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„Wir wollen regieren“

Brigitte Foppa porträtiert die erste Grüne Kanzlerkandidatin. Und zeigt auf, wie ein Wahlerfolg in Deutschland der Südtiroler Schwesterpartei Rückendwind geben soll.

Tageszeitung: Frau Foppa, die deutschen Grünen gehen zum ersten Mal mit einer eigenen Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahlen. Ist Annalena Baerbock die richtige Wahl?

Brigitte Foppa: Das ist eine intelligente Entscheidung und das Kontrastprogramm zum männlichen Hahnenkampf, den sich die Union gerade leistet. Ich habe Annalena Baerbock zum ersten Mal 2018 bei einem Kongress der Europäischen Grünen in Berlin gesehen, wo ich über Feminismus referiert habe. Sie ist eine Frau mit Format, eine Figur wie die Premierministerinnen in Finnland, Neuseeland und Dänemark. Sie alle gehören einer Frauengeneration an, die jetzt politische Verantwortung übernimmt. Annalena Baerbock passt vollkommen in die Zeit. Als bodenständige Realpolitikerin strahlt sie Sicherheit aus und gibt den Grünen Kraft für Veränderungen. In ihrer ersten Rede nach der Kür zur Kanzlerkandidatin hat sie anfangs vor allem über das Soziale gesprochen, was ich sehr zeitgemäß finde. Der Umwelt- und Klimaschutz ist das Fundament. Die Grünen funktionieren aber immer nur dann, wenn sie, gleichrangig mit dem Klimaschutz, auch für Gerechtigkeit und Sozialpolitik eintreten.

Was war am Ende ausschlaggebend für die Wahl Baerbocks? Anders gefragt: Was hat sie, was Robert Habeck nicht hat?

Für eine grüne Partei war es eine logische Entscheidung, sie vorauszuschicken. In der Politik hat sich die Sichtweise etabliert, dass der männliche Kandidat einen Bonus hat, weil Politik seit jeher vorwiegend von Männern gemacht wird. Es braucht daher auch Mut, auf diesen Bonus zu verzichten. Mit Annalena Baerbock sind die Grünen den schwierigeren und gleichzeitig leichteren, weil passenderen Weg gegangen. Die Personalentscheidungen müssen schlüssig sein, damit sie funktionieren; sie dürfen nicht aufgesetzt wirken. Dieses Problem plagt die Sozialdemokratie. Es ist Ausdruck von Stärke, wie beispielhaft die Grünen-Führung diese Entscheidung getroffen hat. Baerbock und Habeck sind geschlossen aufgetreten und haben sich nicht gegenseitig zerfleischt. Daher bin ich große Verfechterin der Co-Führung, die kooperative Konkurrenz ermöglicht: Normalerweise verschwindet der Unterlegene. Bei den Grünen ist das nicht der Fall, denn Personalstreit ist abschreckend und tödlich.

Die Grünen haben aussichtsreiche Chancen, im Herbst ins Kanzleramt, zumindest aber in die Regierung einzuziehen. Was muss alles für den Erfolg zusammenpassen?

Es muss in die Zeit passen. In Deutschland wurde schon viel Mentalitätsarbeit geleistet, der Zeitgeist ist dort sehr grün. Die Grünen punkten auch mit ihrer Regierungsarbeit, etwa in Baden-Württemberg oder Schleswig-Holstein, wo sie Erfahrung und Tradition aufweisen. Um Erfolg haben zu können, braucht es die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt für die richtige Partei. In Baden-Württemberg, wo die Grünen den Ministerpräsidenten stellen, genießen sie auch bei den großen Industriebtrieben viel Zuspruch und Glaubwürdigkeit. Dann muss natürlich auch die Konkurrenz mitspielen, was sie ja tut. (lacht)

Wie würde sich ein Erfolg auf die Schwesterpartei in Südtirol auswirken? Und was können Sie von Baerbock und Co. lernen?

Gutes und Schlechtes aus den Nachbarländern strahlt immer auf uns ab. Als die Grünen aus dem Österreichischen Nationalrat geflogen waren, haben wir das auch bei uns gespürt. Schwäche wird weitergetragen, während Erfolg Optimismus und Ansehen gibt. Ich erwarte mir, dass die deutschen Grünen als Regierungspartei eine Identifikation für uns sein können. Bei uns muss dann aber auch der Zeitgeist passen: Wir sind Nahtstelle zum Mittelmeerraum, wo die Grünen traditionell sehr schwach sind, wobei wir auch dort am Restart arbeiten. Von den Deutschen haben wir gelernt, wie wichtig es ist, sich breit aufzustellen. Wir sind auch inhaltlich variabler geworden. Klima und Umwelt stehen im Vordergrund – aber nicht nur, sondern gleichgestellt mit der Gleichberechtigung. Auch das Frauenthema, ein grünes Urthema, wird immer aktueller. Ich bewundere die deutschen Grünen für ihr professionelles Auftreten, ihre Inszenierung und ihr Marketing. Hier können wir noch lernen. Ich hoffe, von der Kanzlerkandidatin geht das Signal aus, dass das Regieren unser Bestreben ist. Man kann sich nicht nur am Bestehenden abarbeiten und auf Ewig Opposition sein.

Interview: Matthias Kofler

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (119)

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  • andreas

    Momentan sind die Medien Baerböck wohlgesinnt, doch je mehr die Fragen ins Detail gehen, um so weniger werden die Floskeln und teilweise unfinanzierbaren Ideen der Grünen akzeptiert.
    Eine erste Detailfrage kam zum Thema wohnen, die Grünen meinten, sie wollen die Einfamilienhäuser abschaffen..Sie sind zwar zurückgerudert, dass sie es nicht so meinten, es war aber typische Grünenpolitik, unrealistische Forderungen stellen.

    Davon, wer die grünen Ideen finanziert, hat Lenchen Baerbock zwar keine Ahnung, aber bis Herbst hält der Hype um sie sowieso nicht an.
    Habeck hatte keine Chance, da er ein alter weißer Mann ist.

    • bernhart

      Andreas ganz richtig, die Grünen sind keine Wirtschaftspartei, es ist einfach Programme und Projekte zu erstellen , am ende stellt sich die Frage wer bezahlt .Ohne Wirtschaft läuft gar nichts, denn die Wirtschaft bezahlt die Steuern.
      Zu Baden- Württemberg, der Ministerpresident ist ein Grüner, er macht was die Schwarzen wollen. so siehts aus.

    • leser

      Anderle
      Es dürfte klar sein wie due grünen ihre teilweisen hirngespinnste finanzieren wollen, nämlich mit schaffen von volkseigentum und damit riskieren sie in kommunistulische ideologien abzurutschen
      Dieses hirngespinnst ist eines der grossen probleme der grünen

    • besserwisser

      wenn man so anchaut was die beiden vorsitzenden in den gemeinderäten wo sie sitzen leisten muss man den führungsanspruch auf landesebene zumindest anzweifeln.
      in eppan hätten sie mitregieren können, haben es aber nicht gwollt, lieber kritisieren. beim jahrhundertprojekt mercantikaserne „fantabetonieren“ sie fleissig mit, von umweltgedanken, landschaftsschutz, rückzugsgebieten für die natur keine spur. lieber jeden tag facebookominipräsenz …..
      in kaltern zählen sie erbsen, und reiten auf formalismen umher statt die gunst der stunde mit einer schwachen führung zu nutzen ….
      wenn bei den grünen in deutschland die regierungsfähigkeit mangels erfahrung angezweifelt wird, wie wirds denn dann bei den unsern ausschauen?

      • felixvonwohlgemuth

        Dann kannst Du als Besserwisser uns ja sagen, was Du mit der Mercanti anfangen würdest….aber Achtung: der Grund gehört dem Land und das will € 30 Mio.
        Wir sind alles schon gespannt auf Deine genialen Ideen. ✅

        • besserwisser

          Natur – Umwelt – Landschaftsschutz. Das wären Eure Themen.
          Eppan an Handerwerkerzone ist verbaut genug und es muss nicht alles verwertet werden, man kann auch der Natur mal zurückgeben, schade dass diese Vorschläge nicht von Euch kommen!
          Und wenns ungemütlich wird dann ist es immer das Land das die Schuld hat …..
          Aber sicher werdets ihr dann zustimmen wenns der Benko oder ein Artgenosse bekommt, dann sind die 30mln wieder herinnen ….

          • besserwisser

            und hättet ihr nicht genkeift dann könntet ihr jetzt sogar mitreden…….

          • felixvonwohlgemuth

            Du schimpfst ja immer, dass wir Grünen so Weltfremd sind. Aber hier sollten wir einfach ignorieren, dass dieses Areal dem Land gehört und dass es verbaut werden soll…also schmollend daneben stehen und zusehen, was in Bozen für Eppan entschieden wird? Finde ich keine gute Lösung.

            Natur – Umwelt – Landschaftsschutz sind unsere Kernthemen und wenn due die Situation in eppan wirklich verfolgen würdest, könntest Du das auch sehen (die letzten Gemeinderatssitzungen findest Du auf Youtube).

            PS: Wir haben nicht „gekniffen“. Nach dem Rücktritt der SVP-Referent*innen hatten wir erneut Gespräche mit dem BM und waren bereit, mit ihm einen neuen Schritt zu gehen. Er hat sich aber für die SVP entschieden.

    • george

      ‚andreas‘, ist Habeck „ein alter weißer Mann“, oder ist er ein weiser Mann?
      Und zu ‚bernhart‘: der „grüne“ Ministerpräsident (bitte mit „ä“) macht es vor, wie es geht und die Schwarzen folgen ihm nach; so ist die Reihenfolge.
      Ja, könnt ihr allesamt nicht mehr richtig deutsch?

  • emma

    ich mag die grùnen marsmandlan

  • alsobi

    Eine Partei die nicht nur in Deutschland weit weg von der Realität ist und Hirngespinsten hinterherjagt. https://fb.watch/54HWE0AzzU/

  • goldie

    Eine Partei, wie die Grünen, darf niemals an die Spitze der Regierung.
    Und alle, die die Grünen gutfinden und noch schlimmer, auch noch wählen, haben sich nicht 5 Minuten wirklich mit dieser Partei auseinandergesetzt.

    • n.g.

      Die Grünen waren in Deutschland schon an der Macht und so schlecht lief es gar nicht..! Besser als Jahre mit der FDP….!
      Bestes Beispiel sind Atomkraftwerke.
      Jahrzehnte sind die Grünen dagegen und werden als Strickende Blumenkinder abgetan aber passiert dann etwas wie in Japan, fischen die etablierten Parteien plötzlich im grünen Becken und das nur un an der Macht zu bleiben.
      Armeelig!

      • goldie

        @n.g.
        Bitte erkundigen Sie sich mal richtig, für was die Grünen noch stehen und was sie versuchen seit Jahren zu legalisieren und bei welchen Entscheidungen sie ihre Stimme enthalten haben.
        Ich an Ihrer Stelle wäre vorsichtig mit so mancher Aussage….

      • andreas

        Weder FDP, noch die Grünen hatten jemals die Mehrheit im Bund oder haben den Kanzler/Kanzlerin gestellt, sie waren Koalitionspartner der CDU oder SPD.
        Für Agenda 2010, ein Werk von Rot/Grün, welches Schröder das Kanzleramt gekostet hat, werden sie immer noch verflucht.

        Schulden des Staats sind auch Guthaben der Bürger, sind also nicht grundsätzlich schlecht.

        Kretschmann macht schwärzere Politik als es die CDU jemals könnte, nicht umsonst lehnt er eine Ampelkoalition ab, da er gegen Sozis allergisch ist.

        Grünenpolitik ist weder umsetzbar, noch mehrheitstauglich, sofern sie nicht von Pragmaten wie Fischer, Kretschmann oder Palmer gemacht wird, das wissen die Grünen aber selbst.

        Gesteigerte Militärausgaben und Einsätze oder Distanzierung zum Osten, wird die Fundis in der Partei nicht begeistern, warte mal ab bis die anfängliche Euphorie verflogen ist, sie habe schon jetzt durch die Nominierung der Baerböck im Hinterzimmer einige ihre Grundsätze aufgegeben.

      • bernhart

        DEUTSCHLAND 2025

        „Papa, warum wohnen wir in einer Höhle“
        Antwort
        „Ach weißt du, 2021 waren wir den Meinung, wir müssten Grüne wählen“

  • batman

    @ndreas
    Bevor du deinen geistigen Kleinkram hier postest, solltest du dich vorher schon etwas besser informieren.

    https://kenfm.de/warum-baerbock-dank-wef-eine-hochkompetente-nachfolgerin-fuer-merkel-waere-von-norbert-haering/

    • goldie

      Um den Plan voranzutreiben, brauch es eine Baerbock als nächste Kanzlerin….

    • rota

      In Südtirol gehen Parteien in Klausur, Wirtschaftsverbände und Lobbys haben Meetings und Tagungen.
      Der Rest geht Wallfahrten oder bleibt daheim.
      Die Vorbeter in diesen Zusammentreffen werden eventuell für die Politik vorgeschlagen und als Wahlkandidaten aufgestellt
      — der oder die hat eine gute Aussprache und klare Stimme und gibt ein gutes Bild ab, inhaltlich muss noch gedrillt werden—
      Bleibt nur die Frage, hat WEF von Südtirol oder Südtirol von WEF abgeschaut?

    • besserwisser

      ab sofort ist es verboten mit links zu argumentieren!

  • batman

    @ndreas
    Hast du das heute morgen aus deinem Kaffeesatz herausgelesen?
    Dann solltest du die Quelle auch angeben und verlinken.

  • n.g.

    Wer mit offenen Augen durch die Welt geht müsste eigentlich grün wählen.
    Gegner der Grünen sind meist nur diejenigen die zu bequem sind was zu ändern oder ihre Vorteile aus dem System ziehen oder (und) Kleingeister aus der extremen rechten Ecke.
    Zur Finanzierbarkeit mancher Ideen!?
    Den Grünen wird vorgeworfen ihre Ideen würden zu viel kosten.
    Im Gegenteil, alles was heutige Politik entscheidet wird noch viel mehr kosten da man zu spät handelt!
    Was finanzierbar ist und was nicht beweisen die an der Macht sitzenden Regierungen jeden Tag.. Seit Jahrzehnten Schulden machen!!! Auf kosten unserer Kinder!
    Viel schlimmer könnts mit den Grünen auch nicht werden.

    • steve

      Was Umwelt und Soziales anlangt geb ich dir Recht. Mein Eindruck ist halt dass von den Grünen hauptsächlich in Richtung Zuwanderung und Frauenrechte gearbeitet wird: die gesellschaftliche Nachhaltigkeit dieser Themen ist zumindest für mich fraglich.
      Was Staatsschulden anlangt muss man nicht die Steife deutsche Mentalität an den Tag legen: die Amerikaner sehn das viel lockerer. Ein Staat ist kein Privathaushalt. Staatsschulden kann man Weginflationieren.

      • n.g.

        @steve Die Grünen sehen eben das grosse Ganze und wer glaubt Flüchtlinge aufhalten zu können der träumt.
        Also ist es besser damit umzugehen als Mauern aufstellen zu wollen die nichts bringen.
        Reden wir nicht von den USA denn wenn man fast jedes Jahr einmal pleite ist, seine Beamten für Wochen nicht meht bezahlen kann dann hat man nichts im Griff! Und mit dem Argument, man kanns weginflat… Wer zahlt das? Wir Bürger?

        • steve

          Ihnen ist schon klar dass Italien die Rechnung zahlt für das deutsche „Schwarze Null“ Dogma: ein bisschen ein Mittelweg ist halt auch nicht schlecht und Deflation ist schlimmer als Inflation!
          Zuwanderung lässt sich aufhalten und Kinderkriegen sollte man nicht nach Afrika und den Nahen Osten delegieren.

        • andreas

          Die USA sind nicht fast pleite, sondern haben eine Schuldenobergrenze, welche wenn sie vom Kongress nicht aufgehoben wird, alle staatlichen Zahlungen blockiert, was vor ein paar Jahren für ein paar Wochen passiert ist.
          Und wenn du jetzt argumentierst, dass China Billionen an Dollar hat, stimmt das zwar, nur würden sie diese auf den Markt werfen, der Kurs ins Dodenlose fallen würde und damit ihre Devisenreserven an Wert verlieren und ihre Exporte unverkäuflich wären.

          Auch ist China mit über 300% des BIP verschuldet, fast das 3fache der USA.

          Einwanderungspolitik funktioniert nur, wenn man die Ursachen der Flucht eliminiert und die Leute in ihren Ländern bleiben. Weder ist es sinnvoll, den Ländern ihre Fachleute abzuwerben, noch uneingeschränkt Leute zuwandern zu lassen.
          Die Grünen haben gewiss keine Lösung dafür.

          • leser

            Anderle
            Du erwähnst aber nicht, dass man kein interesse hat die ursachen der flucht zu eliminieren
            Bist wie ein politiker und verträgst die wahrheit

          • george

            Und welche Lösung hatte bisher die Wirtschaft. Genau sie haben bisher die guten Leute abgeworben und denen dort nur geschadet.

    • issy

      @n.g.
      Sagt der erfolgreich Bitcoin-Spekulant!
      Sie sind der Prototyp eines Grünenwählers. Vordergründig der gute Mensch und hintenrum der Profiteur.
      Typisch grün: Links reden aber rechts Handeln!

      • yannis

        @issy,
        Bravo ! wie der Stadt Bewohner mit SUV in der Garage, fährt ab und zu mit dem Fahrrad zum Bioladen seinen Tofu kaufen, fliegt schon mal zum Trekking nach Katmandu oder zum Golfen nach Florida, wählt dann zum „Ausgleich“ seines gewaltigen ökologischen Fußabdrucks die Grünen.

  • n.g.

    Die alten Ideen, die alten Parteien haben ausgedient! Ist nur eine Frage der Zeit. Wenn nicht dieses Mal dann ein andermal! Sie sund unfähig sich weiter zu entwickeln!

  • batman

    @n.g.
    Wer hat wohl die Guthaben?

  • yannis

    Jetzt .muss ich Mal sagen; @andreas hat einfach zu 100% recht,
    oder glauben die Südtiroler tatsächlich das mit den Grünen in der DE Politik Südtirols Wirtschaft ÑICHT mit der in gesamt Europa den Bach runter geht. ?

    • kirke

      Die völlig überforderte, unbeholfene Bärbock, die keinen Satz fehlerlos rezitieren kann, ist eine würdige Nachfolgerin von Merkel.
      Sie wird die Wirtschaft retten in dem sie den grünen Strom im Netz speichert und grüne Autos von Kobolden antreiben lässt….

  • robby

    Ruhig Blut. Nach der Wahl wird Lenchen Baerbock wieder Kobalt (oder Kobold wie sie es nennt) schürfen.

  • batman

    @yannis
    Es ist egal was oder wen du wählst. Mit diesem System gehen wir alle den Bach runter.

    Gerald Celente:

    Ich bin übrigens ein politischer Atheist. Ich glaube nicht an Märchen, ich bin ein erwachsener Mensch. Wenn irgendjemand glaubt, die Politiker werden uns retten, der begeht Selbsttäuschung oder ist ein Kind. Und dieser Selbstbetrug ist sehr ausgeprägt in Amerika. Die Menschen sind sehr hoffnungsvoll, dass der neue Präsident irgendwie eine Veränderung bewirken wird.

  • leomair

    Die Personalentscheidungen müssen schlüssig sein, damit sie funktionieren; sie dürfen nicht aufgesetzt wirken.
    Wenn ich nicht nach dem Motto : mitmachen ist alles , sondern die Wahl gewinnen möchte war es natürlich keine Schlüssige Entscheidung; Habeck hätte die Entscheidenden 5% mehr geholt

  • franz1

    Frau Foppa, man sollte sich nicht mit fremden Federn schmücken, sondern eigene Leistungen auf dieses Niveau bringen und nicht nur „Schtuss“ daher blabbern.
    Lenchen spielt in eriner ganz anderen Liga…….

  • pluto

    Wenn die Grünen ehrlich sind, müssen sie sagen: Wählt uns, und alles wird schwieriger. Das sagte selbst der Grüne Daniel Cohn-Bendit.

  • 2xnachgedacht

    das wird dann ne grüne diktatur…mit ddr-methoden ist doch x was anderes. sarkasmus aus.

    • yannis

      und somit eine „nahtlose“ Fortsetzung der Merkel Linie… die übrigens bis zumindest 2015 von vielen Südtirolern als „alternativlos“ gefeiert wurde… die Ernüchterung kommt halt zuweilen bei manchen Leuten oft sehr spät, wenn überhaupt
      aber noch ist nicht aller Tage Abend, siehe Martin Schulz……

  • prof

    Leider kann ich hier nicht mit diskutieren,bin in der 5 Klasse Volksschule ausgeschult. Habe nur gelernt,daß alles was grün ist, ist meistens noch nicht reif.

  • tirolersepp

    Wer wählt denn eigentlich Grün ???
    Der Arbeiter, die Verkäuferin, der kleine Mann/Frau sicherlich nicht und warum ?

  • yannis

    „Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend große Ausmaße angenommen hat.“

    Bertolt Brecht

  • yannis

    ein Ausschnitt aus „welt.de“

    Hinzu kommt, dass alles was die Grünen bisher umgesetzt haben, kolossal und überall gescheitert ist. Es gibt kein einziges Projekt der Grünen, was unterm Strich erfolgreich war. Bestens beobachten kann man das in Berlin, wo ein rot-rot-grüner Senat pausenlos mit seinen links-grünen Projekten scheitert aber immer Auftritt, als wäre er erfolgreich. Die Scherben dürfen andere zusammenkehren.

    Aktuell ist das auch wieder beim Mietpreisdeckel zu beobachten. Auch damit ist man gescheitert und weil viele Mieter für die eingesparte Miete keine Rückstellungen gebildet haben, obwohl das Projekt von Anfang an von Rechtswissenschaftlern als nicht verfassungskonform eingestuft wurde, muss der Senat rund 40.000 Mietern jetzt großzügig unter die Arme greifen. Und mit welchem Geld geschieht dies, wo doch Berlin chronisch Pleite ist? Richtig, mit dem Geld der übrigen Steuerzahler im Land, die die links-grüne Berliner Sause seit Jahren großzügig (z.B. über den Länderfinanzausgleich) subventionieren.

  • yannis

    Frau Baerbock absolvierte mit 16 Jahren ein Austauschjahr im US-Bundesstaat Florida.
    Man stelle sich vor jeder 16 jährige fliegt nach Florida.
    Aktuell sind in Deutschland ca. 800.000 Menschen 16 Jahre alt.
    Das wären pro Jahr 1800 Jumbos a 440 Plätze oder jeden Tag 5 Stück.

  • rainerzufall

    Was regt ihr euch so auf? Solange die Menschen noch ein Fünckchen Verstand in sich tragen, werden solche „Kasperlen“ wie die Grünen nie regieren. Gottseidank.

  • issy

    Ich glaube die Grünen werden massivst unterschätzt.
    Zuletzt ist es nur der katholischen Kirche gelungen sich derart als die Guten hinzustellen, in der Praxis jedoch ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.

    Man kann den Grünen ja vieles vorwerfen, aber blöd sind sie mit Garantie nicht. Auf sehr raffinierte Weise schaffen Sie es für sich Vorteile herauszuholen.

    Und da Grünenwähler überdurchschnittlich erfolgreich sind strahlt dies natürlich auf andere Möchtegernerfolgreiche aus.
    Man sollte nur im Hinterkopf behalten, dass meist mehrere Motive hinter den wohlfeilen Aussagen der Grünen stecken, die Egoistischen werden natürlich vesteckt.

    Sahra Wagenknecht hat dies sehr schön im Buch „Die Selbstgerechten“ herausgearbeitet.

    Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass uns die Grünen vorzeitig (den das große Chaos kommt so oder so) ins Chaos führen werden.
    Und da die Grünenwähler mobiler als der Durchschnitt der Bevölkerung sind, werden sich die Grünen dann in ein anderes Land in Sicherheit bringen (denkt mal darüber nach, wieso etliche Grüne gerne nach Neuseeland auswandern würden…)

  • pluto

    Bearbock stellt brenzligen Fragen geschickter aus. Bei ihr gibt es nur einThema: Co2 u. Umwelt. Die Wirschaft ist Nebensache.

    • issy

      @perikles
      natürlich, unter welcher Partei könnte man sich besser das eigene Immage aufpolieren und versteckt dann doch die eigenen Interessen verfolgen? Die Massenmedien werden da kaum hartnäckig nachfragen ob es sich nur um Greenwashing handelt…

    • yannis

      @perikles,
      weist Du überhaupt wie solche Umfragen, speziell bei „Forsa“ ablaufen ?
      ganz einfach, man befragt gezielt diejenigen die die gewünschte Antwort liefern.
      z.B. Rentner oder Sozialgeld Bezieher sind sehr leicht zu erkennen, fragt man sie dann was sie vom links/Grünen Stimmenfang Köder dass Hartz4 deutlich erhöht werden müsste, wird man auf breite Zustimmung treffen.
      Umfragen sind ganz leicht und quasi legal zu manipulieren, man muss NUR die RICHTIGEN Leute befragen und man bekommt garantiert das RICHTIGE Ergebnis.
      wie viel damals die Umfragewerte aus dem Sozi-Lager bezüglich Kanzlerkandidat Martin Schulz wert waren zeigte sich dann am Wahlabend……..

  • issy

    noch was, Zitat Baerbock:
    „An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.“

    Ok, man kann nicht überall bestens informiert sein.

    Dennoch garantiere ich euch, dass mit den Grünen auch der letzte Wettbewerbsvorteil Europas (nämlich die Stromversorgungsstabilität) verloren gehen wird.
    Ich befürchte sogar noch Schlimmeres:
    Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass mit den politisch/ideologischen Massnahmen der Grünen im Bereich Stromversorgung, Reaktorunfälle auftreten werden, da die Stromversorger alte Atomkraftwerke länger am Netz lassen müssen, damit im Winter die Stromversorung nicht Wochenlang komplett zusammenbricht.

    Leider haben die Europäischen Wähler besonders in Deutschland die Bodenhaftung komplett verloren und haben keinerlei Gespühr mehr für Prioritäten und reale Gefahren.

    • leser

      Issy
      Glaube mir solange die mehrheit bürger mindestens 2mal im jahr in urlaubfahren kann, das doppelt bis dreifach an bioessen investieren kann
      Tja dann mmein lieber ist es mit der not noch Lange nicht weit her

    • yannis

      @issy,
      meine volle Zustimmung, in DE schaltet man alles ab und marode alte Atommeiler laufen gleich nebenan in Belgien endlos weiter.
      dasselbe mit der Kohle-Verstromung, DE schaltet sie ab, kauft dann für den Osten des Landes Kohlestrom in Polen ein…..

  • batman

    Wie sagte der buddhistische Weise:

    „Du willst die Welt ändern?
    Dann stell dein Mountainbike ab, such dir einen Job und fang an, die Straße vor deiner Tür zu kehren.

    Oder mach alle vier, fünf Jahre irgendwo ein Kreuz.‘

    • leser

      Batman
      Von einem job wird der Buddhist bestimmt nie gesprochen haben
      Die haben es eher wie die grünen
      Predigen lieber und lassen die schafe für sich arbeiten, damit jemand den lebensunterhalt für sie miterwirtschaftet

  • quovadis

    In Deutschland die Grünen OK. In Südtirol undenkbar. Romhörige haben wir schon genügend.

  • heinz

    Die Grünen werden nicht nur in Deutschland, sondern in zwei Jahren auch in Südtirol regieren, da sie die einzige ernstzunehmende Alternative zur Volkspartei sind und zudem die einzige Südtiroler Partei ohne Skandale…

    • leser

      Heinz
      Das stimmt so auch nicht
      sogar foppa wurde erwischt, wie sie ihre parteiarbeit am arbeitsplatz in der arbeitszeit mit dem pc des landes auf dem netz des landes erledigte
      Zudem haben die grünen vertreter alle kollektiv und vollzählig den vertrag zur rentenvorauszahlung vor den neuwahlen unterschrieben
      Foppa sollte, um verantwortung und anstand vorzuleben, zurseitegehen und andere vorlassen, aber auch sie kann das nicht, daher unterscheidet sie sich nicht von den anderen

  • homoerektus

    Die Merkl war ein Mal, jetzt ist es höchste Zeit das sie verschwindet… und die Von der Leyen?…. mein Gott mein Gott!
    Und jetzt will eine Grüne Frau Bundeskanzlerin von Deutschland werden… so wird Europa in ein 3 Welt Kontinent versinken!
    Bitte Bitte Gott bewahre uns von diese möchte gern Frauen!!!

    • george

      Das sagt einer, der sein Hirn im „erektus“ hat.

      • homoerektus

        hahaha du T…….l

        • hallihallo

          homoerektus, da kann man dir leider nur recht geben.
          jahrzehntelang mächtigste frau der welt, und kaum ist ein problem aufgetreten , da hat diese schönwetterpolitikerin sofort versagt.
          nicht einmal in deutschland hatten sie im letzten jahr etwas zum melden.
          frauen in die politik ist ja gut und recht, aber sie müssen dann schon auch mutige entscheidungen treffen wollen.
          van der leyen eine wahre katastrofe.
          die grünen werden in deutschland wohl auch gut mit der industrie zusammenarbeiten, aber bei uns wollen die grüne eigentlich immer noch lifte abbauen , ohne eine alternative für die bergtäler bezüglich arbeitsplätze zu bieten. was ist den der vorschlag für die foppa bezüglich der täler?? das bischen industrie was war ist beim abwandern.

          • yannis

            >>>>>die grünen werden in deutschland wohl auch gut mit der industrie zusammenarbeiten,

            stimmt ! mit der Asyl/illegale Einwanderungs-Industrie, auf jeden Fall.

        • george

          Ja genau, bist ein „T…….l-erektus“, so wie du dich ja selber aufzeigst.

  • derweissehelge

    Lieber einen Ort im Grünen als einen Grünen im Ort!

    Auf diese perverse Politik kann man gerne verzichten!

  • ronvale

    In Deutschland scheint man einem kollektiven Öko-Wahn zu erliegen.

    Auffällig sind dabei zwei Dinge: weder im französischen Parlament, noch im englischen Unterhaus ist diese Partei vertreten. Dies sind ebenso zwei Länder mit hoher Bevölkerungszahl und wirtschaftlichem Gewicht

    Zum anderen das ewige Waldsterben in Deutschland: wie kann es sein, dass dieses wie durch Zauberhand nur rechts des Rheins und links der Oder wütet?

    Ein bisschen von diesen Weltuntergangsphantasien schwappt halt auch nach Südtirol herüber. Nur gut, dass Menschen Prophezeiungen zum bevorstehenden Weltuntergang schnell vergessen

    Bestes Beispiel dafür ist der von den Ökos so verehrte Paul Ehrlich
    Nichts von seiner Wahrsagerei ist eingetroffen

  • pluto

    Perikles, vom saulus zum Paulus?

  • drago

    „Klima und Umwelt stehen im Vordergrund – aber nicht nur, sondern gleichgestellt mit der Gleichberechtigung. Auch das Frauenthema, ein grünes Urthema, wird immer aktueller. Ich bewundere die deutschen Grünen für ihr professionelles Auftreten, ihre Inszenierung und ihr Marketing. Hier können wir noch lernen.“
    Für Foppa stehen Klima, Umwelt (Klima gehört also nicht zur Umwelt), Gleichberechtigung und Frauenthema im Vordergrund und sie beneidet die deutschen Grünen für das Auftreten, die Inszenierung und das Marketing. Damit ist erklärt, warum die südtiroler Grünen mit einer Foppa nie an die Regierung kommen werden. Foppa non si stoppa.

  • baludergrosse

    Zwischen den Südtiroler und den Deutschen Grünen bestehen dann doch ein paar nicht so unbedeutende Unterschiede… finde ich

  • staatsfeind

    „In der Politik hat sich die Sichtweise etabliert, dass der männliche Kandidat einen Bonus hat“
    In der Tat, ein Einäugiger hat auch gegenüber einem Blinden einen Bonus, aber deswegen muss man dem Einäugigen nicht auch noch das eine Auge nehmen.

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