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Das Aus

Der FC Südtirol ist aus dem Rennen um den Aufstieg in die Serie B ausgeschieden. Der 1:0-Sieg gegen Avellino war zu wenig.

Es sollte nicht sein. Der FC Südtirol muss die Serie-B-Träume begraben.

Die Weiß-Roten haben am Mittwoch das Heimspiel gegen Avellino zwar mit 1:0 gewonnen.

Nach der der 0:2-Niederlage in Kampanien war das zu wenig!

Krass:

Obwohl der Avellino-Spieler Aloi in der 27. Spielminute des Feldes verwiesen worden war, gelang es dem FCS nicht, die Überzahl zu nutzen.

Der Treffer des FCS durch Daniele Casiraghi fiel erst in der 96. Spielminute aus einem Elfmeter.

FC SÜDTIROL – U.S. AVELLINO 1:0 (0:0) | Hinspiel: 0:2

FC SÜDTIROL (4-3-2-1): Poluzzi; Fabbri (81. Davi), Vinetot (81. Magnaghi), Curto, Morelli; Beccaro (46. Odogwu), Fink (66. Rover), Karic (54. Greco); Voltan, Casiraghi; Fischnaller

Auf der Ersatzbank: Meneghetti, Pircher, Gatto, Malomo, Polak

Trainer: Stefano Vecchi

U.S. AVELLINO (3-5-2): Forte; Rizzo (85. Adamo), Dossena, Illanes; Ciancio, Carriero (85. Miceli), Aloi, D’Angelo, Tito; Maniero (74. Bernardotto), Santaniello (30. De Francesco)

Auf der Ersatzbank: Pane, Leoni, M. Silvestri, Fella, Errico, Rocchi, L. Silvestri, Baraye

Trainer: Pietro Braglia

SCHIEDSRICHTER: Alessandro di Graci (Como) | Die Assistenten: Marco Ceccon (Lovere) & Cosimo Cataldo (Bergamo) | Vierter Offizieller: Luca Zufferli (Udine)

TOR: 1:0 Casiraghi (90 + 9.)

ANMERKUNGEN: großteils heiterer Himmel, Temp. um 25°C, Rasen in optimalem Zustand – Spiel vor Zuschauern (in zugelassener Anzahl). Vor Anpfiff Prämierung von Hannes Fink (300 Spiele im Trikot des FCS) und Alessandro Fabbri(100 Matches beim FCS)

Gelbe Karten: Morelli (FCS | 37.), Voltan (FCS | 53.), Forte (USA | 63.), Greco (FCS | 67.), Vinetot (FCS | 69.), Illanes(USA | 89.), Adamo (USA | 90 + 4.)

Gelb-rote Karte: Aloi (USA | 18. & 27., wiederholtes Foulspiel)

Eckenverhältnis: 10-2 (4-0) | Nachspielzeit: 2min + 9min

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (15)

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  • wichtigmacher

    Und, wo ist das Problem, vorbei ist vorbei….

    • tiroler

      Dafür wird der verein mit landesmillionen vollgepumpt

      • pantone

        Stets die alte Leier wegen den Landesmillionen. Ich denke, FCS wird vorbildlich geführt. Da könnten sich viele andere Mannschaften der Serie C ein Beispiel nehmen.
        Zum Spiel selber: es sollen zwei reguläre Tore des FCS nicht gegeben worden sein.

        • owl

          Schon erstaunlich, dass gerade bei den hoch und höchst-subventionierten „Betrieben“ immer davon gesprochen wird, dass sie „vorbildlich geführt“ würden.

          Aber gut, wenn ich mir einen millionenteuren Arbeitsplatz vom Steuerzahler bauen lasse und zusätzlich jedes Jahr hunderttausende Euros obendrauf bekomme, kann ich (auf einem Versorgungsposten) auch leicht davon sprechen, dass ich den Betrieb „vorbildlich führe“.

          Im Gegenzug fehlen unseren, ach so sozialen Politikern, 15.000 Euro z.B. für die Parkinson-Vereinigung.

          So gesehen muss man hoffen, dass der Verein im kommenden Jahr absteigt. Dann bleiben vielleicht ein paar Euros für die wirklich wichtigen Vereine in diesem Land übrig.

          • pantone

            @owl
            Sport ist ein wichtiger Teil eines sozialen Lebens. Für die Sportler und auch für die Fans.
            Ich glaube kaum, das eine Anstellung bei FCS ein Versorgungsposten ist. Den Beitrag erhält der FCS weil er Südtirol über den Fußballsport in Italien vertritt.
            Die an Parkinson erkrankten Menschen werden sicher vom Sanitätswesen vorbildlich versorgt.
            Braucht es eine Parkinson Vereinigung? Meinetwegen. Dass aber der FCS nicht wirklich wichtig ist, die Parkinson Vereinigung hingegen schon, ist doch etwas verwegen.

  • batman

    Wir leben in einer Kinderkultur

  • prof

    Es sieht wohl so aus,daß verhindert wird einen Verein in der Serie B zu haben welcher einen deutschen Namen trägt,nichts so trotz der FCS wird früher oder später in die Serie B aufsteigen. Dann können hier einige nicht Fussball-Begeisterte ihren Frust austoben.

    • pantone

      @prof
      dieses Jahr kann man schon diese Meinung gewinnen, dass ein FC Südtirol in der Serie B außer in Südtirol selbst wenige Leute zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Die letzten Jahre waren die Spieler meiner Meinung nach häufig zu schwach. Meist auf Leihbasis in die Mannschaft geholte Talente.

  • prof

    @owl
    Bezüglich der Streichung von 15.000 E für die Parkison -Vereinigung gebe ich dir Recht,mit deiner Hoffnung ,daß der FCS absteigt hast du dich absolut Unsportlich geäussert.

    • owl

      @prof
      Im heutigen RAI Südtirol Morgengespräch hat Dietmar Pfeifer davon gesprochen, dass „Geld nun mal Tore schießt“. Ist Ihnen das sportlich genug?

      Privates und selbst erwirtschaftetes Geld, kann meinetwegen Tore schießen, wieviel es will.
      Öffentliches Geld hat meines Erachtens andere Aufgaben zu erfüllen als „Tore zu schießen“.

  • prof

    @owl
    Es stimmt was D. Pfeifer gesagt hat,aber es ist wohl bekannt,daß bei jeder Mannschafts-Sportart das verfügbare Geld einen Unterschied ausmacht,es stimmt aber auch ,daß Geld NICHT immer Tore schießt,aber langfristig gesehen die grössere Möglichkeit besteht.
    Mir ist kein Sportverein bekannt,welcher nicht mit Öffentlichen Geld unterstützt wird,natürlich auch mit nur kleinen Beiträgen aber immer abhänig von der jeweiligen Tätigkeit und Bekanntheitsgrad.Natürlich kann man mit der höhe des Beitrages anderer Meinung sein.

    • mannik

      Sie müssen aber zwischen den Beiträgen für die ordentliche Tätigkeit und dem Sponsoring unterscheiden. In Sachen Sponsoring wird der FCS überaus großzügig bedacht, wenn man bedenkt, dass die Notiz, die man davon nimmt jetzt nicht so besonders ist und der Markt, den der Verein bedient, für die Südtirolmarke eigentlich verzichtbar wäre.
      Abgesehen von der Tatsache, dass in den Verein, zwischen Trainingszentrum und Umbau des Drususstadions, die beide fast ausschließlich vom FCS genutzt werden, auch sehr viele öffentliche Gelder geflossen sind. Ziehen Sie die öffentlichen Gelder (die kein anderer vergleichbarer Verein in diesem Ausmaß erhält), dann zeigt sich wie es mit dem Erfolg aussieht und wie erfolgreich der Verein geführt wird. Wobei der FCS sicher nicht alles falsch macht mit dem Geld.

  • drago

    Wenn’s um die Wurst ging, hat der FCS doch schon öfter Schwächen gezeigt.

    • pantone

      @drago
      ich vermute, dass sich viele Spieler nicht 100 % – ig mit dem Verein identifizieren.
      Gut wäre mindestens ein Viertel einheimischer Spieler, die immer mitspielen können und welche die übrigen mitreißen.
      Hoffentlich läuft nicht Trient im kommenden Jahr dem FCS in der Region den Rang ab.

  • wollpertinger

    Die Gelder für den FC Südtirol sind vollkommen zum Fenster hinausgeschmissen. Während man kein Problem hat, Millionen für diesen Kracherleverein auszugeben (Umbau des Drususstadions) klemmt man bei den Sozialverbänden, die das Geld weit sinnvoller verwenden könnten.

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