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Elektrisch unterwegs

Immer mehr Südtiroler suchen um Landeszuschüsse für Elektrofahrzeuge an. Das Land baut die Investitionen aus.

Die Nachfrage nach Landeszuschüssen für Elektrofahrzeuge ist deutlich gestiegen. Seit 2018 hat das Land insgesamt 2,3 Millionen Euro in die Förderung der Elektromobilität investiert.

Im Vorjahr wurden 298 Zuschüsse für den Ankauf von Elektroautos und Plug-in-Hybridfahrzeuge für Private gewährt. Zusätzlich wurden 48 Beiträge für Elektro-Motorräder und für 22 Lastenfahrräder genehmigt. Bei den Zuschüssen für Heimladestationen für Private wurden 2020 insgesamt 150 Ansuchen genehmigt.

Hinzu kommen noch 246 geförderte Unternehmen, die Zuschüsse für ihre Investitionen in Elektrofahrzeuge und Ladestationen bekommen haben. Umweltlandesrat Giuliano Vettorato bezeichnet Elektromobilität als „Königsweg in die Zukunft“. Sie senke die Luftverschmutzung deutlich.

Wie am Mittwoch auf einer Pressekonferenz berichtet wurde, wird nun auch das Leasing und die Langzeitmiete von Elektrofahrzeugen gefördert. Zudem investiert das Land mit Partnern in den Ausbau der Schnellladestationen entlang der Hauptstraßen.

Am Mittwoch hat das Alperia-Tochterunternehmen Neogy weiters das Angebot „Neogy ON“ präsentiert – eine Komplettlösung zum Aufladen von Elektroautos für Privatkunden. Im Angebot enthalten ist eine private Ladestation, die von einem Fachmann in der eigenen Garage oder auf dem eigenen Stellplatz installiert wird. Inklusive eines intelligenten Gerätes, das den Ladevorgang je nach verfügbarer Leistung und den verwendeten Geräten reguliert und so einen Stromausfall vermeidet.

Zudem umfasst das Angebot kostenloses Laden bis Ende 2021 an den Alperia-Ladestationen und an über 100.000 Ladepunkten anderer Betreiber in ganz Europa. (hsc)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • batman

    Jetzt kann die alleinerziehende Mutter, dank der Förderungen, endlich ihren alten Polo diesel eintauschen und darf dann wieder mit ihrem neuen E-Auto in die Stadt zum schoppen.

  • netbleidredn

    Erst mal neue Stromkabel verlegen. Mit einen Netz von 1880 können keine Anschlüsse mit 30 Kw pro Ladestation realisiert werden

    • kirke

      Das ist überhaupt keinProblem! Befolgen sie einfach den Rat der Grünen und kaufen sie sich ein DIESELAGGREGAT um ihr Elektrofahrzeug aufzuladen.
      Ich möchte betonen, dass das kein Aprilscherz ist!

  • yannis

    @netbleidredn & Kirke,
    Bravo !

  • yannis

    Außerdem hab/en Autohändler bei Leasig-Zurückläufen von „Plug-in-Hybridfahrzeuge“ mit Entzücken festgestellt dass, das Ladekabel noch unbenutzt in original verschweißter Folie in Kofferraum liegt.

  • diegon.

    Es wäre auch an der Zeit endlich Hypercharger aufzustellen. Mit den den paar lächerlichen 22kW/h Ladern gewinnt man keinen Blumentopf.

  • n.g.

    Typisch altbackenes Südtirol! Investieren in ne Technik die zwar für nen Übergang in eine verbesserte Umwelt taugt aber mitnichten der Königsweg ist und im Grunde veraltete Technik ist!
    Bis ‚IHR‘ das hin bekommt fährt man schon wieder anderes oder ler letzte Tropfen Öl ging durch den Auspuff.

  • yannis

    Und die Ironie der Geschichte, die „DAU’s und NERD’s merken noch nicht mal dass sie die Subvention sich über die Mehrwertsteuer dreimal selbst bezahlen.
    Und nachhaltig ist so ne Karre auch, weil sie immerhin, sofern sie wirklich mit regenerativen Strom “ betankt“ an die 100.000 Kilometer benutzt werden muss um die Umwelt- Belastung seiner eigenen Herstellung kompensiert zu haben.

    Nachhaltig geht anders !

  • hallihallo

    wieso soll ein elektroauto nachhaltig sein.
    unsere mit unseren steuergeldern teuer erkauften wasserkraftwerke produzieren ja mehr strom als südtirol verkauft.
    aber die mit unseren steuergelder gegründete alperia, bei welcher jetzt nochmals die gemeinden mit unseren steuergeldern aktien kaufen ( hohe rendite wird versprochen, also wer auf billigeren strom gehofft hat, sei gewarnt), hat bei der letzten rechnung die produktionsweise ihres stromes beigelegt:
    2019 erneuerbare energie 42,44% ( 2018 waren es noch 51,59 %)
    kohle 8,33 ( von vorher 10)
    gas 42,35 ( von vorher 32,43)
    atomstrom 3.33 ( von vorher 3.08)
    und kleine andere.
    also wenn bei uns noch mit gas hergestellter strom eingespeist wird, dann machen elktroautos wirklich keinen sind sondern sind nur ein reinwaschen des eigenen gewissens bezüglich umweltschutz.

  • andreas

    Es macht keinen Sinn, wenn ein Land wie Südtirol, welches so gut wie null mit der Produktion von Elektroautos zu tun hat, diese hoch subventioniert.
    Erstens kaufen sich die Elektroautos, welche das Geld auch ohne Subventionen haben und zweitens machen die paar Elektroautos genau 0 für die Umwelt aus.
    Südtirol glaubt doch nicht ernsthaft, dass bei x Millionen LKW und Autos im Jahr, welche über die Brennerautobahn fahren, ein paar 100 Elektroautos, welche mit viel Geld subventioniert werden, die Luftwerte auch nur um 0,0001 % anders sind?

    Diese Geprotze der Landesregierung mit fremden Geld nervt so langsam.

  • yannis

    Wie könnte es in einen Land wo die „Subventions-Religion“ über alle anderen Glaubensrichtungen steht, anders sein…..

  • batman

    Umverteilung von den Reichen zu den Armen

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