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Die Klausur

Bei der diesjährigen Klausur der Landesführung der Südtiroler Bauernjugend am Samstag, 5. Juni in Partschins drehte sich alles um das Thema Teambuilding.

Gemeinsam mit der Referentin Luise Vieider wurde der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit der Landesführung in den nächsten zwei Jahren gelegt. Im Anschluss an das Seminar besuchte die Landesführung den Halsmannhof in St. Pankraz.

Seit den Wahlen der SBJ-Landesführung sind bereits drei Monate vergangen. Nun haben sich die Landesführungsmitglieder im Rahmen einer Klausurtagung im Klein Fein Hotel Anderlahn in Partschins getroffen, um sich besser kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu stärken. Die Referentin Luise Vieider hat das Seminar geleitet und die Landesführung durch den Vormittag geführt.

Fähigkeiten erkennen und richtig einsetzen

Im Rahmen des Seminars wurde schnell klar, dass es in jedem Team verschiedene Charaktere gibt, so auch in der SBJ-Landesführung. Wenn man die Stärken eines jeden kennt, kann man diese bei der Aufgabenverteilung gezielt einsetzen, um bestmöglich zusammenzuarbeiten. Diese verschiedenen Persönlichkeitstypen wurden anhand einer Aufgabe ermittelt. Zuerst durfte sich jeder selbst einschätzen und anschließend wurde in der Gruppe darüber diskutiert. „Es war sehr spannend zu sehen, dass die Selbsteinschätzung nicht immer ganz mit der Fremdeinschätzung zusammenstimmt, da man selbst oftmals auf sein Gegenüber anders wirkt, als man glaubt“, erklärt Raffael Peer, SBJ-Landesobmann. „Durch das bessere Kennenlernen der einzelnen Landesführungsmitglieder sind wir nun als Gruppe zusammengewachsen und können unsere Fähigkeiten bei den gemeinsamen Sitzungen richtig einsetzen“, erklärt Angelika Springeth, Landesleiterin der Südtiroler Bauernjugend.

Veranstaltungen verbessern

Abschließend hat die Landesführung noch einen Blick auf das Jahresprogramm geworfen und die Veranstaltungen genauer unter die Lupe genommen. „Das neue und sehr junge Team der Landesführung konnte seine Sicht auf die Veranstaltungen schildern. Dadurch sind neue Ideen aufgekommen, die man bei der Organisation miteinfließen lassen kann“, betont Evi Andergassen, Landessekretärin der Südtiroler Bauernjugend.

Zu Besuch bei Ziegenbauer Franz Marsoner

Im Anschluss an das Seminar ging es für die SBJ-Landesführung nach St. Pankraz zum Halsmannhof. Der Halsmannhof liegt auf 1.500 Meter Meereshöhe und wird von der Familie Marsoner bewirtschaftet. Franz Marsoner führte die Landesführung durch den Hof und den Ziegenstall und informierte die Teilnehmer über die Herstellung von Bio-Ziegenkäse. Die Milch seiner 30 Ziegen verarbeitet der Landwirt zu vier verschiedenen Frischkäse- und Käsesorten, die er unter anderem ab Hof verkauft oder auch liefert. Diese konnte die Landesführung nach der Führung dann auch verkosten. Die Landesführung zeigte sich begeistert von der Passion des Bauern: „Es war sehr schön zu sehen, mit welcher Begeisterung und Liebe zum Detail Franz und seine Frau Heidi den Hof bewirtschaften. Auch die gut durchdachte Einteilung des Laufstalls hat gezeigt, dass es dem Bauern wichtig ist, dass sich seine 30 Ziegen wohlfühlen und gleichzeitig auch seine Arbeit erleichtert wird“, freut sich Angelika Springeth.

 

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