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Getestete Beamte

Am Bozner Silvius-Magnago-Platz werden seit Donnerstag die Landesbediensteten mittels Nasenflügeltest auf das Coronavirus getestet.

Seit Donnerstagmorgen wird am Silvius-Magnago-Platz in Bozen getestet.

Der Gesundheitsbetrieb, die Rettungsorganisationen Weißes und Rotes Kreuz, der Bevölkerungsschutz und die Freiwillige Feuerwehr schafften am Mittwoch mit dem Aufbau eines Zeltes die Voraussetzungen, um ab Donnerstagvormittag den rund 2600 Landesbediensteten mit Dienstsitz in Bozen Nasenflügeltests zu ermöglichen.

Test-Zelt am Magnago-Platz

Von einem weiteren wichtigen Schritt zur Eindämmung von Coronavirusinfektionen in dieser zweiten Phase, spricht Gesundheitslandesrat Thomas Widmann: „Die umfassenden Testungen sind neben dem Impfprogramm eine tragende Maßnahmen unserer Strategie, die den Weg für umfassende Wiedereröffnungen vorbereiten sollen.“

Laut Landeshauptmann Arno Kompatscher könne „die epidemiologische Lage durch die Kombination aus Situationsmonitoring durch Tests und die Impfkampagne unter Kontrolle“ gehalten werden. „Ich hoffe“, betont Landeshauptmann Kompatscher, der auch Personallandesrat ist, „auf eine große Beteiligung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ähnlich wie die bereits an den Schulen der Fall war.“

Bis zu 900 Tests am Tag

Die Teststraße am Magnago-Platz wird  jeweils von 8 bis 17 Uhr geöffnet sein.

Im Einsatz ist Gesundheitspersonal, dem Landesbedienstete zur Seite stehen. Sanitätsbetrieb und Bevölkerungsschutz rechnen damit, dass 100 Tests pro Stunde durchgeführt und damit 900 Personen pro Tag getestet werden können. Nach der Testaktion im Zentrum der Landeshauptstadt sind weitere im restlichen Landesgebiet geplant, bestätigt der Landesrat für Bevölkerungsschutz, Arnold Schuler, der in diesem Zusammenhang die „wertvolle und grundlegende Zusammenarbeit mit den Organisationen des Ehrenamtes und des Zivilschutzes“ hervorhebt.

Die Teststraße vor dem Landhaus soll auch als Versuchsstation dienen, um die Teststraßen weiter zu optimieren, wie Generaldirektor Alexander Steiner erklärt.

S

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Kommentare (12)

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  • schorsch

    Kann das jetzt so verstanden werden, dass die Landesbeamten vom Gesundheitspersonal getestet werden?

    Lehrer sollen ja ihre Schüler testen, weil sie Vertrauenspersonen sind. Was bedeutet dies im Umkehrschluss für die Beamten?

    Nebenbei: wer auch immer sich das Protokoll zur Durchführung der Nasenflügeltests aus den Fingern gesogen hat, hat ganze Arbeit geleistet (Ironie). Ein und das selbe Protokoll für SuS von 6 bis 19 Jahre über alle Schulstufen hindurch. Es wäre nicht zuviel verlangt, dass Oberschüler sich selbst testen sollen/dürfen. Zumal die tw. vorhandenen Roche Tests ausdrücklich als Selbsttest eingestuft sind. Einerseits stressen die Lehrpersonen jetzt die Schüler mit „gesellschaftlicher Bildung“, einem Papiertiger-Fach, welches Bürgerpflichten, Eigenverantwortung usw. lehren soll, und andererseits werden Maturanten behandelt wie Grundschüler.

    Die Tests in den Zentren in den Gemeinden sollen dann wiederum, laut Bericht in den Medien, von Studenten durchgeführt werden… Die Logik und Konsequenz hinter den ganzen Aktionen kann ich persönlich beim besten Willen nicht erkennen.

    • na12

      @schorsch Die Oberschüler*innen testen sich selbst und wurden von den Naturkundeprofs angewiesen wie der Test zu machen ist. Die Lehrpersonen übernehmen die Aufsicht. Da Lehrpersonen kein Sanitätspersonal sind, dürfen sie in den Nasen der Schüler*innen nicht herumwurstln. Dass die Tests an den Schulen stattfinden ist gut. Es gibt ja auch die Test Verweiger. Die würden ihn zu Hause auch nicht machen.
      Bevor Sie maulen, sollten Sie sich korrekt informieren.

  • chris_king

    i hon gmoant de londesbeamten sein olle im homeoffice hihi

  • tirolersepp

    Bitte Daten liefern wenn es soweit ist !

    Wieviel positive Landler wurden gefunden ???

  • zeit

    Von den landlern gibts sehr wenig positive

  • lizmartello

    „Im Einsatz ist Gesundheitspersonal, dem Landesbedienstete zur Seite stehen. Sanitätsbetrieb und Bevölkerungsschutz rechnen damit, dass 100 Tests pro Stunde durchgeführt und damit 900 Personen pro Tag getestet werden können.“ – Krass, wir testen an der Schule in der Früh mit den Nasenflügel-Schnelltests in 20 Minuten über 500 SchülerInnen. Wozu in aller Welt braucht es denn bitte ein Testzelt inkl. Freiwilligen Helfern, um im Laufe eines Tages bis zu 900 Beamte zu testen? Ein bisschen darf man sich als Lehrperson schon verarscht fühlen, oder?

    • na12

      @liz Zudem auch noch ganz kostenlos. Lehrpersonen sind gratis tuttofare.

      • gorgo

        Naja, finde es toll, dass die Lehrpersonen mitmachen, aber gratis? Ist doch in der Arbeitszeit, oder?
        Und gönnt anderen doch wenigstens ein Testzelt. Ihr habt es auch fein in der Klasse.
        Die dort vollständig versammelt ist. Das der Ablauf für 2600 Beamte etwas ander ist, ist eh klar. Oder sollen die 2x pro Woche alle miteinander zugleich antreten?

        Im übrigen eine gute Idee, die Beamten für den Testlauf zu verwenden. 🙂

  • robby

    Könnten da nicht zeitgleich auch IQ Tests gemacht werden? Wäre dringender.

  • echnaton

    Und sollte was passieren, stehen auf den Platz drei große Steinsärge ….

  • echnaton

    auf dem Platz, klarerweise

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