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„Das ist respektlos“

Julia Unterberger verurteilt die institutionelle Respektlosigikeit des türkischen Präsidenten Recep Erdogan gegenüber Ursula von der Leyen scharf.

„Ursula von der Leyen, die Frau, die als Präsidentin der EU-Kommission 27 Länder vertritt, darf nicht zusammen mit den Männern sitzen, sondern muss auf einem abgelegenen Sofa Platz nehmen. Das ist nicht nur eine Provokation gegenüber den Frauen, das richtet sich gegen die gesamte freie Welt.“

So kommentiert SVP-Senatorin Julia Unterberger in einer Aussendung die jüngste institutionelle Respektlosigkeit des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegenüber Ursula von der Leyen in Ankara.

„Der Austritt der Türkei aus der so genannten Istanbul-Konvention war offenbar nur der erste Schritt gegen die Würde der Frauen. Jetzt meinte Erdogan bei der Aussprache mit den Spitzenvertretern der EU ein Zeichen, zur Verdeutlichung der untergeordneten Rolle von Frauen, setzen zu müssen. Die energische Antwort darauf kann nur sein, dass bestimmte Werte für die freie Welt nicht verhandelbar sind. Selbst ein Autokrat kann die Zeiger der Geschichte nicht zurückdrehen.“

Bliebe noch die Rolle von Charles Michel:

Warum hat EU-Ratspräsident Charles Michel nicht der Kollegin Ursula von der Leyen den Vortritt gelassen und darauf bestanden, dass ein dritter Stuhl herbeigeholt wird?

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (33)

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  • emma

    ein vorzeigemacho, làsst das blondinchen bequem sitzen

  • josef

    Warum hat EU-Ratspräsident Charles Michel nicht der Kollegin Ursula von der Leyen den Vortritt gelassen und darauf bestanden, dass ein dritter Stuhl herbeigeholt wird?

    SIND DIE EUROPÄISCHEN POLITIKER BESSER ???

  • keinpolitiker

    Ja Frau Unterberger, andere Länder, andere Sitten.

    Richtig finde ich es auch nicht, aber wenn man weiß, wie koruppt und bestechlich viele Politiker im Europarat sind (Sendung Markus Lanz vom Dienstag), hat Erdogan einen Grund, diesen Europaratspräsidenten neben sich sitzen zu haben.

  • hallihallo

    frau unterberger, statt auf die würde van der leyens herumzudiskutieren, beurteilen sie mal dessen arbeit bezüglich impfungen und zukunft europas im gesamten. letztes jahr war sie ja noch der meinung, corona muß jeder selber erledigen, dann doch nicht, jetzt macht doch wieder jeder was er will.
    merkwürdigerweise stehen england und selbst die viel kritisierten usa besser da.
    von australien und neuseeland ganz zu schweigen, aber die haben es weil weit entfernt leichter.

    • owl

      Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun!

      Sie werden doch wohl nicht meinen, dass der Erdogan die von der Leyen wegen der schleppenden Durchimpfung in der EU hat auf dem Sofa sitzen lassen?

      Wenn man sich den Verfall der türkischen Lira anschaut, dann frage ich mich allerdings wie lange noch sich dieser Chauvinist sein Verhalten leisten wird können.

  • batman

    WAS IST EIGENTLICH DIESE EU?

    • owl

      Das beste Projekt das Europa bisher hervorgebracht hat!

      Leider erliegen viele Europäer einer fatalen Fehleinschätzung und meinen die EU genau dann kritisieren zu müssen, wenn diese von Nationalisten und Lobbyisten torpediert und missbraucht wird, anstatt genau diese (Nationalisten und Lobbyisten) abzuwählen und in die Schranken zu weisen.

      Wir brauchen mehr EU und weniger Nationalismus!

      • homoerektus

        Natürlich braucht es mehr EU, aber die blöde blonde ist schon selber dumm wenn sie nur in der Türkei fliegt. Von Erdogan ist gar nicht zu sprechen, aber mit solchen ignoranten EU Vertreter wie die Von der Leyen, da sind wir eh schon verloren.

        • indirekt

          Wer sich auf Wikimannia beruft, disqualifiziert sich selbst. Rein optisch mutet „Wikimannia“ professionell und eben ein wenig wie Wikipedia an. Wer die Einträge genauer liest, wird sich wundern. Das Portal, das sich selbst als „Wissens-Datenbank über Be­nach­teili­gun­gen von Jungen und Männern“, bezeichnet und Objektivität suggeriert, verzichtet gleichzeitig auf einen neutralen Standpunkt. Man muss vielen Menschen erklären, dass „WikiMannia“ nicht Wikipedia is tund dass es sich bei den „Wikimannia“-Eintragungen nicht um sachliche, sondern um teilweise diffamierende Aussagen handelt.

      • waldhexe

        Toller Verein diese EU, denn sie brauchen zwei Tagungsorte (Strassburg u. Brüssel).Nur das alleine verursacht Mehrkosten von ca. 200 Mil. Euro im Jahr.

        • owl

          @waldhexe: da hast du vollkommen Recht.

          Nur… woran liegt das?
          An den nationalistischen Franzosen, die das durchgesetzt haben, weil sie sonst in ihrem Nationalstolz verletzt gewesen wären. Die Nationalisten sind das Problem. Nicht die EU.

      • batman

        @owl

        Zitat:

        «Wäre die EU ein Staat und würde einen Antrag zum Beitritt in die Europäische Union stellen, dann würde der Antrag abgelehnt. Mangels demokratischer Substanz.» – Martin Schulz, seinerzeit Präsident des Europäischen Parlaments

        • owl

          @batman: ich weiß zugegebenermaßen nicht in welchem Zusammenhang er das gesagt hat.

          Ich selbst würde das so interpretieren, dass es innerhalb der EU nationale Regierungen gibt, die die EU nur als Bankomat betrachten und als Sündenbock für eigene Versäumnisse brauchen. Meistens sind das extrem nationalistische Regierungen.

          Selbst wenn er das EU-Parlament, den Rat oder Kommissare gemeint haben sollte, sollte man im Hinterkopf behalten, dass die nicht europaweit gewählt werden, sondern von Nationalstaaten entsendet werden.

    • emma

      ein geldvernichtungs bla bla verein

  • olle3xgscheid

    Jo mai, die Mander dahoam derfm.s af df Couch sitzn, symnolisch, eeil zem hobmse a nix zu sogn 😉 und wer regt sich suf? Niamand…..

  • watschi

    vielleicht hat erdogan gehofft, dass sie sich hinlegt….:und eine weile schläft (grins)

  • tirolersepp

    Das wäre Frau Unterberger nie passiert – sie hätte die Männer aus dem Raum geworfen 🙂

  • schwarzesschaf

    Da gehtbes moslem d

  • schwarzesschaf

    Da geht ein moslem durchbdie wüste und trifft einen anderen. Dieser fragt warum seine frau 3 meter vor ihm geht und nicht hinter ihm wie es der Koran verlang. Sie der eine ja früher gab es keine Landminen

  • andreas

    Charles Michel ist vom Protokoll ranghöher als von der Leyen.
    Die Sitzordnung ist an sich also in Ordnung.

  • fritz5

    Selbst doof wenn man zu diesem Despoten betteln geht

  • robby

    So schnell wird die Uschi wohl nicht mehr in ein muslimisches Land reisen. Hahaha

  • kritiker

    Die EU ist selbst schuld, wenn sie sich das gefallen lässt. Übrigens hätte der Michel sich auch anders verhalten können. Somit hat er selbst auch etwas Schuld.

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