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Der Handball-Krimi

Foto: Eheim

Am Ende war es lediglich ein Tor Vorsprung, das dem SSV Loacker Bozen Volksbank im Rahmen des 28. Spieltags der Serie A Beretta gegen Triest den Sieg einbrachte.

Nach einer Schlussphase, die spannender kaum hätte sein können, setzte sich die Sporcic-Truppe mit 28:27 durch und hat somit den nächsten großen Schritt in Richtung Tabellenplatz 3 gemacht.

Der SSV Loacker Bozen Volksbank erwischte beim Rekordmeister einen Traumstart. Weil Pedro Hermones zwischen den Pfosten glänzend aufgelegt war (8 Paraden nach knapp 10 Minuten) und Triest oft das Risiko mit einem zusätzlichen Kreisläufer statt eines Torhüters nahm, gelangen den Weiß-Roten zuerst ein Drei- und dann ein Fünf-Tore-Break und das Ergebnis schnellte binnen 13 Minuten auf 8:2 in die Höhe.

Erst dann kam auch der Gastgeber ins Spiel. Drei Mal hintereinander versenkte Bratkoviceinen Siebenmeter, auf der Gegenseite ließ der SSV Bozen die ein oder andere Chance etwas zu leichtfertig liegen. Schon schmolz die Sechs-Tore-Führung dahin und in der 21. Minute versenkte Hrovatin den Ball zum 7:10 aus Sicht der Gastgeber (21.). Dank eines stark aufspielenden Michele Skatar, der in den ersten 30 Minuten ganze 8 Treffer erzielte, schaute mit dem Ertönen der Halbzeitsirene dennoch ein komfortables 14:10 für Bozen heraus.

Der SSV Bozen gibt die Führung nicht mehr her

Nach dem Seitenwechsel war der SSV Loacker Bozen Volksbank zwar stets in Führung, doch Triest arbeitete sich in kleinen Schritten wieder an das Ergebnis heran. Bei der Mannschaft aus Friaul-Julisch-Venetien zeichnete sich Adam Bratkovic aus, der vom rechten Flügel immer wieder gefährlich wurde und mit 12 Toren Topscorer der Partie wurde. In der 48. Minute sorgte Triest-Kapitän Visintin mit dem 21:22 erstmals dafür, dass Triest nur noch eine Länge in Rückstand lag und es zeichnete sich einmal mehr ein hochspannendes Finish an.

Zunächst nahm der SSV Loacker Bozen Volksbank wieder die Zügel in die Hand und schaffte es dank eines Sonnerer-Doppelpacks (50. und 51.) auf 25:22 zu erhöhen. Triests neuer Cheftrainer Saša Ilić nahm das Timeout und prompt kam die starke Antwort der Hausherren, die wieder bis auf 24:25 herankamen (53.). So ging es in den Schlussminuten weiter, doch die Führung gab der SSV Loacker Bozen Volksbank am Ende nicht mehr her. Walcher (27:25, 56.) und Udovicic (28:26, 59.) sorgten mit zwei traumhaften und noch viel wichtigeren Treffern dafür, dass die Anzeigetafel beim Ertönen der Schlusssirene 28:27 aus Sicht der Weiß-Roten anzeigte. Dafür können sie sich auch bei ihrem Torhüter Hermones bedanken, der mit sage und schreibe 23 Paraden phasenweise unüberwindbar erschien.

Die Stimmen zum Spiel:

Hansi Dalvai (Co-Trainer SSV Loacker Bozen Volksbank): „Wir sind hervorragend gestartet, vor allem dank Skatar, der ein paar echt schöne Treffer geworfen hat. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber zu viele Eigenfehler gemacht und uns so einholen lassen. Am Ende konnten wir zum Glück noch das eine Tor über die Zeit retten. Wir sind aber glücklich, Platz 4 ist uns jetzt schon einmal sicher. Alles in allem war es eine gute Leistung in einem schnellen und harten Spiel.“

Triest – SSV Loacker Bozen Volksbank 27:28 (10:14)

Triest: Milovanovic, Zoppetti; Bosco, Bratkovic 12, Dapiran 4, Di Nardo 5, Hrovatin 3, Mazzarol, Milovic, Parisato, Pernic 1, Popovic, Radojkovic, Sandrin, Valdemarin, Visintin 2

SSV Loacker Bozen Volksbank: Hermones, Rottensteiner; Greganic 5, Kammerer 1, Marino, Scianamé, Skatar 10, Sonnerer 5, Sporcic, Trevisol, Turkovic 3, Udovicic 3, Venturi, Walcher 1

Schiedsrichter: Carlo Dionisi Carlo/ Stefano Maccarone

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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