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Sinner im Viertelfinale

Jannik Sinner

Die Siegesserie von Jannik Sinner beim ATP-500-Sandplatzturnier in Barcelona geht weiter. Am Donnerstagnachmittag setzte sich der 19-jährige Sextner im Achtelfinale gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 11) in zwei Sätzen mit 7:6(9), 6:2 durch.

Bei dem mit 1,5 Millionen dotierten Traditionsturnier in Katalonien traf Sinner am Donnerstag zum dritten Mal innerhalb von 36 Tagen auf Roberto Bautista Agut. Der Sextner setzte sich sowohl in Dubai als auch in Miami, wo er dann das Finale erreichte, jeweils in drei Sätzen durch. Der 33-jährige Spanier, Nummer 5 der Setzliste und 11 der Welt, biss sich auch am Donnerstag erneut die Zähe an Sinner aus.

Das dritte Aufeinandertreffen zwischen Sinner und Bautista Agut war zumindest im ersten Satz noch sehr ausgeglichen. Der Spanier nahm Sinner im dritten Spiel den Service ab, der Pusterer konterte aber mit dem Rebreak zum 2:2. Im darauffolgenden Game musste Sinner einen weiteren Breakball des Spaniers abwehren, ehe er auf 3:2 stellte. Kurz darauf war es dann der Weltranglisten-19., der Bautista Agut zum 5:3 breakte. Auf eigenem Aufschlag ließ Sinner einen Satzball liegen. Besser machte es der 33-Jährige aus Castellon de Plana, der sich das Rebreak zum 4:5 sicherte. Anschließend brachten beide Spieler ihren Service bis zum 6:6 durch. Der Tiebreak war an Spannung kaum zu übertreffen. Bautista Agut vergab beim 6:5 einen Satzball, Sinner beim 7:6. Danach war es wieder der Spanier, der beim 8:7 und 9:8 den Sack nicht zumachen konnte. Sinner glich zum 9:9 aus, erhöhte auf 10:9 und verwandelte nach 1:13 Stunden Spielzeit schließlich seinen dritten Satzball zum 11:9.

Von diesem Rückschlag konnte sich Bautista Agut nicht mehr erholen. Schon im Eröffnungsspiel sicherte sich Sinner das Break zum 1:0. Der Schützling von Riccardo Piatti spielte jetzt ein bärenstarkes Tennis und nahm dem Spanier im siebten Game zum zweiten Mal den Aufschlag zur 5:2-Führung ab. Somit war der Widerstand von Bautista Agut endgültig gebrochen. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit machte Sinner den Sack zum 6:2-Endstand zu. Eine weitere, fabelhafte Vorstellung des Südtirolers, gegen einen sehr unangenehmen Gegner wie Baustista Agut.

Im Viertelfinale gegen Andrey Rublev

Für Sinner ist es der 17. Sieg im 23. Match 2021. Nur Daniil Medvedev (21), Stefanos Tsitsipas (23) und Andrey Rublev (25) haben in dieser Saison öfter gewonnen. Ausgerechnet auf den 23-jährigen Russen trifft der „Azzurro“ im morgigen Viertelfinale. Rublev ist aktuell die Nummer 7 der Welt und stand erst vorige Woche im Finale von Monte Carlo (Niederlage gegen Tsitsipas). Heuer hat er sowohl das ATP-500-Turnier von Rotterdam gewonnen als auch den ATP-Cup mit Russland. Sinner und Rublev standen sich im Vorjahr zum ersten Mal gegenüber, in der zweiten Runde von Wien, wo der Südtiroler beim Stande von 1:2 verletzungsbedingt aufgeben musste.

Trotz des Viertelfinal-Einzugs überholt Sinner den vor ihm liegenden Kanadier Milos Raonic in der Weltrangliste nicht. Damit er den Südtiroler-Allzeitrekord von Andreas Seppi einstellt – er war am 28. Jänner 2013 die Nummer 18 der Welt -, muss er in Barcelona ins Halbfinale kommen.

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