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„Schweres Los gezogen“

Auf den Warentransport will und kann keiner verzichten. Dennoch kämpfen die Betriebe immer noch mit großen Schwierigkeiten aufgrund zahlreicher Maßnahmen. „Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändern“, fordert Elmar Morandell, Obmann der lvh-Warentransporteure.

Die Warentransporteure haben kein leichtes Los gezogen: Seit Beginn der Pandemie war ihre Arbeit so wichtig und wie noch nie, an das Niederlegen der Arbeit war und ist nicht zu denken. Dennoch werden den Warentransporteuren immer wieder Steine in den Weg gelegt, die die Arbeit erschweren. Seit Februar müssen Warentransporteure einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie den Brenner passieren. Lange Wartezeiten, Einschränkungen und oft unzumutbare Situationen sind die Folgen.

„Und das ist noch nicht alles. Die Warentransporteure, die nach wie vor tagein, tagaus ihrer Arbeit trotz Pandemie nachgehen, sind oft sehr fragwürdigen Bedingungen ausgesetzt“, betont Elmar Morandell, Obmann der Warentransporteure im lvh Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister. „Oft haben sie nicht einmal die Möglichkeit, etwas Warmes zu essen oder sanitäre Einrichtungen zu benützen. Wir verstehen, dass die derzeitige Situation sehr schwierig ist und es nach wie vor gilt, die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Dennoch geht es hier immer noch um Menschen. Menschen, die tagelang unterwegs sind, Menschen, die Familien haben und Menschen, die Recht auf humane Arbeitsbedingungen haben.“

Ein großes Problem stellt ebenso der zunehmende Fahrermangel dar, der unter anderem auf die zahlreichen Kündigungen der letzten Zeit zurückzuführen ist. Die lvh-Warentransporteure fordern eine baldige Lösung: „Es muss sich etwas ändern. Wie alle hoffen wir, dass die Normalität bald zurückkehrt. Da das aber noch etwas dauern kann, sollte in der Zwischenzeit die Test-Pflicht an den Grenzen abgeschafft und die Raststätten sowie Restaurants und Bar wieder geöffnet werden – auch für den Nahverkehr. Die Green-Lanes, die grünen Korridore an den Grenzübergängen, die eine sichere und schnelle Durchfahrt ermöglichen, sollten effektiver umgesetzt werden.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • george

    Morandell, der Sturschädel der immer wieder dasselbe behauptet, auch dann, wenn Gegenteiliges belegt ist.

    • yannis

      und was wäre dann dies Gegenteilige ?
      Auch wenn ich selbst davon betroffen wäre, aber Herr Morandell sollte einfach darauf hin arbeiten dass seine Kapitäne der Autobahn und Landstraße ihr LKW so lange auf der Autobahn parken bis Leuten wie george bewusst wird aus welchen Topf sein Essen und vieles andere mehr kommt.

      • george

        Sinnloser kannst du wohl nicht mehr argumentieren! erstens kennst du micht nicht und weißt auch nicht was ich einkaufe und esse bzw. selber produziere. Und zweiten hole ich mir mein essen sicher nicht dort, wo primär die Autobahnkapitäne ihre Ware hinliefern.
        War wohl wieder einmal eine deiner Polemiken, die ins Leere ging.
        Übrigens, das Gegenteilige kennst du selber zur Genüge, auch wenn du es nicht wahrhaben willst. Ich muss dir das schon nicht aufzählen.

        • yannis

          wie zu erwarten, von der banalsten Logik und Zusammenhänge der Volkswirtschaft reicht „Grüne“ Denke halt nur von der Tapete bis zur Wand…….

          • sigmundkripp

            Volkswirtschaftlich ist der LKW-Ferntransport das Teuerste, was wir uns leisten! (Straßenbau, Krankheiten durch Lärm und Abgase, Unfälle, Umwegverkehr etc.)

          • george

            War das nun deine „Grüne Denke“? Damit hast du nämlich selbst bewiesen, dass du selber „von der banalsten Logik und Zusammenhänge der Volkswirtschaft“ verstanden hast.
            Aber negative Urteile von sich selber auf andere zu spiegeln, das versuchst du zu tun. Damit bist du doppelt gefoppelt.

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