Recht eine Pflegebedürftige Person mit deiner eventuellen Erkrankung anzustecken. Also Nichtgeimpfte! Hände weg von Patienten und Pflegebedürftige.

  • nochasupergscheiter

    Der geimpfte kann corona ebenso verbreiten wie der ungeimpfte…
    Ich sehe mich jetzt einem impfzwang gegenüber obwohl ich es fast sicher schon zweimal gehabt habe…
    Irgendwie fürchte ich mich nicht so sehr vor dem dritten mal muss ich leider sagen, obwohl die ganzen geimpften, die auf nichts mehr achtgeben wohl eher eine Gefahr für mich sind… Andererseits sitzen die drinnen wo wenig Platz ist und ich steh draußen, verkehrte Welt…
    Was mich aber ärgert ist dass sich die Lieben Politiker in dieser Zeit mal hübsch ihre 600 Euro abholen, und nie keine Rede davon die angehäufte Nachzahlung mal für einen guten Zweck zu spenden…
    Letztendlich ist nicht die Partei, aber kölle doch besser als ihr alle liebe Politiker…
    Wenn ihr anfängt die Kinder zu zwingen weil die Lehrer nicht wollen, dann ists auch bei mir vorbei mit der Ruhe…. Das garantiere ich

    • leomair

      Wenn sie schon fast sicher zweimal corona hatten und keinen Nachweis dafür haben ist das eingentlich nur blöd für sie. Wenn sie sich hätten testen lassen hätte eine Quarantäne erfolgt und jetzt wären sie 12 Monate in Ordnung

      • nochasupergscheiter

        Leomair da hast du recht…
        Das erste mal war im Februar 2020 vor Beginn des ganzen corona gedöns… Bindehautentzündung und alle Symptome… Da wusste man noch nicht was corona ist… Aufgelegt hab ichs mir bei der arbeit im Skigebiet… Naja glücklicherweise nichts passiert…
        Das zweite mal hab ich mich bei Anzeichen sofort vorsichtshalber in selbstquarantäne begeben… Der von einem Bekannten gelieferte antigentest war ganz schwach positiv… Nach den zwei Wochen und einem weiteren antigentest war ich negativ… Aber die pcr tests die dich wenn du Pech hast Wochenlang lahmlegen die hab ich mir geschenkt…
        Tut mir leid ich krieg Kein geld wenn ich zuhause sitze keinen tag… Bin nicht wie die Politikerfreunde die fürs nichtstun sogar noch eine Erhöhung kriege

        • gorgo

          Und in deiner Selbst Quarantäne hast du Geld gekriegt?
          Besorgst dir selber einen Antigenttest der „schwach“ ausschlägt?
          So ein Stuss.

          • nochasupergscheiter

            Gorgo! Das was ich sage als Stuss zu bezeichnen sagt mir dass du dich hier nicht mit deiner meinung beteiligen solltest! Ich kriege kein Geld wenn ich mich krankmelde! Leider nur wenn ich arbeite! Gleich wie ich krankgemeldet bin! Das zu 1!
            Zu zwei, da du es anscheinend nicht weisst! Der Antigentest schlägt variabel aus, jeder der schon bei mehreren Tests dabei war kennt das! Je nach Anzahl von Zellen und Grad der Infektion! Du weisst das anscheinend nicht… also beteilige dich nicht an der Diskussion!

  • goggile

    PYCHA MUSS ZURÙCKTRETEN!

  • korupt

    Was sind das für Medien die nur einseitige Berichte über Impfgegner, Andersdenkende u Leute die kritisch Hinterfragen bringen?
    Wenn Impfaktionstage sind wird es groß publik gemacht.
    Früher hieß so etwas Propaganda.

  • rainerzufall

    @andreas hat recht. Die Impfgegner haben im Grunde auf nichts eine Antwort, tun geheimnisvoll wenn man ihnen konkrete Fragen stellt (zB Argument Bill Gates) und glauben Experten auf Youtube mehr als der Wissenschaft. Und die Kornkreise werden jährlich von Außerirdischen gemacht, die uns einen Besuch abstatten. „Dümmer gehts nimmer“.

    • leser

      Rainerzufall
      Aber das mit bill gates oder die kornkreise kommen nicht von impfgegnern
      Bill gates hat sich liebes von epstein beraten lassen und das in sachen geldfragen und auch in gutmenschsachen
      Das ihn seine frau verlassen hat liegt sicher daran, dass er die impfgegner nicht bekehren konnte
      Gell rainerzufall es ist ein keuz mit diesen unbelehrbaren impfgegnern

  • joe

    Da man seit gut einem Jahr von der Politik , mehr oder weniger nur noch belogen wird und die Mainstreammedien auch nur noch einseitige Berichte bringen . Möchte ich von den Impfbefürwortern schon mal gern wissen , warum man gleich als Aluhutträger , Verschwörungsfan usw. betitelt wird ? Nur weil man der ganzen Sache kritisch gegenüber steht ?
    Daß seit spätestens letzten Herbst nicht mehr alles ganz nachvollziehbar abläuft , wird wohl auch dem “ fanatischtem “ Befürworter aufgefallen sein . Dazu reicht der normale Hausverstand .

  • waldhexe

    Nur weil ein Psychiater mir rät ,ich sollte die Impfung „riskieren“ werde ich mich nicht impfen lassen.Ich werde mich impfen lassen,sobald es die Erfordernisse zulassen.

  • trjo

    Wieso macht man keine Händyumfrage, wo sich jede Nr. nur einmal einloggen kann und man schaut sich dann die Ergebnisse an.

  • bergkind

    Bei jedem Medizinischen Eingriff (so auch bei der Corona Impfung welche nur eine Notfallzulassung hat) gibt es ein Restrisiko. Meines Wissens ist es inzwischen wissenschaftlich anerkannt dass man trotz Impfung auch weiterhin ansteckend bleibt. Vor allem bei jungen Menschen welche nachweislich kaum ein Risiko haben auf der Intensivstation zu landen finde ich daher eine Impfpflicht zweifelhaft. Die Art und Weise wie mit kritischen Personen umgegangen wird ist einer westlichen Demokratie nicht würdig und erinnert mich an dunkle Zeiten.

    • steve

      Ihre Argumentation beinhaltet einen Fehler der gern von Impfgegnern gemacht wird:
      „Meines Wissens ist es inzwischen wissenschaftlich anerkannt dass man trotz Impfung auch weiterhin ansteckend bleibt.“

      Falsch: es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass man viel weniger ansteckend ist. Es gibt nicht nur ein ansteckend ja oder ein ansteckend nein sondern alles dazwischen.

      Auch wenn ihr es nicht einsehen wollt, aber Geimpfte sind halt einmal weniger ansteckend.

      Deswegen kann es passieren dass ein Ungeimpfter einen anderen durch Ansteckung umbringt und er kann dann nicht sagen er hätte alles unternommen, das zu verhindern.

      • leser

        Steve
        Ein geimpfyer kann einen genauso anstecken
        Es ist nicht einmal klar zu welchem prozentsatz
        Man prophezeite auch die impfung hat eine immunitätsrate von 94%
        Bis jetzt ist man bei der korrktur von etwa 60%, also immer noch 4 von 10
        Dazu ist nicht einmal klar , welche nebenerkrankungen aufyreten könne, für die der gesetzgeber bzw. Impfgeber nicht haftbar gemacht werden kann
        Wo liegt der vorteil?

      • cicero

        Wieso soll ein Geimpfter weniger ansteckend sein als ein Ungeimpfter. Er INFIZIERT sich gleich wie ein Geimpfter und ist deshalb auch gleich ansteckend. Und zwar über HATSCHI !!

      • hopasak

        … ach steve, heute schon gefrühstückt? Oder immer noch im Alk-Delirium?

  • bergkind

    Lieber „steve“ bitte lesen sie auf der offiziellen Website der Europäischen Kommission zum Corona Virus unter Punkt 13 (Kann eine geimpfte Person das Virus trotzdem übertragen) nach. Dort steht klar „Das wissen wir noch nicht“.
    Das war es auch was ich mit meinem Post meinte. Eine normale faktenbasierte Diskussion scheint aktuell kaum noch möglich. In einer Demokratie sollte es immer Platz für das „Für“ und „Wieder“ geben.
    Auch würde ich mich nicht per se als Impfgegner bezeichnen sondern nur als kritischen Mitbürger.

    Anbei der Link https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans/questions-and-answers-covid-19-vaccination-eu_de#:~:text=Das%20wissen%20wir%20noch%20nicht,%C3%84nderung%20dieser%20Verhaltensma%C3%9Fregeln%20f%C3%BChren.

  • ahaa

    Auszug.
    Israelischer Internist enthüllt Unwirksamkeit der Impfung
    Dr. Zioni ist Internist des israelischen Laniado-Krankenhauses. Er weiß, wovon er spricht. Die meisten Corona-Infektionen und damit einhergehenden Hospitalisierungen betreffen in Israel Geimpfte. Freilich: Durch die breite Durchimpfung der Bevölkerung bleiben auch nur wenig Ungeimpfte übrig. Doch diese scheinen die Corona-Infektionen im Schnitt sogar besser zu überstehen, als jene, die bereits zwei Dosen des Pfizer-Stoffs erhalten haben.

  • bergkind

    Lieber „steve“ während ich offizielle Quellen der Eu Kommission zittiere zietieren sie eine Seite die „nature.com“ heist.
    Wir könnten uns tagelang ominöse und seriöse Quellen gegenseitig zitieren die sich widersprechen. Macht aber wenig Sinn.

    Wenn aber bereits die offizielle Informationsseite der Eu-Kommission zum Thema sagt „Wir wissen es nicht“ dann sollten SIE dies respektieren.

  • leser

    Pycha ist südtirols führender psychologe, wie man aus der presse immerwieder entnehmen kann
    Aber lieber pycha, da du ja mediziner bist und nachdem auch du einen eid abgelegt hast, nehm ich an, dass du dein erlerntes wissen für die allgemeinheit einsetzt nach bestem wissen und gewissen
    So scheint es bei diesem interview wohl doch ein wenig danach zu riechen, dass du dich teils von der presse und der politik vir den karren spannen lässt die gesellschaft in zwei klassen zu teilen
    Eine spezialisierye korephäe, wie pycha immer definiert wird kann dich zumindest einen parteilisen und neutralen standpunkt aussenden
    Wenn ich von einer impfung bewertet unter fakten und einschätzung nicht ü erzeugt bin, dann heisst das wohl noch lange nicht dass ich im kopf müde bin und tendentiell ein militanter impfgegner bin
    Zumindest kann man eine solche aussage eines anerkannten berufsexperten in der psychiatrie kritisch bewerten
    Uch gkaube dass due presse und die politik schon fest genug im sattel sitzt und das volk in zwei klassen zerlegt, dafür muss ein pycha nicht auch nich herhalten
    Wenn er das gern tut sollte er in die politik gehen dann ist sein standpunkt eindeutiger

  • yannis

    Zwei mögliche Antworten und meine Meinung zu den Ursachen:

    Es ist einfach von höherer Stelle so beschlossen worden um Intressen damit durchzusetzen denn es profitieren viele enorm von dem Impfboom.

    Corona hat eine weltweite Hysterie ausgelöst – und Hysterische Handlung sind nicht für unbedingte Sinnhaftigkeit bekannt. Angefeuert wird das Ganze natürlich ohne jegliche Skrupel von der Pharmatec die die Umsätze und Chancen des Jahrtausends sieht und gerne die Vorlagen liefert. Viele, viele Corona befeuernde Wissenschaftler hängen an der warmen Brust der Pharmaindustrie.

    Meine Meinung. Es gibt nicht den einen Grund dafür – es ist wahrscheinlich eine komplexe Mischung aus Profitgier, Hysterie und Dummheit die momentan den perfekten Nährboden für das ganze Theater liefert.

    • cicero

      Und die Politik die den Fehler des Lebens mit den ganzen Lockdowns gemacht hat und das natürlich nicht zugeben will. Jetzt will man über die Impfung wieder den Rückzieher machen ohne das Gesicht zu verlieren.

  • cif

    Psychos wollen Herrn Pycha die Welt der Psychologie erklären. Diese Art der Selbstüberschätzung ist auch psychologisch erklärbar.
    Herr Pycha, diese Personen welche hier über sie lästern, waren auch vor Corona schon so präpotent.

    • leser

      Cif
      Das hat nichts mit psychos zu tun
      Pycha hat neben medizinischer auch eine soziale verantwortung
      Als einfacher bürger hat man schon das recht dass er mit dieser position mit verantwortung umgeht
      Das hat nichts mit lästern zu tun
      Der karren der presse ist nunmal ein delikater und unsere presse ist nun mal nicht die beste

    • hopasak

      Cif, a wilds Zeug zum schnupfn, gel cif?

  • tirolersepp

    Auch ich muss lernen mit Impfgegnern behutsamer umzugehen !!!

  • bergkind

    Lieber Steve allein der Fakt, dass Sie Informationen einer offiziellen Infoseite der Eu-Kommission zum Corona-Virus anzweifeln zeigt mir welcher Gesinnung Sie angehören und mit Extremisten hat es wohl keinen Sinn zu diskutieren.
    Danke dass Sie als lebender Beleg für meinen ursprünglichen Post dienen.

  • staatsfeind

    Die großen Katastrophen in der Geschichte sind nicht durch Ungehorsam entstanden, sondern durch Gehorsam. Die aktuelle faschistische Gesinnung von Politik und Medien wird durch den Vergleich mit dem dritten Reich in diesem Artikel doch auch einem Blinden ersichtlich.

  • hopasak

    Amen, Pycha …
    Dein „Reich“ komme, dein „Willi“ geschehe …!

  • hopasak

    “ … Erschöpfte Gehirne sind vergleichbar mit Menschen mit verminderter Intelligenz: Schwer gestresste Menschen reagieren wie Personen unter Drogen …

    Entsteht hier eine Autobiografie?

  • mwald

    Sehr geehrter Hr. Pycha, sie mögen von Psychologie Ahnung haben, aber daraus solche Thesen abzuleiten ist übel. Man sollte einfach die Zahlen anschauen. Neuinfektionen Schweden mit niedriger Impfquote niedriger als im Resteuropa. Neuinfektionen England mit höchster Impfquote höher als sonst.. Zusammenhang scheint offensichtlich…

  • snoopy

    Der Herr Pycha, Gott in weiß, weiß natürlich über jedes Zeitgeschehen bescheid. Welch genialer Kopf. Komisch, dass es in seiner Familie so viele Scheidungen gibt. Kehren Sie zuerst vor ihrer eigenen Tür, Herr Pycha, bevor sie über andere urteilen. Der Mann geht mir schon lange auf die Nerven. Es wäre besser, er hielt sich aus allem heraus.

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