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„Mai und Juni noch verhalten“

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Die Touristiker rechnen bis Ende Juni mit schwierigen Wochen. Ausschlaggebend werden auch die deutschen Quarantäne-Regeln sein.

von Heinrich Schwarz

Spätestens seit der Ankündigung von Ministerpräsident Mario Draghi, Mitte Mai wieder ohne Quarantäne, aber mit grünem Pass für Touristen zu öffnen, bereiten sich Südtirols Beherbergungsbetriebe intensiv auf den Neustart vor. Mit einem großen Touristen-Ansturm ist aber nicht zu rechnen.

Laut Hansi Pichler, IDM-Präsident und HGV-Obmann der westlichen Landeshälfte, wird der Start eher verhalten sein: „Mai und Juni werden sehr schwierig, weil die Restriktionen für die Rückreisen noch hoch sind. Die Quarantäne-Regelungen der deutschen Bundesländer etwa werden nur schrittweise gelockert.“ Die Hauptmärkte seien derzeit die Schweiz, wo es keine Probleme bei der Rückreise gebe, und Italien, wo das Reisen zwischen den Regionen wieder möglich sei.

„Wir gehen davon aus, dass es ab Juli gut laufen wird“, sagt Pichler. Aufgrund der Impfkampagne und des Vieltestens sei man zuversichtlich für einen guten Sommer. Und aufgrund der steigenden Attraktivität Südtirols als Urlaubsland.

LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG:

  • Drohendes Preisdumping in den nächsten Wochen
  • Böses Blut bei den Hoteliers wegen einiger Quarantäne-Trickser
  • Und: Sobald die Grenzen öffnen, sollen die Mitarbeiter und Gäste direkt in den Beherbergungsbetrieben getestet werden
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