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Sommerspaß für Kinder

(Foto: LPA/Karin Leiter)

Nach dem Ende des Schuljahres beginnen auch heuer wieder viele Sommerprojekte. Über 450 Projekte sorgen Kindern und Jugendlichen für Abwechslung und unterstützen die Eltern bei der Vereinbarkeit.

Die langen Sommerferien haben gerade begonnen und stellen viele berufstätige Eltern wieder vor die Herausforderung, Kinderbetreuung in Ferienzeiten und Berufsleben miteinander zu vereinbaren. Eine wichtige Hilfestellung bieten dabei die zahlreichen Sommerprojekte, die auch im Sommer 2021 für Abwechslung und spannende Erlebnisse bei Kindern und Jugendlichen sorgen. „Alljährlich nehmen zahlreiche Kinder und Jugendliche an Projekten der Sommerbetreuung teil. Gerade deshalb wollen wir weiter daran arbeiten, diese wichtige Unterstützung für Familien flächendeckend auszubauen“, sagt Familienlandesrätin Waltraud Deeg. Auch im Rahmen des erst kürzlich vorgestellten Familienförderplans und dem dahinterstehenden Konzept einer allumfassenden Politik im Interesse der Familien, stelle das Angebot der Ferienbetreuung einen wichtigen Baustein dar.

Derzeit liegen der Familienagentur des Landes, welche die Projekte finanziell unterstützt, Ansuchen für über 450 Projekte von 160 Trägerorganisationen vor. Projekte kamen unter anderem von zahlreichen Jugenddiensten, Familien- und Kinderorganisationen, aber auch Sportvereine und Musikkapellen bieten in diesem Sommer Betreuungsangebote an. „Die gute Netzwerkarbeit und das Engagement der privaten und öffentlichen Trägerkörperschaften mit der Familienagentur und den Gemeinden hat sich vor allem in der Krise bewährt und die Abhaltung der Sommerangebote abgesichert“, unterstreicht Deeg. Die Projekte werden in 106 Gemeinden des Landes organisiert, zudem gibt es in fünf Bezirksgemeinschaften Sommerprojekte.

„Der Spagat ist es, die Notwendigkeiten diesen zweiten Sommer unter besonderen Umständen mit den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in Einklang zu bringen, sie zu stärken und ihnen auch aufgrund der vergangenen Pandemiemonate einen erlebnisreichen, sorgenfreien Sommer zu ermöglichen“, hebt die Landesrätin hervor und erinnert daran, dass es auch im Sommer 2020 in guter Zusammenarbeit aller Seiten gelungen sei, für rund 71.000 Kindern und Jugendliche über 530 Projekte anbieten zu können.

Dieser vorläufige Überblick lasse bereits darauf schließen, dass auch im Sommer 2021 wieder mehrere Tausend Kinder und Jugendliche mindestens ein Sommerbetreuungsangebot in Anspruch nehmen, gibt Landesrätin Deeg zu bedenken. „Die Unterstützung für Familien äußert sich auf vielerlei Weise. Auch die Sommerbetreuung zählt dazu, weshalb das Land einen Großteil der entstehenden Kosten übernimmt“, betont die Landesrätin.

Im Vorjahr wurden insgesamt 15,6 Millionen Euro für diesen Bereich zur Verfügung gestellt worden. Für das Jahr 2021 wurde Ende April von der Landesregierung die entsprechenden Finanzierungsrichtlinien verabschiedet. Diese sehen Fördersätze von bis zu 80 Prozent der Spesen für das Betreuungspersonal und 70 Prozent der restlichen zugelassenen Kosten vor. Eine erhöhte Förderung steht auch jenen Projekten zu, die für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen organisiert werden. „Es ist wichtig, dass auch die Gemeinden mithelfen die Tarife familienfreundlich zu gestalten. Familien in schwierigen, wirtschaftlichen Situationen haben zudem die Möglichkeit bei den Sozialsprengeln um Unterstützungsleistungen anzusuchen. Auch gibt es im heurigen Jahr über die bilateralen Körperschaften Unterstützung für viele Berufsgruppen“, informiert die Familienlandesrätin.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • cicero

    Dass da nicht die Lehrer eingespannt werden können, die monatelang frei haben und sowieso Gehalt beziehen, versteht echt niemand. Man könnte spielerisches Lernen anbieten und andere Aktionen die in die pädagogische Tätigkeit passen. Es würde sowieso nicht immer alle treffen, wenn sie sich abwechseln würden. Aber das Geld der Allgemeinheit wird hergenommen, um zusätzliche Tätigkeiten anzubieten, anscheinend ist immer noch genug da. Außerdem könnte das Schuljahr bis Ende Juni verlängert werden wie halt mitteleuropäischer Standard wäre.

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