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„Familientreffen zulassen“

Sven Knoll

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert, dass Partner- und Familientreffen zu Ostern zugelassen werden. „Das ist eine Frage der Menschlichkeit“, unterstreicht Sven Knoll. 

„Familie und Partnerschaft sind keine verzichtbaren Freizeitbeschäftigungen, sondern menschliche Grundbedürfnisse. Das Recht, die eigene Familie und den eigenen Partner zu treffen ─ egal ob in Südtirol, oder grenzüberschreitend ─ darf gerade zu Ostern nicht länger verboten werden“, schreibt der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung. Der Landtagsabgeordnete der STF fordert daher einen Oster-Erlass wie in anderen europäischen Ländern, um Familien- und Partnertreffen legal zuzulassen. Es ist dies nicht nur eine Frage der Menschenrechte, sondern auch eine Frage der Menschlichkeit.

In einer Aussendung schreibt Sven Knoll:

„Viele Familien und Beziehungspartner leiden stark darunter, dass sie sich nun schon seit Monaten nicht mehr legal sehen dürfen, nur weil Familientreffen einfach willkürlich von den Landesverordnungen verboten und grenzüberschreitende Beziehungstreffen von den Bestimmungen des italienischen Staates untersagt werden. Die Politik hat kein Recht, den Menschen ihre Familien und Beziehungspartner einfach zu verbieten.

Viele Bürger halten sich schon jetzt nicht mehr an diese Verbote und treffen ihre Lieben einfach heimlich. Wenn die Politik keine legale Lösung findet, werden die Menschen zu Ostern ihre Angehörigeneben einfach „illegal“ treffen. Anstatt die Bürger in die Kriminalität zu drängen und sie der Gefahr von Strafen auszusetzen, sollte die Politik besser einen Weg finden, um Familien- und Partnertreffen in einem geschützten Rahmen legal zu ermöglichen.“

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll schlägt daher einen Oster-Erlass vor, um Familien- und Partnertreffen ─ auch grenzüberschreitend ─ zuzulassen. „Um einen größtmöglichen Schutz zu gewähren, sollten im ganzen Land kostenlose Antigentest angeboten werden und auch die Möglichkeit der Verteilung von Tests für daheim geprüft werden. Viele Bürger wären sofort bereit, sich freiwillig testen zu lassen, bevor sie Eltern, Großeltern oder Partner treffen“, weiß Knoll.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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