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Sieg gegen Siena

Foto: Reinhold Eheim

Der SSV Loacker Bozen Volksbank hat am Samstagabend im Rennen um Platz 3 in der Serie A Beretta einen wichtigen Sieg errungen.

In einem packenden Spiel gegen Verfolger Ego Siena setzten sich die Talferstädter im Rahmen der 12. Rückrunde mit 32:31 durch und halten sich die Toskaner in der Tabelle damit vom Leib.  

Der SSV Loacker Bozen Volksbank legte los wie die Feuerwehr. Angeführt von den herausragenden Michele Skatar (12 Treffer) und Dean Turkovic (10) führten die Weiß-Roten bereit nach sechs Minuten mit 7:3, was Sienas Trainer Branko Dumnic direkt zum ersten Timeout zwang. Dessen Mannschaft, die nur mit 12 Spielern angereist war, hatte aber die gesamte erste Halbzeit große Schwierigkeiten, mit dem Bozner Rhythmus mithuhalten.

In der 13. Minute sorgte Kammerer in klassischer Pivot-Manier für das 12:7 und zum ersten Mal lagen die Talferstädter mit fünf Zählern in Front. Der Vorsprung schwankte zwar immer wieder zwischen fünf und zwei Treffern hin und her, doch an der weiß-roten Dominanz änderte sich nichts. Ein später Turkovic-Treffer zum 20:16 stellte eine komfortable Pausenführung für die Bozner her.

Haarsträubendes Finish mit dem besseren Ende für Bozen

Nach dem Seitenwechsel fand Siena den Anschluss wieder und tastete sich Tor für Tor an den SSV Bozen heran. Eine wichtige Rolle in der toskanischen Aufholjagd spielte der ehemalige Bozen-Flügel Stefano Arcieri, der von der Siebenmeter-Linie unfehlbar blieb und alle sechs eiskalt versenkte. Bozen blieb bis zur 44. Minute aber immer in Front.

Dann glich Arcieri zum 26:26 aus und der SSV Loacker Bozen Volksbank war gefordert, schließlich war Platz 3 das zuletzt ausgerufene Ziel der Talferstädter. Eine hochspannende Schlussphase bahnte sich an und die wenigen Zuschauer in der Gasteiner Halle wurden auch nicht enttäuscht. Auf die Bozner Führung fand Siena stets die passende Antwort, ein nervenaufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen war die Folge. Bis zur 54. Minute: Dann ging der SSV Bozen dank des überragenden Skatars wieder mit drei Toren in Front (32:29) und der Heimsieg lag in der Luft.

Ganz so einfach ging es in den Schlussminuten aber nicht, denn Siena kämpfte weiter und kam dank einiger individueller Fehler der Hausherren wieder ran. In der 58. Minute war es einmal mehr Arcieri, der auf 31:32 aus Sicht von Siena verkürzte. Der Ausgleichstreffer gelang den tapfer kämpfenden Gästen aber nicht mehr und am Ende durfte der SSV LoackerBozen Volksbank über zwei wichtige Punkte jubeln.

Die Stimmen zum Spiel:

Mario Sporcic (Spielertrainer SSV Loacker Bozen Volksbank): „Ein wie erwartet schwieriges Spiel gegen eine blutjunge Mannschaft aus Siena. Auch wenn ihnen einige wichtige Spieler weggefallen sind, haben sie immer noch große Qualität, das hat man heute gesehen. Nach dem Seitenwechsel sind wir etwas müde geworden, da haben wir uns einholen lassen. Am Ende war es eine kompakte Mannschaftsleistung, die uns den Sieg eingebracht hat.“

Stefano Arcieri (Linker Flügel Ego Siena): „Dieses Spiel war schwierig vorzubereiten. Bei Bozen waren mit Turkovic und Skatar beide Werfer großartig aufgelegt und auch Hermoneshatte einen starken Tag. Wir haben uns zu sehr auf unsere individuellen Stärken verlassen, das hat uns viel Kraft gekostet. Bozen hat die Partie besser interpretiert und am Ende verdient gewonnen. Trotzdem bin ich mit unserer Leistung zufrieden, wir sind jung, haben alles gegeben und auch eine gute Figur abgegeben.“

SSV Loacker Bozen Volksbank Ego Siena 32:31 (20:16)

SSV Loacker Bozen Volksbank: Hermones, Rottensteiner; Greganic 2, Kammerer 2, Marino, Michael Pircher, Rossignoli, Sciamané, Skatar 12, Sonnerer 2, Sporcic, Trevisol, Turkovic 10, Udovicic 4, Venturi, Walcher

Ego Siena: Leban, Pavani; Arcieri 9, Bacciottini, Bargelli 2, Bronzo 4, Guggino 1, Kasa 10, Muoio, Nikocevic 3, Pasini 2, Senesi

Schiedsrichter: Alex Passeri/Stefano Rinaldi

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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