Du befindest dich hier: Home » News » Eine Miss für Meran

Eine Miss für Meran

Der Landtagsabgeordnete Josef Unterholzner bastelt weiter an einer Enzian-Liste für die Gemeindewahlen in Meran. Mit im Boot ist nun auch Ex-Miss Italia Susanne Zuber. Nach weiteren Kandidaten wird gesucht.

von Karin Gamper

Kandidiert Josef Unterholzners „Enzian“ nun im Herbst bei den Gemeindewahlen in Meran oder nicht? Über diese Frage wird in der Kurstadt weiter gerätselt. „Wir kandidieren, wenn wir die angepeilten 20 Kandidaten zusammenbringen“, gibt der Landtagsabgeordnete Auskunft. Derzeit finden regelmäßige Treffen statt, bei denen das Wahlprogramm erarbeitet wird. „Es deckt alle Bereiche ab“, so Unterholzner. Auch ein Enzian-Logo wurde mittlerweile ausgearbeitet. „Es ist dasselbe, das ich im Landtag benutze, nur wird es an die amtlichen Vorgaben angepasst“, erklärt der Völlaner Politiker. 

Herauskristallisiert hat sich mittlerweile eine Meraner Kerngruppe. Diese ist bunt gemischt und wird wie berichtet vom Untermaiser Unternehmer und ehemaligen SVP-Funktionär Markus Erb koordiniert. Mit dabei sind Freiberufler, Kaufleute und Angestellte beiderlei Sprachgruppen. Unterholzner fischt hier durchaus auch im Teich der Coronakritiker. Zum Team gehören nämlich u.a. deklarierte Coronaskeptiker wie Fighting-Club-Chef Hartmann Stragenegg oder die Literaturwissenschaftlerin und Heimatpflegerin Barbara Gruss.

Das bekannteste Gesicht ist bislang jedoch Susanne Zuber vom gleichnamigen Souvenirladen in den Lauben. Die ehemalige Miss-Italia und Miss-World-Finalistin möchte ebenfalls für die Unterholzner-Liste ins Rennen gehen. Die 38-Jährige wäre damit nach Joachim Ellmenreich (Team K) und Aris Deflorian (SVP) bereits die dritte politische Vertreterin der Meraner Kaufleute. 

Josef Unterholzner glaubt felsenfest daran, dass sein Enzian die Parteienlandschaft in der Kurstadt durcheinanderwirbeln wird: „Wir möchten im vorderen Mittelfeld gleich nach SVP und Liste/Rösch Grüne landen“. Er ist überzeugt: „Wenn wir gute Leute für uns gewinnen können, dann schaffen wir es“. Die Liste sucht daher nach weiteren Kandidaten und Kandidatinnen um die Liste zu komplettieren. „Wichtig ist für uns, dass je zur Hälfte Frauen und Männer vertreten sind“, so Unterholzner. Wird es einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten geben? „Vermutlich nicht“, sagt er und schiebt gleich hinterher: „Ich selbst werde es sicher nicht machen“.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (14)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen