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„Keine Verbrecher, sondern Helden“

Die Puschtra Buibm (Foto: Edition Arob)

Die STF fordert die Begnadigung der Südtirol-Aktivisten und findet es beschämend, dass Fratelli d’Italia jetzt die Auslieferung der Aktivisten fordert.

Die neofaschistische Partei Fratelli d’Italia fordert im italienischen Parlament die sofortige Auslieferung der Südtiroler Freiheitskämpfer an Italien.

Die Süd-Tiroler Freiheit bezeichnet es als beschämend, dass es in Italien noch immer politische Kräfte gibt, die Südtirol mit allen Mitteln Schaden zufügen wollen. Gegen diese Bestrebungen müsse sich Südtirol mit allen Mitteln zur Wehr setzen. Einmal mehr zeige sich, wie wichtig es ist, dass die im Exil lebenden Freiheitskämpfer endlich begnadigt werden, so die STF

In der Aussendung heißt es außerdem:

„Ausgerechnet jene Partei, deren Vorgänger die Südtiroler gewaltsam entrechten und italienisieren wollten, fordern nun im Namen der Gerechtigkeit die Auslieferung der Süd-Tiroler Freiheitskämpfer an Italien.

Wer sich gegen die verbrecherischen Methoden eines Staates zur Wehr setzt, der eine ethnische Volksgruppe auslöschen will, ist kein Verbrecher, sondern ein Widerstandskämpfer und Freiheitsheld!

Ohne den Einsatz der Südtiroler Freiheitskämpfer wäre die Italienisierung Süd-Tirols fortgeführt und der Ausbau der Autonomie weiter verzögert worden. Südtirol verdankt diesen Männern, die ihr ganzes Leben für die Heimat geopfert haben, unendlich viel.

Bereits im Juni wird die Süd-Tiroler Freiheit daher erneut einen Beschlussantrag im Landtag zur Abstimmung bringen, mit dem die Begnadigung der Südtiroler Freiheitskämpfer gefordert wird. Es ist an der Zeit, endlich einen Schlussstrich unter dieses leidvolle Kapitel der Geschichte zu ziehen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • ostern

    Glaube kaum dass so etwas zustande kommen kann. Soviel mir bekannt
    ist, haben diese auch eine andere Staatsbürgerschaft erhalten.
    Manchen politischen Parteien fehlen die geschichtlichen Kentnisse,
    sonst wäre es nicht möglich so einen Stumpfsinn daherzuplappern.

  • enfo

    Ich bin dafür die Vergangenheit ruhen zu lassen. Weiters würde ich die genannten auch nicht wieder zurückholen. Ich denke nicht, dass sie noch in unsere Zeit und Lebensweise passen und auch nicht mit den derzeitigen Verhältnissen zufrieden wären. Deswegen denke ich, dass der Status quo aufrechterhalten werden sollte und man niemanden einen Gefallen mit einer Rückführung machen würde

  • enfo

    … und noch was zur STF, denn dass ist mir langsam alles zu viel.
    Wir (Väter und Großväter) einer faschistischen Bewegung, die die Slawen, Juden, Sinti, Roma usw. ausrotten, oder freundlicherweise versklaven wollten. Und jetzt schreien wir groß gegen Staatsverbrechen gegen die Menschlichkeit. Ein klein wenig Dehmut und geschichtliches Wissen wären hier schon manchmal gefragt.

  • heinz

    Extremisten unter sich!

  • mannik

    Der gute Sven vergisst aber anzumerken, dass sogar Viktoria Stadlmayer die gewaltsamen Proteste als kontraproduktiv angesehen hatte. Selbst einer der damaligen Attentäter, Siegfried Carli, hat im Nachhineine von enem Misserfolg gesprochen. Also von „Helden“ kann man tatsächlich nicht sprechen.

  • @alice.it

    Zwei Weltkriege angezettelt und zwei Weltkriege verloren!
    Millionen von Tote als Folge von Größenwahn und jetzt möchte man so ganz ohne irgendwelche negativen Konsequenzen davonkommen ?

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