Du befindest dich hier: Home » News » „Habe mich nicht bereichert“

„Habe mich nicht bereichert“


Arno Kompatscher schließt – anders als im Vorjahr – einen Lockdown im Herbst nicht aus. Im Interview warnt der LH vor der Delta-Variante und dementiert Gerüchte über eine Wohnung in Davos.

Tageszeitung: Herr Landeshauptmann, seit dieser Woche ist Südtirol weiße Zone. Passend dazu wurden am Montag zum ersten Mal in diesem Jahr weder Neuinfektionen noch Todesfälle festgestellt. Ist das ein Etappensieg? Oder befinden wir uns im Kampf gegen das Coronavirus bereits auf der Zielgeraden?

Arno Kompatscher: Ich würde eher von einem Etappensieg sprechen. Wir weisen gute Zahlen auf und freuen uns natürlich über die positive Entwicklung, die uns auch die jüngsten Öffnungsschritte ermöglicht hat. Ansonsten hätten wir die Maskenpflicht im Freien nicht so abändern können, dass sie nur noch dort gilt, wo man den Abstand nicht einhalten kann oder es zu Menschenansammlungen kommt. Auch Festveranstaltungen sind jetzt dank der guten Entwicklung wieder möglich. Was uns aber Sorgen bereitet, ist die nachlassende Impfbereitschaft der Menschen. Wenn wir glauben, dass wir die Impfung derzeit nicht brauchen und dafür bis Herbst warten können oder uns überhaupt nicht impfen lassen, machen wir einen riesigen Fehler, den wir möglicherweise teuer bezahlen. Es geht nicht darum, den Menschen Angst zu machen. Wir haben aber die Sorge, dass zu viele glauben, dass die Krise schon vorbei sei. Dabei hatten wir auch im vergangenen Sommer keine Probleme, bis im Herbst die Infektionszahlen wieder stiegen. Diesen Fehler dürfen wir nicht noch einmal machen.

Sie befürchten, dass sich das Szenario aus dem vergangenen Jahr wiederholen könnte?

Im vergangenen Sommer hatten wir noch keine Impfstoffe. Es wäre absurd, die Menschen daheim einzusperren oder überall eine Maskenpflicht vorzuziehen, wenn das Infektionsgeschehen flach ist. In so einer Situation läuft das Infektionsgeschehen still schleichend im Hintergrund weiter, bis es irgendwann wieder sprunghaft nach oben steigt. Das ist die Lehre aus dem Sommer 2020. Heuer haben wir aber mit den Impfungen die Chance, das zu verhindern. Man sieht ganz eindeutig, wer derzeit schwere Krankheitsverläufe aufweist, nämlich die Nichtgeimpften. Natürlich kann ich mich auch nach einer Impfung noch mit dem Virus anstecken, ich habe aber keinen schweren Verlauf und lande auch nicht im Spital. Wenn wir das den Menschen nicht vermitteln können, verpassen wir eine Riesenchance. Deshalb gehen wir ganz stark auf die Leute zu, um sie zu überzeugen. 

Südtirols Impfquote liegt bei 45 Prozent – und ist damit noch weit von den für Ende August angepeilten 70 Prozent entfernt.

Was schreckt so viele Menschen nach wie vor davon ab, sich impfen zu lassen?

Wir sind von den 70 Prozent relativ weit entfernt. Man kann nicht alle Menschen, die sich nicht impfen lassen, in einen Topf werfen. Es ist eine sehr heterogene Gruppe: Auf der einen Seite gibt es die radikalen Verweigerer – auch der Realität –, die glauben, dass es keinen Virus gebe und das alles von einer Lobby, die damit Geld machen wolle, erfunden worden sei. Diese Gruppe halte ich für eher klein. Auf der anderen Seite gibt es sehr viele, die skeptisch bis nachlässig sind und glauben, dass die Impfungen nicht mehr notwendig seien. Solche Meldungen wie die am Montag mit null Neuinfektionen könnten kontraproduktiv sein, weil sie den Eindruck vermitteln könnten, dass sich ohnehin keiner mehr anstecke. Diese Menschen sind aber durchaus erreichbar für Argumente. Deshalb wollen wir sehr bürgernah in den Gemeinden über die Bürgermeister und Vereine ein Bewusstsein schaffen für die Tatsache, dass es uns im Herbst gut geht, wenn wir diese Chance mit den Impfungen jetzt nutzen. Sonst riskieren wir sehr, dass es uns im Herbst nicht gut geht. Das wäre unverzeihlich. Dann kann aber keiner sagen, die Politik hätte im Sommer ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Der Impfstoff ist da, die Anmeldung läuft unkompliziert ab, die Impfung dauert nicht lange – das kann jeder bestätigen. Es wäre jetzt so einfach …

Das was viele Menschen verunsichert hat, waren die vielen Kehrtwenden, insbesondere bei Astrazeneca …

Absolut! Das war nicht optimal. Einmal hieß es, der Impfstoff dürfe nur an über 60-Jährige verabreicht werden, dann nur mehr an unter 60-Jährige – und plötzlich war er wieder nur für die Älteren verfügbar. Diese fehlende Klarheit hat die Menschen verunsichert. Auf der anderen Seite haben wir jetzt die Situation, dass sich jeder den Impfstoff aussuchen kann. Man kann den Termin so wählen, dass man – unabhängig vom Alter – den Impfstoff bekommt, den man haben will. Derjenige, der bei der Erstdosis Astrazeneca hatte, kann laut Rundschreiben des Gesundheitsministeriums auch bei der Zweitdosis Astrazeneca nehmen, wenn er das für logischer erachtet. Er kann bei der zweiten Impfung aber auch auf einen anderen Impfstoff zurückgreifen. Selbst bei Astrazeneca – bei den anderen sowieso – ist das Risiko nachweislich verschwindend gering. Die Antibabypille sorgt viel häufiger für Thrombosen als die Corona-Impfung.

Apropos Impfskepsis: Hat Premier Mario Draghi mit seiner Aussage, dass Astrazeneca bei ihm nicht richtig gewirkt habe und er deshalb bei der Zweitdosis auf einen anderen Impfstoff ausweiche, der Sache nicht einen Bärendienst erwiesen?

Im Prinzip kann jede Botschaft auch so interpretiert werden, dass sie einem in den Kram passt. Klar ist, dass wir bei diesen Fragen vor allem den Wissenschaftlern und Experten das Wort überlassen muss. Und zwar nicht irgendeinem einzelnen Experten, der irgendwann einen Zwischenruf aus der Wüste macht, sondern der breiten Meinung der Wissenschaftler und der großen Organisationen, die unabhängig voneinander vertreten wird. So funktioniert der menschliche Fortschritt. Studien belegen, dass es kein Problem darstellt, wenn ich zwischen zwei Impfstoffen wechsle. Ein Wechsel ist aber nicht zwingend notwendig. Ich bin keiner, der hier eine persönliche Meinung abgibt. Das ist nicht meine Aufgabe.

Großbritannien hat sehr früh mit den Impfungen begonnen. Die Durchimpfungsrate ist relativ hoch. Dennoch steigen die Neuinfektionen aufgrund der Delta-Variante rasant an. Was müssen wir machen, damit Südtirol von so einem Schicksal verschont bleibt?

Ich habe am Montagvormittag mit EU-Kommissar Johannes Hahn, der mir berichtet hat, dass der EU-Gipfel in Lissabon um zwei Tage verschoben werden musste. Wegen der Delta-Variante wurde für die Stadt Lissabon wieder ein Lockdown verhängt. Scheinbar hatten zuvor viele Briten in Lissabon Urlaub gemacht bzw. dort ein Sportevent mitverfolgt. Auch wenn nur 30 Prozent der Menschen nichtgeimpft sind – in Südtirol sind es über 50 Prozent –, habe ich bei einer hochansteckenden Variante sehr schnell hohe Infektionszahlen. Umso wichtiger ist es, dass sich jetzt so viele Menschen wie möglich impfen lassen, damit sie Zahl der Ungeimpften immer kleiner wird. Fakt ist nun mal, dass am Ende die Nichtgeimpften im Krankenhaus landen. Das ist kein Märchen, sondern die Wahrheit.

Kann die Landesregierung hier sanften Druck ausüben?

Druck ist kontraproduktiv. Es geht nicht um Zwang, sondern darum, ein Bewusstsein zu schaffen. Der Corona-Pass ist ein Anreiz, um die Impfbereitschaft zu steigern. Wenn morgen die Diskotheken wieder aufgehen, ist es sicherer und gerechter, wenn sich dort nur Geimpfte, Genesene und Getestete aufhalten. Die Impfung ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen man egoistisch sein kann und zeitgleich auch die Gesundheit der anderen Menschen schützt.

Im letzten Herbst haben Ministerpräsident Giuseppe Conte und Sie einen erneuten Lockdown weitestgehend ausgeschlossen. Sie haben erklärt, alles zu unternehmen, damit es dazu nicht noch einmal komme. Würden Sie sich heute, nach den Erfahrungen der vergangenen zwölf Monate, noch einmal zu so einem Statement hinreißen lassen?

Touché, Sie haben mich getroffen (lacht)! Meine Aussage war damals ehrlich gemeint in der Hoffnung, dass wir das nicht noch einmal tun müssen. Einen Lockdown zu verhängen ist für einen Politiker absolut grenzwertig, weil man weiß, wie viel Schaden – sei es wirtschaftlicher wie auch gesellschaftlicher Natur – man damit verursacht. Der Lockdown ist die Ultima Ratio. Ich habe damals erklärt, dass es keinen Lockdown mehr geben dürfe und gehofft, dass es nicht noch einmal dazu kommen muss – aber leider war die Geschichte danach eine völlig andere. Auf der Erfahrung hin bin ich jetzt vorsichtiger. Heute sage ich: Es wäre noch ärgerlicher, wenn es noch einmal zu einem Lockdown kommt, weil wir – anders als vor einem Jahr – das Gegenmittel haben. Wenn wir uns als Gesellschaft aber so verhalten, dass wir im Herbst den nächsten Lockdown um die Ohren bekommen, dann müssen wir uns wirklich fragen, ob uns noch zu helfen ist.

Südtirol hat in vielen Bereichen, etwa bei den Testungen, einen eigenen Weg eingeschlagen. Gibt es rückblickend Entscheidungen, die Sie nicht noch einmal treffen würden?

Natürlich werden wir rückblickend bewerten, welche Entscheidungen besser und welche schlechter funktioniert haben. Es gibt bei vielen Themen kleine Punkte, die man besser machen kann, etwa in der Kommunikation oder im Timing. Der Widerstand gegen die Nasenflügeltests an den Schulen lag zum Teil daran, dass wir in den italienischen Schulen anders vorgegangen sind als in den deutschen. Es wäre vermessen zu sagen, wir hätten nichts besser machen können. Man lernt aus den Erfahrungen. Im Großen und Ganzen kann man aber sagen, dass die Maßnahmen, die wir getroffen haben, gerechtfertigt und wirksam waren. Manches hätten wir eine Woche früher, anderes eine Woche später machen können. So geht es aber auch den anderen. In der Regionenkonferenz gibt es keinen, der sagt, bei ihm sei alles zu hundertprozentig richtig gelaufen. Wir kochen alle nur mit Wasser. Südtirol hat sich nie vom europäischen Standard entfernt: Überall wurden Veranstaltungen untersagt, überall mussten Masken getragen werden.

Ein Phänomen der Corona-Pandemie ist der Frust, der sich in den sozialen Netzwerken löst. Sogar jetzt, wo wir weiße Zone sind, werden Verantwortungsträger unter der Gürtellinie angegriffen. Wie erklären Sie sich das?

Eine solche Krise verursacht und verstärkt Ängste, Sorgen, Frust und Leid. Albert Camus hat das sehr gut in seinem Buch „Die Pest“ beschrieben. Die schlechten Dinge sind immer eine Meldung wert. Es gab in dieser Krise aber auch sehr viel Positives, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt, Flexibilität in der Arbeitswelt. Das war aber alles keine Meldung. Wir müssen schauen, auch die guten Sachen mitzunehmen. Wir haben eine gespaltene Gesellschaft. In Familien wird über das Impfen und die Maskenpflicht gestritten. Autoritäten werden in Frage gestellt, niemandem wird mehr geglaubt, es gibt die wildesten Verschwörungstheorien. Das alles zu überwinden, wird eine große Herausforderung für uns als Gesamtgesellschaft. Denn wenn alles in Frage gestellt wird, alle Werte beliebig sind und jede Behauptung, egal ob wissenschaftlich bewiesen oder nicht, auf dieselbe Ebene gestellt wird, dann tun wir uns auch nach der Pandemie schwer. Es gibt sehr viele Gräben zu überwinden und Vertrauen aufzubauen, nicht nur in der Politik.

Letzte Frage: Wann ziehen Sie in Ihre Villa nach Davos?

(lacht) Ich habe von mehreren gehört, dass dieses Gerücht zirkuliert. Nicht einmal die Wohnung, in der ich mit meiner Familie lebe, gehört meiner Frau und mir, sondern – so wie vielen anderen Familien in Südtirol – größtenteils noch der Bank. Dieses Argument fruchtet aber bei denjenigen nicht, die an dieses Gerücht glauben, denn sie sind der Auffassung, dass die Pharmakonzerne mir eine Villa in Davos geschenkt hätten. Meine Frau hat darauf augenzwinkernd geantwortet, dass sie sich dann lieber ein Haus am Meer gewünscht hätte. Aber keine Sorge: Ich bin durch diese Pandemie nicht reicht geworden und habe an der Pandemie – so wie die meisten anderen Menschen auch – nichts verdient. Ich bin glücklich, dass wir ein schönes Eigenheim haben, das aber noch zur Hälfte der Bank gehört. Außerdem veröffentliche ich jedes Jahr meinen Vermögensstand, aus dem unter anderem hervorgeht, welchen PKW meine Familie fährt.

Interview: Matthias Kofler

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (78)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • ahaa

    Also ich glaube ihm alles.
    Die Frau mit der er verheiratet ist?

  • batman

    Nachbarschaftshilfe? Das war einmal.

  • batman

    Die Kapitalisten sind besorgt um die Gesundheit ihrer Sklaven.

  • batman

    Oder doch 3? Ich weiß es nicht! Ich frag den Chef.

  • hilti

    Die Antibabypille sorgt viel häufiger für Thrombosen als die Corona-Impfung., sagt Komtatscher!
    Frage, wieso weiß er das??? Scluckt er sie vielleicht auch jeden Tag???, oder verwechselt er diese etwa mit der, in Blau?? Die ist für den Mann, und nicht für die Frau!!!
    Glaube eher er plappert etwas nach, was ihm von seinen viiiiielen “ Berater“ vorgekaut wurde.
    Es gibt aber auch Verhüterli, ( sagen die Davoser) , die keine Thrombose hervorrufen, und auch einen guten Schutz bieten, wenn die Antibaybipille versagt!

  • obnr

    Klar wurden Fehler gemacht. Ich kann aber FAST jede Entscheidung nachvollziehen. Es war und ist eine neue und schwierige Situation, da sind Fehler normal. Ich selber weiß nur: Noch im letzten Jahrhundert lag die durchschnittliche Lebenserwartung trotz Medizinmännern, super Heilpraktikern bei etwas mehr als 50 Jahren. Heute mit der modernen Medizin und Wissenschaft liegen wir weit darüber. Also nehme ich Corona ernst und habe mich impfen lassen.

    Ich wäre dafür, dass im Herbst, jeder der sein Impfangebot ohne triftigen Grund abgelehnt hat, seine Behandlung im Krankenhaus oder Intensiv selber bezahlen muss, wenn er aufgrund einer Corona Infektion Probleme bekommt. Ich bin nicht mehr bereit, für diese Leute Behandlungen aus Steuergeldern mit zu finanzieren.

    • meintag

      Auch ich habe mich impfen lassen. Die Spritze beim Militär? Habe auch Diese überlebt so wie ich Anderes im meinem Leben bezüglich Krankheit und Genesung überstanden habe. Wenn Personen glauben Sie können bis zu natürlichen finalen Ende ohne Medizin auskommen, sollen es probieren.

    • batman

      Impfbefürworter – Impfgegner
      Geimpfte – Nicht Geimpfte
      Inländer – Ausländer
      Weiße – Schwarze
      EU-Bürger – Nicht EU-Bürger
      Italien – Österreich
      Gesunde – Kranke
      Arbeiter – Rentner

      kämpft weiter gegeneinander, dann werdet ihr die Krise schon überwinden!

    • susim

      @obnr Bin ganz deiner Meinung.

    • vinsch

      und ich wäre dafür, dass all jene, die an den sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden (Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Blutzucker, Herzkreislaufprobleme ……) sich ihre Medikamente selbst bezahlen, wenn sie nicht bereit sind, ihren Lebensstil zu ändern. Denn diese Patienten sind zudem noch die Risikopantienten bei Corona.

      • steve

        Schon wieder Blödsinn: all die Krankheiten gibts auch ohne falschen Lebensstil wie soll man da unterscheiden?!
        Wann ist ein Lebenstil gesund? Wer kontrolliert?
        Bei der Impfung ist das ganz einfach:

        Geimpft zahlt nix / ungeimpft zahlt!

        Belästigen sie uns nicht ständig mit ihrem Schwachsinn!!

      • mannik

        Und schon wieder so ein Quatsch. Bei den von Ihnen zitierten Pathologien, riskiert jeder für sich selbst. Bei einer ansteckenden Krankheit besteht das Risiko, dass der Infizierte jede Menge andere Menschen direkt oder indirekt ansteckt. Leuchtet Ihnen das echt nicht ein?
        Unser Nachbarskind, 5 Jahre, weiß das.

        • cicero

          Es ging im Beitrag aber das Gesundheitssystem nicht zu überlasten bei evtl. Krankheit wegen verweigerter Impfung. Da ist der Einwand bez. Lebensstils berechtigt.

          • mannik

            Und schon wieder Verständnisschwierigkeiten. Ändern Sie doch bitte Ihren Nickname, Marcus Tullius dreht sich gerade im Grab um.

  • prof

    @hilti
    Ein Verhüterli musst du dir übern den Kopf ziehen,damit kein Blödsinn aus deinen Hirn in Freiheit gelangt.

    • susim

      @prof Das trifft den Nagel auf den Kopf.

    • cicero

      @mannik
      Das hat bei Ihnen schon System. Bei berechtigten Einwänden die sie nicht widerlegen können, kommt die Keule des persönlichen Angriffs.

      • mannik

        Das Grundproblem ist, dass Sie Schwierigkeiten haben einfachste Zusammenhänge zu verstehen, das ist bei Ihnen System. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Mehr Argumente liefern als so! Wenn Sie diese nicht verstehen, liegt das an Ihnen. Wenn Ihnen jemand diesen Umstand an den Kopf wirft, sollten Sie nicht schmollen, sondern an sich arbeiten.
        Ich versuche es noch einmal: Bei einer infektiösesn Krankheit ist das Risiko, dass das Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt, wesentlich größer als bei den Krankheiten, die sie geschildert haben, weil sie eben NICHT infektiös sind und sich NICHT exponentiell verbreiten.
        Verstehen Sie es immer noch nicht?

  • hilti

    @ prof
    Eben deshalb gibt es Corona, weil dir einige Hinzellen entflohen sind, und überall herumirren

  • hilti

    @ prof
    Eben deshalb gibt es Corona, weil dir einige Hinzellen entflohen sind, und überall herumirren

  • schnabel

    wie kann man nur so Blöde Kommentare abgeben er hat niemand beleidigt euch fehltes in der Bildung

  • hilti

    @ susim
    Ja haßt recht, ich schäme mich, dass du so was von dir gibst.
    Aber ich verzeihe dir, denn du kannst ja nichts dafür, bist halt so geboren.
    Musst halt das Beste daraus machen, dann wirst du dein Leben schon igendwie meistern.
    Alles alles Gute., wünscht dir Hilti

  • batman

    Ist das noch Journalismus?

  • hilti

    @ susim
    Ja haßt recht, ich schäme mich, dass du so was von dir gibst.
    Aber ich verzeihe dir, denn du kannst ja nichts dafür, bist halt so geboren.
    Musst halt das Beste daraus machen, dann wirst du dein Leben schon igendwie meistern.
    Alles alles Gute., wünscht dir Hilti

  • batman

    “Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.” (Albert Camus, 1947)

  • sigo70

    „Dann kann aber keiner sagen, die Politik hätte im Sommer ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Der Impfstoff ist da, die Anmeldung läuft unkompliziert ab, die Impfung dauert nicht lange – das kann jeder bestätigen. Es wäre jetzt so einfachch“
    Wenn die Politik jetzt schon erkennt, dass die Gesellschaft nicht zu 80%an diesen Weg glaubt, ist es ihre Aufgabe dafür zu sorgen, in der Sanität auf alles vorbereitet zu sein. Alles andere ist fahrlässig, vorsätzlich und ein Totalversagen der Politik!

  • sepp

    Aiaiai patscher wer glaubt den den an lügenbeitl obans das beste wäre ihr rücktritt gewesen

  • obnr

    sigo70: Wenn 80 % der Menschen an diesen Weg glauben reicht das aus. Auf die anderen können wir verzichten, die sollen machen was sie wollen. Aber unter sich.

    • sigo70

      Aber wenn die Politik jetzt bereits erkennt, dass dieses Ziel von 80% nicht erreicht werden kann, ist es meiner Meinung fahrlässig und das Handeln vorsätzlich, wenn man keinen Plan B hat und die Zeit jetzt nicht nutzt um Kapazitäten in der Sanität auf einenb weiteren Notstand vorzubereiten.

  • sigo70

    „Fakt ist nun mal, dass am Ende die Nichtgeimpften im Krankenhaus landen. Das ist kein Märchen, sondern die Wahrheit.“

    https://www.rtl.de/cms/grossbritannien-mehr-als-die-haelfte-aller-delta-toten-war-geimpft-4785168.html

    Wie passt das zusammen?

    • steve

      Na Sigo tu a bissl rechnen: nimm mal an 90% dass Bevölkerung geimpft ist und 10% nicht.
      Wenn jetzt nur die Hälfte der Toten geimpft sind dann hat die Impfung einen Vorteil gebracht.
      Wären 90% der Toten geimpft hätt sie nix gebracht!

  • kirchhoff

    Es ist Sonntag, die Leute haben viel Zeit und wie es ausschaut, sind hier viele „Schmeissfliegen“ unterwegs !

  • keinpolitiker

    Herr Kompatscher, schön und gut was Sie uns da erzählen, aber auf die Frage bezgl. der durchgeimpften Engländer, welche jetzt wieder hohe Zahlen haben, obwohl sie Impf-Europameister sind, hatten Sie auch keine Antwort.

    Nur zu sagen, dass der Krankheitsverlauf milder ist mit einer Impfung, genügt vielen nicht, denn ich lasse mich impfen wenn der Impfstoff gegen Sars-Cov-2 ist und nicht nur vielleicht.

    Zudem hatte ich vor 15 Monaten bereits die Krankheit mit leichtem Verlauf und habe mir einen Antikörpertest machen lassen. Nach 14 1/2 Monaten immer noch 220 Antikörper, sodaß mir ein Arzt gesagt hat, lass dich bloß nicht impfen.

    Ein anderer Arzt sagte zu mir, wir Ärzte würden unsere gesunden Patienten auch von der Impfung warnen oder sogar abraten, aber der Druck kommt von der Politik und wir müssen mitschwimmen.

    • mannik

      Natürlich… aber Sie können natürlich nicht sagen wer das ist. Mein Hausarzt sagt beispielsweise, auf jeden Fall impfen, auch wenn man die Krankheit durchgestanden hat. Es reicht zwar eine Dosis aus, aber impfen ist sicherer. Und zu dem steht 90% der Hausärzte. Was sagen Sie jetzt?

      • keinpolitiker

        @mannik

        wo haben Sie das her, dass 90% der Hausärzte fürs Impfen sind?
        Ich kenne genügend Ärzte die zwar nicht dagegen sind, aber das Massenimpfen an der Menschheit nicht gut finden.

        Ich kenne auch einige Ärzte, die einfach nicht den Mut haben sich gegen eine Impfung auszusprechen, da sie ansonsten Probleme mit dem Sanitätsbetrieb oder auch Seitens der Politik bekommen. Das sind nicht nur Hausärzte, nein, es sind auch Ärzte in Kliniken die das hinter vorgehaltener Hand sagen.
        Was sagen Sie jetzt?

        • mannik

          Vom Hausarzt. So wie Sie behaupten, die Aussage Ihres Arztes ist richtig, kann ich das auch behaupten. Verstehen Sie worauf ich hinaus will? Es ist so, dass Impfgegner sich immer auf irgendwelche „beste Quellen“ berufen, aber nie sagen können welche es sind, weil sie zum Großteil erfunden sind.
          Imfpungen sind, um wirksam sein zu können, immer ein Massenphänomen. Wie wollen Sie sonst die Infektionskette unterbrechen? Wenn Ihnen das ein Arzt wirklich gesagt hat – was ich eher ausschließe – dann sollte er Beruf wechseln. Interessant ist auch, dass Sie zunächst behaupten, Ärzte würden von der Impfung abraten und im zweiten Kommentar behaupten Sie dann, sie seien nicht dagegen.
          Ihre Aussage ist daher mit Sicherheit erfunden.

    • vinsch

      kann ich nur bestätigen. Unsere Tochter vor 15 Monaten an Covid erkrankt , hat derzeit noch mehr Antikörper als wir, die es im März dieses Jahres hatten. Kein normaler Mensch wird sich impfen lassen, wenn er genügend Antikörper hat.

  • obnr

    sigo70: Die willkürlich nicht geimpften werden im Herbst schön Zuhause bleiben oder für Tests bezahlen ohne Ende. Ich freue mich auf freie Fahrt im Straßenverkehr 😉

    • cicero

      Wir Ungeimpften machen uns unsere eigene Welt weil wir nicht solche Angsthasen sind die vor Viren die schon immer kursieren in die Hose machen. Bleibt zuhause lasst euch dreimal im Jahr impfen damit sich ja nicht eure Antikörper verflüchtigen und beschäftigt euch Tag und Nacht mit der „Herdenimmunität „ die eh schon erreicht ist und mit den „gefährlichen „ Mutationen. Tut nur alles dafür dass die Sanität es sich erspart die Betten aufzurüsten damit die Alten und Gefährdeten die Corona sowieso bekommen auch kein Bett mehr brauchen. Das reiche Südtirol kann es sich nicht leisten.

  • batman

    Herr Landeshauptmann hatten Sie durch die Krise Einkommensverluste zu verbuchen?

  • oltr

    es patscherle werd sicher net zugeben a hittn in der schweiz zu hobn und a schustige vorteile eingfohren zu hobn.
    und an olle geimpften, es seids jo schon auf der sicheren seit wos eierts nocher nou ummer 😉

    • mannik

      Irgendwann, landen solche Anschuldigungen vor dem Richter, wissen Sie das?
      Eiern tun ja genau diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, aber euch Realitätsverweigerern geht das nicht in den Kopf.

  • batman

    Da fühlt man sich nur noch verarscht.

  • mannik

    Die Geschichte mit dem Haus in Davos hat meines Wissens ein gewisser Ivo Battisti in Umlauf gebracht. Battisti ist FPÖ-Politiker in Vorarlberg mit Südtiroler Wurzeln und hat sich scheinbar vorgenommen, bei den nächsten Landtagswahlen in Südtirol zu kandidieren. Nur damit man weiß, welche Kaliber da auf uns zukommen.
    Er verkörpert all das, was einen perfekten Rechtsextremen ausmacht: ausländerfeindlich, homophob, gewaltbereit, Impfgegner und Verbreiter von Fake News.

    • mannik

      Seine neueste Falschmeldung: Kompatscher lebt gar nicht mehr in Südtirol. Damit dürfte auch klar sein, er hat einen Dachschaden.

    • mannik

      Ach ja, natürlich hat er die „Schule des Lebens „besucht. War aber auch dort offenbar nicht sonderlich erfolgreich.

    • cicero

      (Corona) Impfgegnerschaft ist also ein Zeichen von Rechtsextremismus. Interessant.

      • mannik

        Cicero, ja ist es unter Umständen. Rechtsextremismus und Impfgegnerschaft sind oft verbunden, das hängt wohl mit dem niedrigen Bildungsgrad zusammen.
        In besagtem Fall ist es sicher so und auch alle anderen „Qualitäten“ finden sich bei diesem Herren. Es ist also eine Auflistung, die für ihn gilt. Für andere kann sie gelten, muss aber nicht. Für Sie evrständlich: Ein Rechtsextremer ist sicher ausländerfeindlich und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit homophob, muss aber nicht unbedingt Impfgegner sein. Auf der anderen Seite kann er ausländerfeindlich und Impfgegner sein, aber nicht gewaltbereit oder homophob. Verstanden?

  • prof

    @oltr
    Hosch beim letztn Gewitter mit Sturm woll an Dochschodn erlittn.

  • sorgenfrei

    @mannik muss ihnen in vielen teilen rechtgeben, aber rechtes gedankengut zieht sich leider durch alle bildungsebenen und hängt nicht zwangsweise mit dem bildungsgrad zusammen… ansonsten sollte man die impfgegner einfach der natürlichen auslese nach darwin überlassen…. und nicht in den teuren intensivstationen behandeln… dann gibt es vielleicht bald keine kommentare mehr hier von fledermäusen, presslufthammern oder altrömischen rednern…

    • batman

      @sorgenfrei
      Sie sollten sich mit Ihren Projektionen beschäftigen, anstatt Ihre rechte Seite in Ihnen anderen unterzuschieben.

    • mannik

      Das stimmt, ich habe auch nicht von ausschließlich gesprochen. Tatsache ist, dass rechtes Gedankengut bei Menschen mit niedrigem Bildungsgrad durchschnittlich besonders häufig auf fruchtbaren Boden fällt. Das ist wissenschaftlich erklärbar und auch schon erklärt worden, beispielsweise von Satoshi Kanazawa.
      Die Verbindung von rechtem Gedankengut und Impfgegnerschaft ist sicher auf niedrigen Bildungsgrad zurückzuführen. Dazu reicht es die Kommentare in sozialen Netzwerken eine zeitlang zu verfolgen.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen