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Sporcic bleibt Trainer

Mario Sporcic (Foto: Paolo Savio)

Mario Sporcic bleibt Trainer des SSV Bozen. Allerdings wird er künftig nicht mehr als Spielertrainer arbeiten, sondern ausschließlich als Übungsleiter fungieren.  

Kaum ist die Serie A Beretta für den SSV Loacker Bozen Volksbank zu Ende, werden bereits die Weichen für die Saison 2021/22 gelegt. Eine sehr wichtige Personalie ist dabei Mario Sporcic, der als Trainer der Weiß-Roten bestätigt wurde. Allerdings wird er künftig nicht mehr als Spielertrainer arbeiten, sondern ausschließlich als Übungsleiter fungieren.

„Mario hat sich die Vertragsverlängerung mehr als verdient. Er hat im vergangenen Sommer die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und mit seinem Fleiß und Ehrgeiz die Erwartungen mehr als erfüllt. Wir sind mit dem sportlichen Ergebnis in dieser so komplizierten Saison aufgrund der Pandemie mehr als zufrieden. Wir werden die Meisterschaft in den Top 4 beenden und wieder die beste Südtiroler Mannschaft sein. Zum sportlichen Erfolg kommt dann noch die Tatsache dazu, dass Mario es geschafft hat, zahlreiche junge Bozner in die erste Mannschaft zu integrieren. Diese Spieler sind nicht nur Bankdrücker, sondern sie haben regelmäßig gespielt, haben Verantwortung übernehmen dürfen bzw. sein Vertrauen bekommen und sind gewachsen. Mario weiß genau, was der Verein in den nächsten Jahren braucht und will und daher war es nur eine logische Konsequenz, dass er unser Trainer bleibt“, sagt Bozens General Manager Hannes Innerebner.

Mario Sporcic bleibt also Trainer der Weiß-Roten. Seine Karriere als Spieler ist am Samstag im Duell mit Cassano Magnago jedoch zu Ende gegangen. Es war seine 325. Partie im Dress der Talferstädter, mit denen der 36-Jährige fünf Italienmeisterschaften, fünf Pokalsiege und vier italienische Supercups feiern durfte.

„Ich kann als Spieler auf eine tolle Karriere zurückblicken, in der ich alles noch einmal genauso machen würde. In Kroatien habe ich bei den besten Teams gespielt und war im Europacup im Einsatz, hier in Italien habe ich mit Bozen alles gewonnen, was man gewinnen kann. Natürlich hätte ich noch ein, zwei Jahre spielen können, wenn wir in Bozen einen anderen Trainer gehabt hätten. Aber ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe und dass ich mich jetzt auf meine Arbeit als Coach konzentrieren kann“, sagt Sporcic.

Mit sehr viel Genugtuung blickt Mario Sporcic auf die Meisterschaft 2020/21 zurück, in der sein Team von 28 Spielen deren 15 gewinnen konnte. Außerdem endeten sechs Partien mit einem Remis, während der SSV Loacker Bozen Volksbank sieben Mal den Kürzeren zog.

„Wenn mir im vergangenen Sommer jemand gesagt hätte, dass wir Zweiter, Dritter oder Vierter werden, dann hätte ich sofort unterschrieben. Mein erstes Jahr an der Seitenlinie war eine tolle Erfahrung. Wir hatten eine tolle Gruppe, in der alle an einem Strang gezogen haben – die jungen Eigengewächse genauso, wie die erfahrenen Spieler wie ein Dean Turkovic oder ein Michele Skatar, der im Jänner zu uns gestoßen ist. Was mir besonders gefallen hat ist, dass wir nach Niederlagen noch härter an uns gearbeitet haben und gleich wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt sind“, erklärt Mario Sporcic abschließend.

 

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