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Licht-Blicke

Die neue Mediakampagne von IDM verwendet Fotomotive Südtiroler Betriebe – und will an die Erfolge von 2020 anknüpfen.

Der Tourismus startet wieder in Europa – und IDM Südtirol nutzt den Moment, um Südtirol mit der Zwei-Phasen-Kampagne #Lichtblicke wieder massiv in Pole-Position zu bringen.

14 der etwa 6.000 Fotos, die Südtiroler Gastgeber in der ersten Phase der Kampagne unter den Hashtags #Lichtblicke, #momentidiluce oder #raysoflight auf den sozialen Medien gepostet haben, wurden nun von einer Expertenjury dafür ausgewählt, auf digitalen Außenplakaten in Süddeutschland zu erstrahlen.

Diese Außenwerbung auf großen Screens ist Teil der Phase zwei der Kampagne, die alle Kommunikationskanäle umfasst und erstmals Fotos nutzt, die von Südtiroler Betrieben selbst stammen. So soll die Kommunikation noch authentischer und glaubwürdiger werden. Mit #Lichtblicke will IDM an die Erfolge von 2020 anknüpfen, wo man durch gezieltes Marketing neue Gäste für Südtirol begeistern und eine Wertschöpfung von rund 436 Millionen Euro erwirtschaften konnte.

Von der leuchtenden Krokuswiese über die Vespatour am lauen Frühlingsabend bis zum majestätischen Karersee und zur zutraulichen Ziege: In der Fotoauswahl, welche die Expertenjury unter allen geposteten Fotomotiven getroffen hat, finden sich viele stimmungsvolle Fotos von den schönsten Plätzen unseres Landes.

Unter den 14 Preisträgern sind Hotelbetriebe, aber auch Tourismusvereine aus ganz Südtirol. Sie alle haben sich mit ihrem Fotomotiv einen Platz auf einem Plakat in einer süddeutschen Stadt gesichert, in der IDM an prominenter Stelle im Rahmen der Mediakampagne #Lichtblicke für die Destination Südtirol wirbt. Diese bezahlte Kampagne schließt an die Dialogkampagne auf Social Media an und läuft derzeit in den wichtigsten Märkten Südtirols – also in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in den Niederlanden und in Belgien. Von Online über Print bis eben zur Außenwerbung im Stadtbereichumfasst sie alle Kommunikationskanäle. 

Der IDM-Ansatz, zunächst über die sozialen Medien auf sympathische und emphatisch-optimistische Weise das Urlaubsland Südtirol in Erinnerung zu rufen, war schon 2020 sehr erfolgreich. Auch damals mündete die Dialogkampagne #Alleswaswirlieben in eine bezahlte Mediakampagne, damals noch mit klassischen Hochglanzmotiven. „Diese Kampagne wurde von der Hälfte der Gäste, die Südtirol letzten Sommer als Urlaubsort gewählt haben, gesehen und war sogar für 14 Prozent ein Entscheidungsfaktor für diese Wahl, wie Studien zeigen. 15 Prozent neue Urlauber wurden von Juni bis September auch dank der Kampagne ins Land gelockt und generierten für Südtirol eine direkte Wertschöpfung von über 300 Millionen Euro“, sagt IDM Generaldirektor Erwin Hinteregger.

„Zählt man auch weitere Sektoren dazu, die vom Tourismus stark profitieren, wie etwa Handel, Freizeitwirtschaft oder Bauwirtschaft, um nur einige Beispiele zu nennen, so kann eine erzeugte Wertschöpfung von rund 436 Millionen Euro berechnet werden.“ Dabei sei die Marke Südtirol das größte Kapital des Landes, denn nur indem man die Marke stärke, profitiere ganz Südtirol von ihrer Strahlkraft und ziehe auch alle Wirtschaftssektoren mit.

Wie wirksam diese Kampagnen von IDM waren, bestätigen auch Daten, die direkt über die Zusammenarbeit mit Google übermittelt wurden.

Der 2020 eingeschlagene Weg habe sich somit als richtig bestätigt, sagt auch IDM-Marketingdirektor Wolfgang Töchterle. Deshalb setzt man dieses Jahr auf dieselbe Strategie: „Mit einer Dialogkampagne in den sozialen Medien zu starten, wird der Sensibilität der Menschen in diesen schwierigen Zeiten gerecht: Sie wünschen sich authentische, ehrliche Kommunikation, keine werbliche Ansprache. Diese Art der Kommunikation spiegelt sich in den Bildmotiven der Südtiroler Gastgeber wider, die wir nun für die digitale Plakatwerbung verwenden“, erklärt Töchterle. Das Zwei-Phasen-Modell mit dem Start der ersten Phase in den Socials habe es zudem erlaubt, kostengünstig und vor allem flexibel vorzugehen – ein großer Vorteil in diesen Zeiten, in denen sich die Situation mehrmals innerhalb von wenigen Tagen geändert hat.

„Wir überlassen nichts dem Zufall und arbeiten datenorientiert. Auch stehen wir in engem Austausch mit der Politik auf Staats- und EU-Ebene, um immer aktuelle Informationen zu kommenden Entscheidungen in Händen zu haben. Aufgrund dieser Informationen agieren wir dann“, sagt der IDM-Marketingdirektor, und er fügt hinzu: „Bis jetzt haben wir die uns zur Verfügung stehenden Daten ausgezeichnet interpretiert, das bestätigen die Indikatoren und davon zeugt unter anderem der Erfolg Südtirols in der Krise.“

Alle #Lichtblicke-Siegerbilder sind unter dem Link https://www.idm-suedtirol.com/de/news/578-news.htmlzu sehen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • baludergrosse

    Die Kampagne in Deutschland ist schon seeehr wichtig.
    Man sieht es in diesen Tagen, kaum ein Deutscher in Bozen unterwegs…
    😉

  • orchidee

    IDM wurde ins Leben gerufen um Südtirol mit weniger Steuergeldern bekannter zu machen. Heute mit 250 Mitarbeitern, wo Geld keine Rolle spielt, ist es einfach in den Medien grosse Leistungen zu formulieren um die „Daseinsberechtigung“ zu bestätigen.
    Reicht das Geld nicht, kein Problem, wir zwacken höhere Prozente von der Kurtaxe ab und alles ist gut.

    In einer Pandemie, wo wirklich alles still stand, die Leute am verzweifeln waren und nicht mehr wussten, wie und ob es überhaupt noch weitergeht, 30 Mio in den Wind schießen, ohne nachzudenken wofür eigentlich, war eine absolute Frechheit.

    Mit fremden Geldern grosse Worte klopfen ist einfach!

  • alsobi

    @orchidee….genau richtig erkannt. Diese Institution gehört längst in den Wind geschossen.

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