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Umberto Cavenago  und Ulrich Egger zeigen in der Kalterer Galerie „GefängnisLeCarceri “ neue Skulpturen.

Der Künstler Ulrich Egger zeigt in der Ausstellung in der Galerie „ GefängnisLeCarceri“ neue Werke, die in engem Kontakt zu den Gefängnisräumen stehen. „Ich kann das Wissen um die Geschichte dieses magischen Orts nicht ausschalten“, sagt der Künstler bei der Besichtigung der Galerie. Die Enge und Bedrücktheit dieser Räume erzeugen eine besondere Befindlichkeit. Egger lässt mit seinen Arbeiten die Schwingungen der Räume, die einst Menschen umgaben, spüren: sie werden zu „Denk-Orten“.

Ein vergoldetes kleines fensterloses Haus schwebt in der Luft. Neonröhren durchbohren fensterlose, aus Zement gegossene Häuser. Mit einer Schraubzwinge verbundene Fenster und eng umschlungen Rohre liegen auf dem Boden.  Die schlichten Formen lassen keine Berührung und Körperlichkeit zu.  Bis auf das Gezwitscher der Vögel draußen, bleiben die Räume stumm.

Die Arbeiten von Umberto Cavenago hingegen beruhen auf der Leidenschaft der Kunst- und Projektkultur. Seine Werke, welche immer eine Verbindung des Architektonischen und der Natur aufweisen, legen einen formellen und destabilisierenden Dialog fest, der in Zusammenhang mit einer nicht näher festgelegten Beziehung steht.

La 74, eine Skulptur auf Rädern zeigt eine Neuauslegung der ästhetischen Erfahrung des ersten Futurismus. Dabei handelt es sich um einen Panzerwagen aus Cortenstahl, der durch seine Ausführung jedoch jegliche Verbindung zum Ausgangsobjekt verliert.

Termin: Eröffnung am 20. Mai von 17-21 Uhr in der Galerie „ GefängnisLeCarceri “ in Kaltern.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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