Du befindest dich hier: Home » Südtirol » „Keinen Cent eingesteckt“

„Keinen Cent eingesteckt“

Durnwalder und Achammer im Wahlkampf 2013

Nach der definitiven Verurteilung in der Sonderfonds-Affäre: Die SVP stellt sich hinter Alt-LH Luis Durnwalder.

Nachdem das Kassationsgericht das Urteil des Oberlandesgerichts gegen Altlandeshauptmann Luis Durnwalder bestätigt hat, spricht die Südtiroler Volkspartei Luis Durnwalder die volle Rückendeckung und Solidarität aus.

„Luis Durnwalder hat keinen Cent in die eigene Tasche gesteckt, sondern hat immer zum Wohle der Menschen gehandelt. Die Südtiroler Volkspartei steht voll hinter unter unserem Altlandeshauptmann Luis Durnwalder“, kommentiert SVP-Obmann Philipp Achammer das am Mittwoch seitens des Kassationsgerichts erlassene Urteil.

„Luis Durnwalder hat die Gelder nicht zum Selbstzweck verwendet. Nutznießer war vielmehr Südtirols Gesellschaft. Wie kann es also sein, dass jemand, der im guten Glauben, in Ausübung seines Amtes und zum Wohle der Menschen gehandelt hat, zu einer derartigen Haftstrafe verurteilt wird? Und dies noch all diese Jahre nach Amtsabgabe?“, betont Parteiobmann Philipp Achammer.

Luis Durnwalder war in Bozen in zwei Instanzen freigesprochen worden.

Das Oberlandesgericht Trient befand den Alt-LH im Jahr 2019 der Unterschlagung im Amt für schuldig und verurteilte ihn zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft.

Der Kassationsgerichtshof hat nun dieses Urteil bestätigt, womit es rechtskräftig ist.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Durnwalder mehrmals über den Sonderfonds private Ausgaben vorfinanziert hatte. Nun will Durnwalder den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen.

WAS DER ALT-LH ZUM URTEIL SAGT, LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (39)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • ahaa

    Die Svp stellt sich auf die Seite des Verurteilten, des Verbrechers?
    Ohaa.

    • rumer

      Dass er keinen Cent eingesteckt hat, mag richtig sein. Aber er hat das Geld so verteilt, als wäre es seines. Jeder Musikant dachte, das Geld kommt von ihm privat, ein gütiger Fürst eben. Dabei hat er sein eigenes Geld eher nach NT getragen.

    • saustall_kritiker

      Durch solche Gerichtsurteile wird die allgemeine Meinung über die italienische Gerichtsbarkeit sicher nicht positiver. Wenn man sieht, was in Italien alles so passiert, kann man sich über solche „Urteile“ wohl nur seine Gedanken machen. Ich habe nie SVP gewählt, wie alle hier wissen, aber in diesem Fall bin ich ganz deutlich und eindeutig auf der Seite von Luis, dem ich vor dem europäischen Gerichtshof viel Glück wünsche und ihm die Daumen hebe. Die italienische Gerichtsbarkeit hat in Europa nicht den besten Ruf, daher ihn als Verbrecher zu bezeichnen, finde ich schon harten Tobak 🙁 .

  • hilti

    Glaube auch dass er Unschuldig sei, sowie ich auch glaube, dass , wie in der Bibel geschrieben, die sündhafte Magdalena, oder die Laubensassa Immer noch Jungfrauen sind.

  • andreas

    Durnwalder wusste sehr wohl, dass er aus diesen Kassen keine Privatausgaben begleichen darf, es war ihm aber egal.

    Auch ist es äußerst fragwürdig, wenn ein Politiker „Trinkgeld“ verteilt, wo die meisten angenommen haben, dass es von ihm privat kommt, es aber öffentliche Gelder waren. Die Höhe ob 1,00 oder 5.000,00 Euro spielt keine Rolle.

    Die Argumentation von Achammer ist absurd, da die Angelegenheit gesetzlich eindeutig geregelt ist und das „im guten Glauben“ bei Durnwalder wohl mehr als unglaubwürdig ist.

    Durnwalder hat viel richtig gemacht, doch vor allem in der letzten Amtsperiode, ging auch einiges daneben.
    Laimer musste schon einen Teil ausbaden, es wäre angebracht, wenn Durnwalder wenigstens hier seinen Mann steht, die Strafe akzeptiert und Achammer darauf hinweist, sich solche lächerlichen Aussagen zu sparen.

  • hilti

    Ein Schelm, wer da was schlechtes denkt.
    Als LH, müsste man schon zwischen dem eigenen Konto, und dem des Landes einen Unterschied kennen.
    Und nicht, wie er selber bei einer Anhörung gesagt hat, er habe immer Ende des Monats abgerrechnet.
    Mit wem hat er abgerechnet??? Mit seinen Gegnern??
    Wenn er wirklich, was ich noch nicht glaube, ZIVILLDIENST ableisten muss, einmal mit einer guten Brettljause besuchen, wo ich mir extra dafür ein gutes Flaschl Wein vom Felsnkeller, dafür kaufen werde.

  • hilti

    Sorry , Sozialdienst, nicht Zivilldienst logischerweise

  • hilti

    Lieber ,runer.
    Habe es jetzt selber Entschlüsselt.
    Wird wohl etwa Nikolaus, und Teufel heißen sollen, oder??

  • hilti

    Wieder was neues gelernt.
    Sind also unter der Ära Durnwalder, die ganzen Krampusläufe entstanden?, nach dem Motto :“ NT, ?mit dem Nikolaus, ziehen auch die Teufel aus.

  • silverdarkline

    So was passiert wenn man als Provinzflegel größenwahnsinnig wird. Leider viel zu spät, was will der noch Sozialstunden leisten? Im Altersheim von seinen glorreichen Taten erzählen? Alle Schleimer sollen seine „Trinkgelder“ zurückzahlen müssen, allen voran die Bauern, denen er alles hinten rein geschoben hat.

  • meintag

    Er hat bei Abgabe seines Mandats als Landeshaupmann auch nicht den Mut gehabt das Konto der Partei auszugleichen. Sollte eigentlich ausreichen um seine Meinung bezüglich Einstellung zu Geld ausreichen.

  • franz1

    Jedo Verein isch in Luis nochgrennt…
    Die Jogdreviere hobn zuneide tun ihm Obschisse zu schnekn, do Baur isch vor ihm af die Kniea wia vor an Kaisa „Herr Durnwalder“ dei hobm olle gwußt do Luis hot eine „Ollgemeinmocht“, sein Wort wor quasi Gesetz.
    Ba Direktorn Konferenzn hot er entschiedn und kuanor hot sich traut…….
    So regiert man a Völkl va Hintowäldla ohne Problem, solonge do Geldhohn offn isch…..

  • george

    Wer seinen Geldbeutel bzw. das Geld oder die Rechnungen seiner persönlichen Brieftasche mit dem Geldbeutel der öffentlichen Verwaltung vermischt, darf nicht sagen, dass er nie etwas vom öffentlichen Geld in den privaten Geldbeutel gesteckt hat oder ausgetauscht hat. Sonst hat er gelogen.

  • yannis

    Es war ganz einfach „Stimmen-Kauf“ im privaten Interesse unter Verwendung der öffentlichen Kasse, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  • roger

    @saustall… könnte in jedem Punkt mein Post sein!

  • netbleidredn

    Wos si ihr olls für teppn. Zum todschämen.

  • netbleidredn

    Oder zum zruggvögln,
    Oder ihr hängts enk am beschtn glei selber auf.
    So blöde komentare können nur orschlöcher obgebn.

  • tirolersepp

    Des pocken wir a no LUIS !

  • prof

    Wenn der Luis Sozialdienst ableisten muss,so könnte er wohl dies in Altersheime machen und zwar immer einige Stunden mit den Heim-Bewohnern Watten.
    Es wäre allen geholfen ihm selbst auch,denn er Wattet so gerne. Aber bitte Luis ja nicht „mogeln“.

  • franz19

    Der Durnwalder hat diese Steuergelder ausgeteilt als wäre es sein Geld…auf jeder Einweihung war er und konnte sich ein wenig bei den Frauen einhängen und verteilte dann Geld..A schnapsl mit hübschen Musikantinnen und dann gabs Euro…Eigentlich konnte er sich über all seine Jahre seine Wähler mit Steuergelder kaufen..
    Eigentlich sollte er alles zurü[email protected]@

  • paul1

    Was dieser Herr während seiner Amtszeit alles geleistet hat, sprengt alle Grenzen, von den morgigen Bittgängen und den ganzen Geschenken die er dafür erhalten hat, von dem Sel Skandalen bis zu den selbst genehmigten Politiker- Pensionsgehälter und unvorstellbaren Pensiosvorschüssen, von den ganzen Wildabschüssen die er eigenmächtig an Politiker und Freunde verteilt hat… usw. Entscheidungen die er einfach über die Köpfe der Landesabgeordneten getroffen hat, darf man sich nicht wundern, wenn er dadurch auch viel Kritik bekommt

  • franz1

    I tat sogn er nimmt seinen Neffen als Anwalt der kennt sich beim Rechnuingshof bestens aus, also dürfte es bei in Brüssel keine Probleme geben bezüglich eines Freispruchs.
    Obo isch a guat dass do politische Orm nit iberoll einilongt……
    Nou amol an Drink mitn Tar…… ?

  • erbschleicher

    Es ist schon ein Armutszeugnis wenn man den Bericht auf stol liest, wo der Angeklagte/Verklagte sich vom jetzigen Landeshauptmann im Stich gelassen fühlt.
    Hallo? Wer hot den Dreck ungstiefelt? Sie oder der jetzige LH?
    Hoffen wir mal, dass der Sozialdienst den er ableisten muss nicht in den Altersheimen stattfindet, damit der Herr zum Watten kommen kann, sondern dass er in Bozen Straßen kehren muss, damit jeder sieht zu was er es gebracht hat.

  • exegate

    Eindeutig rassistisch dieses Urteil. Wenn man sonst nicht zusammenhalten, aber wenn es um diese verdammten „Crucchi“ geht, dann ist man sich plötzlich einig.

  • prof

    Der Luis macht es sich zu einfach jetzt LH Kompatscher anzukreiden er hätte nichts unternommen. Durnwalder hätte halt auch einen“ Bittgang“ ins Landhaus machen müssen,so wie er als er LH war von andern immer erwartet hat.Als er LH war hat er es sichtlich genossen wenn sich ALLE vor ihm verneigt haben.

  • exegate

    Eindeutig rassistisch dieses Urteil. Wenn man sonst nicht zusammenhaltet, aber wenn es um diese verdammten „Crucchi“ geht, dann ist man sich plötzlich einig.

  • batman

    Der Nikoluis mit dem Sonderfondsack

  • batman

    …das war noch die gute alte Zeit!

  • camborio

    So abwegig wie Durnwalder meint, ist das Urteil dann doch nicht. Was sollen die Gerichte machen außer das Gesetz anwenden? Dieses sieht in punkto Amtsunterschlagung nun einmal vor, dass der Straftatbestand auch dann vorliegt, wenn der Täter dahingehend gehandelt hat, „einen vorübergehenden Gebrauch von der Sache zu machen und diese unmittelbar nach dem Gebrauch zurückgegeben worden ist“ (Artikel 314 Abs. 2 StGB). Es ist genau die Beschreibung dessen, wie Durnwalder mit dem Geld aus dem Sonderfond umgegangen ist.

  • exodus

    Was kann man dazu sagen: SICH MIT FREMDEN LORBEEREN SCHMÜCKEN (GELD)!! Da kann man es ja leicht ausgeben, um eine großzügige Figur zu machen, denn der eigene Geldbeutel ist nicht betroffen, zum SCHÄMEN!!!

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen