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Der Zuschlag

Die Realisierung der BBT-Zulaufstrecke im Eisacktal rückt näher. Die Arbeiten wurden den Gewinnern der Ausschreibung WEBUILD SPA und Implenia Construction GMBH zugeschlagen.
Bei einem Lokalaugenschein mit dem zuständigen Landesrat Daniel Alfreider in Waidbruck zeigen sich die Eisacktaler SVP-Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof und Helmut Tauber erfreut: „Damit kommen wir der Verkehrsentlastung für das Eisacktal wieder ein Stück näher.“

Aktuell ist der Bau des Brenner-Basistunnels (BBT) in vollem Gange.

Bis zur Inbetriebnahme soll auch die Zulaufstrecke Franzensfeste-Waidbruck fertig gebaut sein. Mit der Zulaufstrecke wird eine etwa 22,5 Kilometer lange neue Bahnlinie entstehen, die in zwei Doppelröhrentunneln verläuft, die über eine Brücke über den Eisack miteinander verbunden sind. Durch die gleichbleibende Steigung in den Tunneln und die kürzere Linienführung kann nicht nur die Fahrzeit verkürzt sondern auch die Kapazität der Strecke wesentlich erhöht werden. „Für die Verlagerung des Personen- und des Gütertransportes von der Straße auf die Schiene ist der BBT mitsamt Zuläufen unerlässlich“, unterstreicht der Mobilitätslandesrat und verweist auf die Bedeutung der Infrastruktur als Bestandteil des TEN-V Kernnetzkorridors „Skandinavien-Mittelmeer“.

Kürzlich trafen sich die beiden SVP-Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof und Helmut Tauber mit Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und dem Bezirksgemeinschaftspräsidenten Walter Baumgartner sowie dem Präsidenten und dem Direktor der BBT-Beobachtungsstelle Peter Brunner und Martin Außerdorfer zu einem Lokalaugenschein in Waidbruck, um über die weiteren Schritte zu sprechen. Präsident Brunner unterstreicht die Bedeutung dieses Bauwerks für das Tal: „In Waidbruck wird die südliche Zulaufstrecke des BBT beginnen und am Bahnhof in Franzensfeste enden. Die Beobachtungsstelle wird die Bauarbeiten begleiten und koordinieren. Für die Verkehrsentlastung des Eisacktals wird dieser Tunnel wesentlich sein und somit die Lebensqualität deutlich erhöhen.“

Landesrat Alfreider konnte bei dem Lokalaugenschein mitteilen, dass der Zuschlag für die Bauarbeiten zum Bau dieser Zulaufstrecke in einem Umfang von 1,16 Milliarden Euro jetzt erfolgt ist. „Damit steht dem Baubeginn dieses wichtigen Teilstücks des Brennerkorridors nichts mehr im Wege. Neben der erst kürzlich beschlossenen und bereits projektierten Neuordnung und Potenzierung der Hochspannungsleitungen im Eisacktal, ist dies ein weitere konkreter Schritt hin zu einem lebenswerteren Eisacktal“, sind alle Anwesenden überzeugt. Läuft alles nach Plan und wird kein Rekurs eingereicht, ist mit einem Baubeginn Ende 2021 zu rechnen. Die Weichen dafür sind nun gestellt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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