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Zweite Hilfe

Foto: 123rf

Anfang Mai soll das zweite staatliche Hilfsdekret in ähnlicher Höhe wie jenes vom März genehmigt werden. Was man sich davon erhoffen kann.

von Heinrich Schwarz

Das staatliche Corona-Hilfsdekret („Sostegni“) der Regierung Draghi vom März hilft den in Not geratenen Betrieben und Familien nicht wirklich. Zwar ist das Hilfspaket 32 Milliarden Euro schwer, allerdings wird das Geld für die verschiedensten Bereiche benötigt, sodass für einen einzelnen Antragsteller nicht viel herausschaut.

Die Regierung ist sich dessen durchaus bewusst. Ministerpräsident Mario Draghi hat deshalb bereits ein zweites Hilfsdekret angekündigt. Dafür braucht es jedoch noch etwas Geduld.

Laut Dieter Steger, SVP-Vertreter im Senat und dort Mitglied der Finanzkommission, wird das Parlament in den nächsten zwei Wochen die Geldmittel für das zweite Hilfsdekret bereitstellen. „Ich gehe davon aus, dass es wieder mindestens 30 Milliarden Euro sein werden – und es würde mich auch nicht wundern, wenn es 40 Milliarden werden“, so Steger.

Das neue Dekret werde dann voraussichtlich Anfang Mai veröffentlicht. Die Zielsetzung sei der 2. Mai.

Womit kann man rechnen?

„Der Schwerpunkt wird auf Liquidität liegen, denn das Liquiditätsproblem der Familien und Betriebe ist derzeit das Hauptthema“, erklärt Steger. Man werde jene Bereiche unterstützen, die von der Corona-Krise am meisten unter Druck gesetzt worden sind.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (16)

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  • batman

    Der ehemalige Chef der Zentralbank als Ministerpräsident und kein Geld da!
    Werden wir verarscht!

  • batman

    Die reden schon von der zweiten Hilfe.

  • batman

    DER RETTER ITALIENS! 🙂 🙂 🙂

  • batman

    Das Land bekommt Geld, nur die Bürger, die Familien und Betriebe keins.

    https://www.tageszeitung.it/2021/04/09/die-47-projekte/

  • n.g.

    Italiens Schulden: 2718 Milliarden.
    Dann wird von Liquidität gesprochen. Würde die EZB den Hahn zudrehen, bräuchten wir darüber auch nicht mehr reden!
    Wäre ich in einem Betrieb angestellt der prozentual auf seine Einnahmen soviel Schulden hätte, würde ich das weite suchen.
    Interessant ist, alle wollen immer noch mehr Geld, Hilfen… Hm
    Weiss ja nicht welche Vorstellungen die Leute haben woher das Geld kommt und wer es am Ende bezahlt…!

  • n.g.

    Südtiroler Wirtschaftszeitung:“Bozen – 23.536 Millionen Euro: So hoch ist der Schuldenberg der Südtiroler Familien und Unternehmen laut neuesten Zahlen der Banca d’Italia geworden. 2020 ist er noch einmal um 770 Millionen gewachsen.

    Während die Verschuldung pro Kopf der Bevölkerung im Italienschnitt 28.100 Euro beträgt, sind es hierzulande knapp 44.200 Euro“.

    Die Banken machen sich keine Sorgen.
    Würde ich mir auch nicht machen da wir keune Privatinsolvenz beantragen dürfen und bis ins Grab geschröpft werden dürfen.

  • n.g.

    Der arme reiche Südtiroler, oder Italiener, wir mans nimmt.

  • keinpolitiker

    Yuppiiiiiiiiiii und schon wieder viel viel viel viel Geld von den barmherzigen Samaritern aus Rom

    Das zweite Hilfspaket aus Rom kommt sicher schon vor dem ersten Hilfspaket aus Bozen.

    Ihr versteht hoffentlich alle, wie ich das meine, bevor ihr mich in die Pfanne haut mit euren Kommentaren 🙂

  • vinsch

    wir haben ja noch nicht einmal das 1. bekommen und jetzt will man uns beruhigen mit dem 2. Hilfspaket. Wir sind keine „Schmarotzer“, die mit Hilfsgeldern über die Runden kommen wollen, wir wollen arbeiten, das ist unser gutes Recht. Wer soll diese Schulden bezahlen?

  • vinsch

    Bei der letzten Demo in Rom, Mailand, Bari, Napoli usw., letzten Samstag hat Draghi bemerkt, dass das Volk voller Zorn ist und dass selbst die Polizei nur halbherzig diese Demos bekämpft. Er und alle anderen haben jetzt Angst und daher diese zweite Ansage bezüglich Hilfsgelder. Der hat gar nichts verstanden. Die Leute wollen arbeiten!!!

    • n.g.

      Ganz genau. Arbeiten und nicht von Hilfsgeldern, wenn man sie denn bekommt, dahin vegetieren und nacher Jahre Schulden abbezahen.
      Und an all jene die wieder sagen werden man hätte für schlechte Zeiten vorsorgen müssen die Frage:“ Wer weiss den vorher, dass er für jetzt 1,5 Jahre nicht arbeiten darf“
      Davon reden dann diejenigen immer die schon Existenzängste bekommen wenn sie nicht mehr als 50 tausend am Konto haben und ohnehin nicht wissen was sie mit ihrem Geld anfangen sollten.

      • batman

        Die Leuten wollen arbeiten um von Hungerlöhnen zu leben und Zinsen (Reichensteuer) zu bezahlen.

        • n.g.

          Die Leute bekommen gerade soviel damit sie Spass am Leben haben und nicht aufmucken. Passt ja!
          Bekommen sie mal mehr, zwackt man etwas Steuern ab, bekommen sie wie zur Zeit weniger, schenkt ihnen der Staat was. Nicht nur der Staat, Betriebe machen genau das Selbe und der Sozialpartner Gewerkschaft macht muter mit. Der guckt nur noch darauf, dass am unteren Rand nicht zu viele rausfallen, sonst könnts doch noch Ärger geben.

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