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Zahlung angeordnet

Foto: Südtiroler Volksbank

Das Aktionärskomitee Südtirol vermeldet einen Erfolg gegen die Volksbank: Ein Richter in Rom hat eine Schadenersatzzahlung an einen Aktionär angeordnet.

(hsc) Wie das Aktionärskomitee Südtirol mitteilt, hat ein Richter in Rom angeordnet, dass die Südtiroler Volksbank einem Aktionär 12.000 Euro auszahlen muss. Der Bozner Volksbank-Aktionär hatte vor drei Jahren beim staatlichen Finanzschiedsgericht eine Klage eingereicht und Schadenersatz wegen des starken Wertverlustes seiner Aktien gefordert. Das Schiedsgericht gab der Klage vor einem Jahr statt und sah eine Zahlung von rund 12.000 Euro vor.

„Die Entscheidungen des Finanzschiedsgerichts sind jedoch nicht vollstreckbar, sodass die verurteilten Banken nicht zur Zahlung gezwungen werden“, erklärt das Aktionärskomitee. Es gebe bereits dutzende Schiedssprüche gegen die Volksbank wegen Fehlverhaltens rund um den Verkauf eigener Aktien, doch die Bank habe sich größtenteils nicht an die Schiedssprüche gehalten.

Der Bozner Aktionär beantragte deshalb beim Zivilgericht in Rom eine einstweilige Verfügung auf Zahlung. Diesem Antrag kam das Gericht jetzt nach. Die Volksbank kann Einspruch einlegen.

MEHR DAZU IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • keinpolitiker

    Einspruch, Einspruch und wieder Einspruch und die geschröpften sind wie immer die dummen.

    Jetzt wird jemand sicher wieder sagen, selbst Schuld, aber die Banken werben immer mit dem Slogan „die Bank deines Vertrauens“ und das verführt viele Menschen in solche Situationen.

    Meines Erachtens gehören diejenigen in Rechenschaft zu ziehen, die an oberster Stelle saßen.

  • batman

    „Die Entscheidungen des Finanzschiedsgerichts sind jedoch nicht vollstreckbar, sodass die verurteilten Banken nicht zur Zahlung gezwungen werden“

    🙂

  • keinpolitiker

    @batman

    wie sind diese nicht vollstreckbar? Es steht doch geschrieben, meines Wissens kann die Zwangsvollstreckung gemacht werden. Aber wenn du Recht hast, dann habe auch ich Recht mit der Behauptung, Einspruch – Einspruch und wieder Einspruch vom Einspruch….

    • drago

      Lesen, die große Unbekannte.
      batman hat aus dem Artikel zitiert. Gemein ist, dass der Schiedsspruch als solcher keinen Zwang mitsichbringt, sondern dass dieser Zwang vor einem ordentlichen Gericht erstritten werden muss. Der Schiedsspruch stellt aber einen guten Start dar.

  • @alice.it

    Einem der damals Verantwortlichen wird bereits wieder bei RAI-Südtirol die Möglichkeit geboten groß aufzutreten und zwar als Start-up-Unternehmer.
    Bei all dem Geld, welches tausende Südtiroler verloren haben, sollten zumindest die Journalisten so clever sein und diesen Typen nicht wieder den roten Teppich ausrollen.
    Denen gehört die Tür vor der Nase zugeknallt!

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