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„Es fehlt das Geld für die Miete“

Foto: Philipp Moser

Aufgrund der verlängerten Schließungen fehlt vielen Betrieben im Handel und in der Gastronomie das Geld für die laufenden Kosten wie etwa die Miete.

2020 und in den ersten Monaten von 2021 waren für mehrere Wochen und Monate bis weit über 7000 Südtiroler Betriebe im Handel und in der Gastronomie geschlossen.

Viele dieser Betriebe sind in den Geschäftslokalen in Miete. Ein großes Problem für die beiden betroffenen Akteure: Vermieter und Mieter, so der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol.

„Aufgrund der verlängerten Schließungen fehlt klarerweise der Umsatz und somit auch das Geld für die laufenden Kosten wie etwa die Miete. Das macht vielen Betrieben arg zu schaffen“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser. „Und wenn ein Betrieb in Konkurs geht, dann fehlt ja auch dem Vermieter das Miet-Geld.“

Es gehe darum, dass alle zusammenhalten – gerade in diesen Zeiten.

„So geht der Aufruf dahingehend, dass Vermieter und Mieter gemeinsam eine Lösung finden. Eine Reduzierung der Miete etwa unterstützt den Mieter, dass sein Betrieb überlebt und dieser nach überstandener Krise wieder weitermachen kann wie vorher und gibt gleichzeitig dem Vermieter die Sicherheit, auch langfristig seine Immobilie vermietet zu haben“, betont Moser.

Mit Genugtuung konnte festgestellt werden, dass gar etliche Vermieter in Südtirol den Mietern in diesen schwierigen Zeiten entgegengekommen sind, so der hds. „Ein großer Teil der Vermieter hat die Situation verstanden, in der sich ihre Mieter befinden“, zeigt sich abschließend Moser erfreut.

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • netzexperte

    was heißt hier bitte „Wochen“??? Es waren knapp 7 (!) Monate (!!!) seit März 2020. Dazu kommen noch die Wochen, in denen die Geschäfte zwar offen sein durften, aber die Gemeindegrenzen geschlossen waren! Und wir kommt er zu dem Schluss „ein großer Teil der Vermieter hat die Situation verstanden“?? Hat er eine Umfrage gemacht?

    • kirke

      Na ja, die Großen im Handel waren ja immer offen und haben mehr Umsatz gemacht als je zuvor.
      Auch große Hotels waren erstaunlicherweise offen und das Gedränge in der Sauna! war kein Problem.
      Könnte ja sein, dass man so gaaanz zufällig die lästige Konkurrenz los wurde….

    • besserwisser

      der landesrat für tourismus(verhinderung) wird zufrieden sein. ihm waren eh zu viele gäste im land. am 7.april hat er über facebook mitgeteilt dass sie beim diskutieren sind. wohl noch immer ….
      der landesrat für wirtschaft hat am 30.märz mitgeteilt dass sie beschlossen haben ….
      sollten die landesräte, oder deren social media experten, meinen kommentar lesen ist es mir wichtig: auf dem planeten wo ich lebe kann man leider nicht mehr diskutieren, die bank wird die darlehensrate jetzt am ende des monats einziehen weil es ihr zusteht, mein kontokorrentkredit ist am limit, und die geduld meiner lieben und treuen stammlieferanten ist auch endlich … und gäste werden wohl so schnell auch keine kommen ….
      deswegen: entweder kommt geld in großen mengen oder wir müssen aufsperren wenn wir uns nicht alle auf dem konkursgericht treffen wollen!
      vielleicht versteht das ja jemand von den „experten“!

  • batman

    Alle Tage wird der Letten neu umgerührt.

    Vielleicht braucht es ein neues System Herr Moser?

  • batman

    Die Rationalität als Agent des Willens gefangen im Gefängnis der eigenen Vorstellungen.

  • batman

    Weil ein Fetzen bedrucktes Papier fehlt, fahren wir die Wirtschaft an die Wand und werfen Lebensmittel weg und lassen Leute verhungern.

  • olle3xgscheid

    Ja die Mieten. Geldgier in seiner reinsten Form!!!! Kassieren ohne zu arbeiten , ein Entgegenkommen würde helfen. Danach kann witer gescheffelt werden…..

  • batman

    Was haben die Betroffenen davon, wenn sie diesen Artikel lesen?

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