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Hoher Besuch

Im Rahmen des zweitägigen Besuches übergab der FC Südtirol der Nummer 2 der Serie C ein Aktenheft zu den aktuellen Problematiken der Lega Pro samt umsetzbaren Verbesserungsvorschlägen.

Wie am Samstag angekündigt, hatte der FC Südtirol in den letzten beiden Tagen den amtierenden Lega Pro-Vizepräsidenten Marcel Vulpis zu Gast.

Am Sonntag besichtigte die Nummer 2 des Serie C-Verbands das zum Teil renovierte Drusus-Stadion und wohnte anschließend dem Meisterschaftsspiel gegen Arezzo bei. Am heutigen Montag stand hingegen im FCS Center ein Meeting mit der Clubführung um Präsident Walter Baumgartner an. Im Rahmen der Besprechung wurde Vulpis ein Dossier zu den aktuellen Problematiken der Lega Pro samt umsetzbarenVerbesserungsvorschlägen übergeben.„Vulpis stimmt uns zu, dass die Drittligavereine nicht nur Mitglieder, sondern in erster Linie Aktionäre der Lega Pro sind. Die Aufgabe des Verbands ist es, die Interessen sämtlicher Clubs zu vertreten und die notwendigen Maßnahmen sachgemäß umzusetzen. Es steht außer Frage, dass die Serie C aktuell in großen Schwierigkeiten steckt. Und dass nicht nur aufgrund der andauernden Pandemie. Die Ursachen dafür sind tiefgründiger und gehen auf einen längeren Zeitraum zurück“, so FCS-Präsident Walter Baumgartner. „Die Lega Pro ist eine bedeutende Organisation, findet im Fußballsystem jedoch keine angemessene Vertretung. Der Verband muss sich für seine Clubs einsetzen und für diese sowohl finanzielle, als auch organisatorische Mittel auftreiben. Es ist an der Zeit, dass sich diesbezüglich etwas bewegt.“

Ich bin damit einverstanden, dass sich die Lega Pro mit den Clubs intensiver austauschen muss. Die Ansichten des FC Südtirol, welche womöglich auch bei anderen Vereinen Zustimmung finden, müssen dem Verbandsvorstand vorgelegt werden“, meinte Vulpis am Ende des Meetings. „Ich haben den FC Südtirol besucht, um mich mit dem sportlichen und unternehmerischen Projekt des Clubs vertraut zu machen. Dabei versuche ich Bezugspunkte zu identifizieren, welche anderen Vereinen in ihrem Wachstumsprozess hilfreich sein könnten. Nehmen wir das Trainingszentrum her: Es braucht Kompetenz und langfristige Planung, um solch eine Infrastruktur zu realisieren. Der FCS ist ein Vorzeigemodell und ein wichtiger Shareholder der Lega Pro. Deshalb ist es wichtig, sich kontinuierlich mit den Clubs auszutauschen und deren Bedürfnisse zu verstehen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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