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Der Knotenpunkt

Foto: lpa

Rund 20.000 Personen sind jeden Tag zum und vom Krankenhaus Bozen unterwegs. Ein neues Mobilitätskonzept soll für nachhaltige Mobilität sorgen, so ein Grundsatzentscheidung der Landesregierung.

Mit der Mobilität zum und vom Krankenhaus in Bozen hat sich die Landesregierung  befasst.

Auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und Gesundheitslandesrat Thomas Widmann wurde grundsätzlich entschieden, ein geeignetes Konzept für nachhaltige Mobilität auszuarbeiten.

Verstärkt nachhaltige Mobilitätsoptionen anbieten

Das Mobilitätskonzept soll sich laut Alfreider sinnvoll in das Mobilitätsmanagement für Bozen einfügen, ebenso wie in die Vernetzung der Landeshauptstadt mit den anderen Landesteilen.

Demnach gelte es, Warenverkehr und Individualverkehr genauso zu berücksichtigen wie den öffentlichen Personennahverkehr, die Fahrradmobilität und die Fußmobilität. „Vor allem wollen wir verstärkt nachhaltige Mobilitätsoptionen aufzeigen und anbieten“, betont Alfreider.

Krankenhaus Bozen ist wesentliche Struktur des Sanitätsbetriebes

Das Landeskrankenhaus Bozen gilt laut Widmann als wesentliche Struktur der Südtiroler Sanität und stellt einen wichtigen Knotenpunkt für die Mobilität von Bozen und deren Umgebung dar. „Wenn man die 3400 Mitarbeiter am Krankenhaus, die 850 Studenten der Fachhochschule für Gesundheit Claudiana und die Nutzer der ambulanten Dienste sowie die Besucher zählt, kommt man auf rund 20.000 Personen pro Tag, die sich zu und weg vom Krankenhausgelände bewegen“, rechnet der Gesundheitslandesrat vor.

Mobilität passend zur Krankenhausentwicklung – best practice

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb ist mit der Abteilung Gesundheit dabei, einen Masterplan für die strukturelle und funktionelle Entwicklung des Krankenhauses zu erstellen. Passend dazu soll es, so Alfreider und Widmann, ein Mobilitätskonzept für den Personen- und Lieferverkehr geben.

Wichtige Punkte sollen dabei bequeme, übersichtliche und einfache Zugänge zum Krankenhaus für die Bürgerinnen und Bürger und vor allem auch nachhaltige Mobilitätsformen für die Mitarbeitenden sein. Der Mobilitätsplan des Bozner Krankenhauses und der Plan für die Mobilität der Mitarbeitenden vom und zum Arbeitsplatz sollen dann, so Landesrat Widmann, als „Best practice“ auch für die anderen Krankenhäuser im Land fungieren.

Arbeitsgruppe und STA erarbeiten mit Experten die Pläne

Laut Grundsatzentscheidung der Landesregierung soll nun eine Arbeitsgruppe den Plan für die Mitarbeitermobilität erstellen. Ihr gehören Vertreter des Gesundheitsressorts, des Sanitätsbetriebes, der Landesabteilung Mobilität und der Südtiroler Transportstrukturen AG STA sowie eventuell externe Fachleute an.

Die Ausarbeitung des nachhaltigen Mobilitätsplans des Krankenhauses Bozen soll die landeseigene STA koordinieren, wobei auch externe Experten zur Analyse der Verkehrsflüsse und Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes hinzugezogen werden.

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