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Kein Ergebnis

Die Obduktion der Leiche von Peter Neumair brachte kein zählbares Ergebnis zur Todesursache. Ein weiterer Versuch soll folgen.

Wäre der Mordfall nicht bereits – u.a. durch das Geständnis von Benno Neumair – aufgeklärt, wäre es wohl schwierig festzustellen, an was Peter Neumair gestorben ist. Diese Schwierigkeit zeigte sich bei der gestrigen Obduktion der vor zwei Tagen in der Etsch entdeckten Leiche. Dario Raniero, der von der Staatsanwaltschaft beauftragte Pathologe, untersuchte die Überreste des 63-jährig Verstorbenen gestern im Krankenhaus von Trient.

Wegen der starken Zersetzung der Leiche konnte Raniero keinerlei brauchbare Spuren (außer Schleif-Spuren) an den Überresten feststellen. Der Gutachter wollte u.a. die Todesursache feststellen und Würgemale am Hals des Toten finden.

Ein weiterer Versuch soll in einigen Tagen folgen, denn Raniero hat die Leiche in Formalin gelegt. Formalin, flüssiges Formaldehyd, dient u.a. zur Konservierung von Leichen. Die Lösung fällt die Proteine aus, das Gewebe erhärtet. Ob sich danach Spuren finden lassen, wird sich zeigen.

Die Leiche von Peter Neumair war von seiner Tochter Madè Neumair anhand der Armbanduhr identifiziert worden. Am Freitag wurde in Trient auch eine DNA-Analyse vorgenommen. (tom)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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