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Änderung am Impfplan?

AstraZeneca (Foto: SABES/ 123RF.com)

Die Impfung für die Über-60-jährigen schreitet voran. Bereits nächste Woche könnten sich auch 55- bis 59-jährige anmelden. Doch davor gilt es, offen Fragen zu klären.

von Markus Rufin

8.462 Personen aus der Altersgruppe der 60- bis 64-jährigen haben sich seit Donnerstag alleine in Bozen für die Coronaimpfung angemeldet. Einige von ihnen haben die Impfung auch bereits erhalten und das Interesse breche derzeit nicht ab, sagt Luca Armanaschi, Verwaltungskoordinator des Sanitätsbetriebes.

Außerdem kündigt er an, dass man sich in dieser und wahrscheinlich auch in der kommenden Woche auf die Impfung der „Ultrafragili“ und der Über-60-jährigen konzentrieren werde: „Wir möchten so viele Personen wie möglich aus dieser Gruppe impfen, da wir davon ausgehen, dass die Durchimpfungsrate ausschlaggebend für weitere Öffnungen sein wird und so erst die Wirtschaft durchstarten kann.“ Entscheidungen zum Impfplan darüber hinaus trifft der Sanitätsbetrieb vorerst nicht.

Das liegt laut Gesundheitslandesrat Thomas Widmann auch daran, dass es in dieser Woche viele Änderungen zum staatlichen Impfprotokoll geben könnte: „Zum einen gelten die 55- bis 59-jährigen nicht mehr als eigene Kategorie, weil alle, die unter 60 Jahre alt sind, eine Gruppe sind. Zum anderen erwarten wir uns, dass es Neuigkeiten zu den Impfstoffen von Johnson & Johnsons sowie von AstraZeneca geben wird.“

Zur Erinnerung: Der Impfstoff von AstraZeneca wurde für Unter-60-jährige nach mehreren Thrombosefällen ausgesetzt. Wie fortgefahren wird, sobald aber die Über-60-jährigen damit geimpft wurden, muss erst noch entschieden werden: „Solange diese Frage nicht geklärt ist, können wir auch nicht weiter planen.“

Unabhängig davon, wie die staatlichen Neuerungen zum Impfprotokoll aussehen werden, werden die 55- bis 59-jährigen aber dennoch in absehbarer Zeit zum Zuge kommen. Laut Generaldirektor Florian Zerzer wolle man diese Gruppe nächste Woche freischalten. Unter welchen Bedingungen das geschieht, könne man aber erst sagen, sobald die offenen Fragen geklärt wurden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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