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„Sichere Stromversorgung“

Die Energiegesellschaft Terna baut eine neue 23 Kilometer lange unterirdische Stromleitung zwischen den Gemeinden Corvara und Lajen.

Der Bau der neuen Stromleitung gilt als wichtiges Projekt, um eine sichere Stromversorgung insbesondere in Wintersportorten in Gröden und im Gadertal zu garantieren. Die ins Auge gefasste neue Hochspannungsleitung zwischen den Gemeinden Corvara im Gadertal und Lajen am Eingang des Grödner Tals soll 23 Kilometer lang werden und vollständig via Erdkabel verlegt werden.

Jetzt nimmt die neue Infrastruktur, die Teil des Investitionsplans der Energiegesellschaft Terna zur Energieentwicklung in Südtirol ist, Gestalt an. Die Energiegesellschaft hat das Vorprojekt am Donnerstag Landeshauptmann Arno Kompatscher, Umwelt- und Energielandesrat Giuliano Vettorato sowie den Bürgermeistern Robert Rottonara (Corvara), Roland Demetz (Wolkenstein), Tobia Moroder (St. Christina), Christoph Senoner (St. Ulrich) und Stefan Leiter (Lajen) vorgestellt.

„Dieses Vorhaben ist ein Schlüsselelement für die Sicherheit und eine kontinuierliche und zuverlässige Stromversorgung“, unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher. Gerade für die beiden bekannten Wintersportorte Gröden und Alta Badia sei, insbesondere im Winter, die Stromversorgung für die Aufstiegsanlagen wichtig, sagt der Landeshauptmann und verweist auch auf die extremen Wetterereignisse, von denen die Orte in den vergangenen Jahren betroffen waren.

„Der Eingriff ist zudem wichtig, um Südtirol zu einer Green Region zu entwickeln: Er ermöglicht es, nachhaltige Mobilität in dieser einzigartigen Berglandschaft, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde, weiter zu fördern“, betont Kompatscher.

Laut Vorprojekt wird die Trasse der Stromleitung besonders landschaftsschonend sein. Zudem soll die neue Leitung für die Olympischen Winterspiele 2026, an deren Austragung auch Südtirol beteiligt ist, volle Versorgungssicherheit gewährleisten.

„Mit Terna“, betont der Energielandesrat Vettorato, „gibt es schon länger eine ausgezeichnete Zusammenarbeit, vor allem was die Beteiligung der Menschen vor Ort und der lokalen Verwaltungen anbelangt.“ Vettorato zeigt sich zuversichtlich, dass „bereits in Kürze ein endgültiges nachhaltiges und innovatives Projekt für die Infrastrukturentwicklung für das Gebiet steht“.

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