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„Mit zweierlei Maß“

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair fordert ein umgehendes Ende für den „grünen Pass“ in der Gastronomie.

Bei vertragsgebundenen Kantinen und Mensen ist das Vorweisen einer „grünen Bescheinigung“ in geschlossenen Räumen nicht vorgesehen.

„Wieder einmal wird in Südtirol mit zweierlei Maß gemessen. Während seit Montag in Gasthäusern und Restaurants nur mit einer „grüner Bescheinigung“ der Konsum von Speisen und Getränken erlaubt ist, gilt dies nicht für Mensen und Kantinen, die einen Dienstleistungsvertrag haben“, kritisiert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend.

„Dies sorgt für erneuten Unmut bei den Gastwirten und innerhalb der Bevölkerung. Die Ungleichbehandlung von Gasthäusern und Mensen ist nicht nachvollziehbar und macht keinen Sinn, zumal das theoretische Infektionsrisiko gleich groß ist. Es ist nicht zielführend diese ungleichen Standards aufrechtzuhalten“, hält Mair fest. „Aus diesem Grund muss das Experiment mit dem „grünen Pass“ umgehend beendet werden“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Der Landeshauptmann ist aufgerufen, die Verordnung dahingehend anzupassen, dass sämtliche Gastlokale ohne Einschränkungen und ohne „Pass-Pflicht“ arbeiten können.  Innen wie außen müssen für alle die gleichen Regeln gelten“, so Ulli Mair abschließend.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • spo

    Versteats es no ned dass es des olls lei af Papier… in dor TZ, stol usw. funktioniert
    Afn Bau, in die Gostheiser, in die Betriebe isch die Welt a ondere. Sem hoasts seitn ersten Lockdown Buggeln. seit sem isch des in olle gleich. Sem wert die Mask lei aui ton wenns susch a Multa gib. Hob es ban vorbeifohren schn amol an Strossenorbeter mit Mask gsegn? und recht hot er, der hot seit johren mehr letzses von asphaltdompf und stab als von virus.

  • besserwisser

    wo ist der alterntive vorschlag? einfach nur eine presseaussendung dass alles falsch ist?
    frau mair, ohne die netiquette zu verletze, ihre performance ist auch nur mittelmass.

  • favetelinguis

    Dass dies nicht gerecht sein kann, wie so vieles anderes, schein allen klar, oder?
    Eine Alternative umzusetzen bzw. die Verordnungen gerecht zu gestalten, ist die Aufgabe der SVP-Regierungspartei.
    Wieso muss ich für’s Freibad einen Test vorweisen, aber für’s Restaurant im Freien nicht? Das ist einfach nicht kompatibel mit meiner Logik.
    Ab heute muss jeder, der meinen Rasen betritt die Schuhe ausziehen, außer er holt sich nur einen Apfel und ist ihn sitzend…… dieselbe „unlogische“ Logik.

  • tirolersepp

    Richtig Frau Mair !

    Die Realität sieht jedoch so aus: Keine Sau weder Gast noch Wirt hält sich an die Bestimmungen – so schauts aus !

    Sturm im Wasserglas – komplett für die Katz !

  • mannik

    Mair ist wieder einmal auf dem falschen Dampfer. Entweder weiß Sie es nicht besser und hat die staatliche Regelung (die in Ermangelung der lokalen gilt) nicht verstanden, dann ist sie nicht geeignet im Landtag zu sitzen. Oder Sie hat den Zusammenhang verstanden und schreibt dennoch Quatsch weil die Devise einfach ist Radau zu machen, auch wenn er sinnlos ist. Dann ist sie ebenfalls nicht geeignet. Wie man es dreht und wendet: Sie ist im Landtag fehl am Platz.

  • watschi

    mannik, nein nein, die ulli ist sicher nicht fehl am platz und erst recht nicht, wenn leute wie du dich ùber ihre aussendungen aufregen.

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