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Rudolf Frey ist neuer Intendant

Rudolf Frey: Den Vereinigten Bühnen Bozen ist erbereits durch mehrere Arbeiten verbunden (zuletzt mit den Inszenierungen „Radetzkymarsch“ und „Sunset Boulevard“).(Sven Serkis)

Die Vereinigten Bühnen Bozen haben ab der Spielzeit 2023-24 einen neuen Intendanten. Es ist der Regisseur Rudolf Frey aus Wien.

Die derzeitige Intendantin Irene Girkinger verlässt die Vereinigten Bühnen Bozen mit Ende der Saison 2022-23. Für die Besetzung ihrer Nachfolge hat die vom Vorstand eingesetzte Findungskommission bestehend aus Bettina Bruinier (Vorsitzende; Schauspieldirektorin am Staatstheater Saarbrücken und Regisseurin), Johannes Reitmeier (Intendant des Tiroler Landestheaters und Regisseur), Jonas Knecht(Schauspieldirektor am Stadttheater St. Gallen und Regisseur), Peter Paul Kainrath(Intendant des Klangforums Wien, künstlerischer Leiter des Bolzano Festivals Bozen und des Concorso Busoni/Busoni-Wettbewerbs, sowie Direktor des Festivals „Transart“),Hannah Lioba Egenolf (Leitende Dramaturgin am Werk X Wien und Lehrende an der Universität für angewandte Kunst Wien) und Barbara Weis (Präsidentin der Vereinigten Bühnen Bozen und Direktorin des Amts für Film und Medien der Provinz Bozen-Südtirol) im Herbst 2020 ein mehrphasiges Auswahlverfahren gestartet. Aus den 50 Bewerbungen aus 5 verschiedenen Ländern wurde dem VBB-Vorstand nach 2 Hearing-Runden ein Dreiervorschlag von den laut Einschätzung der Findungskommission geeignetsten Kandidat*innen unterbreitet. Der Vorstand hat aus diesem Dreiervorschlag am 14. Juni 2021 einstimmig Rudolf Frey als neuen Intendanten für die Vereinigten Bühnen Bozenab der Spielzeit 2023-24 bestellt.

Rudolf Frey, geboren 1983 in Salzburg, arbeitet seit 2007 als freier Regisseur für Schauspiel und Musiktheater im deutschsprachigen Raum und international (u.a. Staatsoper Stuttgart, Welsh National Opera, Gärtnerplatztheater München, Meininger Staatstheater, Burgtheater Wien, Schauspielhaus Wien, Vorarlberger Landestheater, Tiroler Landestheater Innsbruck). 2013 erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Neben seiner Regietätigkeit widmet er sich der Entwicklung von interdisziplinären Formaten und wurde mit Aufgaben als Kurator und Juror betraut. Den Vereinigten Bühnen Bozen ist Rudolf Frey bereits durch mehrere Arbeiten verbunden (zuletzt mit den Inszenierungen „Radetzkymarsch“ und „Sunset Boulevard“).
Rudolf Frey: „Es ist mir ein Herzensanliegen, die Vereinigten Bühnen Bozen als mehrdimensionale Institution der künstlerischen Begegnung und relevante, kraftvolle Stimme der Kultur Südtirols in die Zukunft führen zu dürfen.“

Der Vorstand der VBB freut sich auf die Zusammenarbeit: „Die künstlerische Ästhetik von Rudolf Frey entspricht aufgrund der multidisziplinären Theatersprache einem modernen Zeitgeist von Theater und wir sind sehr froh darüber, ihn für diese Aufgabe gewonnen zu haben. Wir sind überzeugt, dass mit Rudolf Frey die geeignete Person gefunden worden ist, welche die lokale Szene in ihrem professionellen Ausdruck stärkt und fördert, aber gleichzeitig die internationale Anbindung nicht aus den Augen verliert.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • bilanz

    Es ist mir ein Herzensanliegen, die Vereinigten Bühnen Bozen als mehrdimensionale Institution der künstlerischen Begegnung und relevante, kraftvolle Stimme der Kultur Südtirols in die Zukunft führen zu dürfen… das klingt nicht schlecht – hoffentlich ist es nicht nur eine leere Floskel und hoffentlich nutzt er Bozen nicht ausschließlich als Fliehkräfteschwungrad für größere Aufgaben! Hausaufgaben machen und in Bozen endlich „unser“ Theater für Bozner (Südtiroler) erschaffen, wäre schon ein Erfolg!!! Leider lassen die Aussagen des völlig abgehobenen Vorstandes das Gegenteil befürchten: Blablabla von wegen künstlerische Ästhetik aufgrund multidisziplinärer Theatersprache im modernen Zeitgeist die lokale Szene in ihrem professionellen Ausdruck stärken und die internationale Anbindung… (das klingt doch zu sehr nach pädagogen-intellektuellem Schreibtischkonstrukt und nicht nach Theaterpranke…)

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