Du befindest dich hier: Home » Wirtschaft » „Am Scheideweg“

„Am Scheideweg“

Die Unternehmer im Bereich Gastronomie im hds haben via Livestream über einen Neustart und über die Hilfsgelder diskutiert.

Die Pandemie hat auch Südtirols Gastronomie hart getroffen. „Auch wenn viele Betriebe am Ende ihrer Kräfte sind, müssen wir nun in die Zukunft blicken und überlegen, wie ein Neustart aussehen könnte und welche der bisherigen Strategien überdacht werden müssen“, betont Diego Bernardi, Vertreter der Gastronomie im hds.

Dazu hat der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol vor kurzen die Unternehmer im Bereich Gastronomie zu einem Online-Treffen eingeladen, um ihnen via Livestream die Möglichkeit zu geben, über einen Neustart zu diskutieren.

Beim Treffen berichtete anfangs hds-Direktor Bernhard Hilpold über die verschiedenen, aktuellen Unterstützungsmaßnahmen von Seiten des Landes und des Staates. Dazu gehören zum einen das 380 Millionen Euro Hilfspaket des Landes mit den zwei vorgesehenen Förderschienen. Zum anderen gab Hilpold einen Überblick über die staatlichen Zuschüsse, die von der neuen Regierung in Rom in Form eines Dekrets („Sostegno“) in Ausarbeitung sind.

„Unabhängig von den Hilfsgeldern, die jetzt sehr schnell auszuzahlen sind, ist es unser Ziel, dass wir bald wieder arbeiten können“, betonte Bernardi. Für die Zukunft gilt es, die gastronomischen Angebote auch neu zu organisieren und zum Teil neu zu erfinden. „Die Beziehung zum Gast und zu den Lieferanten sind neu zu bewerten, auch im Zuge neuer Gewohnheiten in der Bevölkerung, wie etwa das smart working. Genau zu bewerten sind auch die Entwicklung der neuen Dienste an unsere Kunden wie die die Hauszustellung und der Abholservice“, so Diego Bernardi.

Abgeschlossen wurde die Online-Versammlung mit Fragen und Rückmeldungen der zahlreich zugeschalteten Mitglieder. Im Mittelpunkt standen die Themen Finanzierungsmöglichkeiten bei Liquiditätsengpässen, Lohnausgleichskasse, mögliche Öffnungsstrategien im Handel und in der Gastronomie, Impfplan sowie Mensaersatzdienste.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • helly

    Es ist leider so, daß hier in Südtirol die Restaurant- und Bar-Cafe Betreiber nur eine sehr schwache Lobby haben, geschweige von HGV Präsident Pinzger, der sich anscheinend nur den Hotelieren verpflichtet sieht und die Bar und Restaurantbetreiber außen vor läßt. Wie sonst ist sein Kommentar zur jüngsten Corona-Verordnung einzuordnen, wonach er für weitere Zeit für Schließungen plädiert, wissend, dass die Hotels zur Zeit keine Saison haben, aber vergessend, dass hier auch noch Restaurants und Bars existieren, die mit Einheimischen arbeiten, und mittlerweile sehr enttäuscht sind von dieser Vertretung!

    • leser

      Helly
      Die gastronomen und hoteliere sollten halt nicht so deppat sein und sich due ewig gleichen vertreter wie einen pinzger, pichker und co wählen, die seid 20 jahren nur ihre privilegien ausgebaut haben
      Des loppn, wann gehen euch die augen auf

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen