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1.281 sind geimpft

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1.281 Mitarbeiter im Gesundheitswesen haben sich in den letzten Wochen geimpft. Damit sinkt die Zahl der ungeimpften Mitarbeiter auf 2.689.

Am Montag hat der Sanitätsbetrieb den Versand von Briefen an ungeimpfte Mitarbeiter, die aufgefordert wurden, sich für ihre fehlende Impfung zu rechtfertigen, beendet. 3.926 Mitarbeiter des Sanitätsbetriebes, in den Seniorenwohnheimen, Apotheken und Privatkliniken haben diese Aufforderung erhalten.

Mittlerweile haben rund die Hälfte, nämlich 1.864 Personen, darauf geantwortet, wie Marco Cappello, vom Rechtsamt des Sanitätsbetriebes erklärt: „Diese Antworten werden von den verschiedenen Arbeitsgruppen geprüft und eine nach dem anderen untersucht.“

Die klinische Arbeitsgruppe, die Anfragen zur Gesundheit untersucht, hat mit der Untersuchung der Antworten bereits begonnen. Wenn ein Mitarbeiter angibt, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann, muss diese Arbeitsgruppe darüber entscheiden.

570 Anfragen sind bisher eingegangen, 230 davon wurden bereits abgelehnt. Auch andere Arbeitsgruppen werden demnächst eine Bewertung der Anfragen vornehmen.

In der Zwischenzeit haben sich aber 1.281 Mitarbeiter im Gesundheitswesen geimpft, sodass die Gesamtzahl der ungeimpften Personen auf 2.689 sinkt. Rund hundert weitere Personen haben von sich aus einen Impftermin vorgemerkt.

Der Sanitätsbetrieb wird nach und nach damit beginnen, jenen Mitarbeitern, die „grundlos“ungeimpft sind, einen letzten Impftermin vorzumerken. Wird dieser nicht wahrgenommen, werden sie von Dienst und Gehalt suspendiert.

51 Impftermine wurden bereits für den 14. Juni im Gesundheitsbezirk Bozen angesetzt. Weitere 60 Impftermine wurden für den 18. Juni in den anderen Bezirken vorgemerkt.

Auch wenn die Datenschutzbehörde ausdrücklich untersagt hat, den Abteilungen und einzelnen Strukturen mitzuteilen, wo die ungeimpften Personen arbeiten, so zeichnet sich durch Gespräche im Krankenhaus ab, dass es unter den Hebammen und in der Reha-Abteilung die meisten Impfverweigerer gibt. Auch in der medizinischen Abteilung in Sterzing könnte es aufgrund der Impfpflicht zu Problemen kommen.

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