Du befindest dich hier: Home » Politik » Der neue Corona-Berater

Der neue Corona-Berater

Florian Zerzer und Thomas Widmann

Der Innsbrucker Uni-Dozent Peter Kreidl wurde vom Sanitätsbetrieb als neuer Covid-Berater beauftragt – für umgerechnet 270 Euro pro Stunde.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb weitet sein Berater-Netzwerk aus. Es sei „unentbehrlich“, eine Beratungsfunktion für den Sanitätsbetrieb und eine Stützfunktion für die epidemiologische Überwachungstätigkeit zu aktivieren, heißt es in einem aktuellen Beschluss der Generaldirektion.

Der Sanitätsbetrieb habe dringend nach einer strukturierten Zusammenarbeit mit einem Facharzt im Bereich der ansteckenden Infektionskrankheiten gesucht. Dieser Experte soll auch die Rolle haben, der Sanitätsdirektion die notwendigen Informationen und Gutachten bezüglich der geeignetsten Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu liefern, die während des Corona-Notstandes notwendig werden.

Fündig geworden ist man bei Peter Kreidl, Dozent an der Medizinischen Universität Innsbruck, Department für Hygiene und Überwachung der übertragenden Krankheiten. Kreidl habe die nötige Kompetenz und besondere Erfahrungen.

Den Beratungsauftrag lässt sich der Sanitätsbetrieb einiges kosten: Die vorgesehenen Ausgaben belaufen sich auf 24.000 Euro. Und zwar für eine Dauer von zwei Monaten mit einem geschätzten Arbeitsaufwand von rund zehn Stunden pro Woche. Pro Stunde ergibt das umgerechnet Kosten von rund 270 Euro. (hsc)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (34)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • hilti

    Das ist der reine Wahnsinn, was sich diese Herrn alles noch leisten.
    Für was haben wir den Herrn Zerzer???
    Scheinbar haben wir Geld ohne Ende, den 270 Euro die Stunde steht in keiner Realität zur Leistung!!!

  • franz19

    270 Euro die Stunde, ja spinnt ihr komplett…und in der Sanität sitzen Experten die über 200000Euro pro Jahr verdienen..
    ZERZER PACK EINFACH DEINE SACHEN UND GEH!!!

  • silberfuxx

    270 Euro je Stunde sind OK – aber Widmann und Zerzer dann entlassen……….wenn sie bei ihren Jobs und Gehältern noch Berater brauchen.

    • leser

      Silberfuxx
      Diese 270 euro due stunde kriegen ja schon ewug ein landtagsabgeordner, landesräte erreichen bis zu 400 euro pro stunde
      Wenn man bedenkt, dass man vin über die hälfte der landtagsmandatare gar nucht mal due namen kennt, dann lässt such duese tatsacge mit absolutem wahnsinn gar nicht einmal benennen

      • silberfuxx

        ……stimmt, und deshalb sollen es die TOPverdiener in der Sanität aus ihrer eigenen Tasche bezahlen, wenn sie Berater brauchen wenn sie ein Problem selber nicht imstande sind zu lösen……..ODER?

  • cesco76

    Bla bla bla, i hab fùr meine tochter an test angefragt, am Donnerstag Weil sié genau die symtohme hat. Hab bis HEUTE nichts gehòrt, wenn ich nicht drauf geachtet heatte hatte sié kindergarten und andere leute infieziert. Gestern hab ich selber ein test GEMACHT und zum glùck ist sié negativ. Wen ist die schuld???? Wo ist Der meister widmann, zum schamen, nicht amol ein test innerhalb 24 kònnen sié organisieren, sogar in ostleander, pcr test am vormittag und resultat innerhalb 15.00.schamt eg olle und mit diese gehàlter er wartet man sich was anderes von a fuhrungsposition

  • andimaxi

    Was verdient dann der Falk? Und kriegt der alte Sarner Professor auch was? Und wozu noch einen externen Experten? Der uns erklärt, dass wir Hände waschen, Masken tragen, Abstand halten und zu Hause bleiben sollen?

  • rota

    Mein Familien- und Freundesclan, von 0 bis über 80 Jahren, hat die Covidzeit ohne auffallende gesundheitlichen Probleme überstanden. Wir haben uns nur wenige Verhaltensregeln gegeben und versuchen diese soweit als möglichst zu befolgen.
    Ich glaube, es wäre höchste Zeit gebietsgebunden und personenspezifisch anhand der „Gesundgebliebenen“ Beispiele gute Umgangs- und Verhaltensweisen aufzuzeigen.Es gibt mehr als Masken und Abstand.
    Aber scheinbar gilt immer noch die Meinung, guter Rat muss teuer sein.
    Fragt langgediente und erfahrene Hausärzte die in und mit der Bevölkerung leben.
    Experten sind nicht allwissend und niemals als Einzelperson die vollkommene Lösung.

    • genuaischgenua

      Naja, wir sind bis jetzt auch gut durchgekommen, haben immer aufgepasst und sicher auch Glück gehabt, denn mit Kindern lässt sich das Infektionsrisiko sowieso nicht gänzlich ausschalten. Denn seien wir mal ehrlich, wer rennt schon zu Hause mit FFP2-Masken rum.
      Das mit den Verhaltensregeln funktioniert meines Erachtens nur bei einigen wenigen. Wenn den Leuten die Freiheit gelassen und nur mit Empfehlungen (AHA usw.) gearbeitet würde, hätten wir die Herdenimmunität vermutlich längst schon auf natürliche Art erreicht. Mit unzähligen Toten, total überlasteten Krankenhäusern, Feldlazaretten und vielen die mit Folgeschäden zu kämpfen haben. Leider steht hier nur Regen oder Traufe zur Auswahl.

      • ille

        @genuaischgenua, woher willst du das wissen? Schaut man nach Schweden und so dann sieht man dort nichts von deinen herbeigesehnten Szenarien, im Gegenteil dort haben sie nicht mit unseren Folgeschäden zu leiden. Ich behaubte mal frech das Gegenteil: Hätten wir aus dem Frühjahr gelehrnt und nicht den immergleichen unsinnigen Weg eingeschlagen, so hätten wir inzwischen die Herdenimminität und viel weniger Folgeschäden.

        • genuaischgenua

          Das sieht der schwedische König aber etwas anders:
          „Ich glaube, wir haben versagt. Viele Menschen sind gestorben und das ist furchtbar. Das schwedische Volk hat enorm gelitten.“
          Carl XVI. Gustaf, König von Schweden

  • keinpolitiker

    Für 24.000 Euro in 2 Monaten könnten die auch mich als Berater nehmen. Würde sogar noch handeln lassen 🙂

    Was hat dieser Berater in Tirol erfolgreich gemacht, dass er jetzt den Sanitätsbetrieb beraten sollte?

    Ich würde den Lauterbach nehmen, denn der ist auf Zack, wenn man ihn reden hört, meint man er hat den ganzen Tag zu viel ins Glas geschaut.

    Noch was, was machen jetzt der Gänsbacher und der Falk? Sind die jetzt suspendiert?

  • yannis

    Da haben die Bürger aber bezüglich regelmäßiges „Hände waschen“ dann wohl etwas falsch verstanden…..

  • prof

    @andimaxi
    Nur zur Information, Prof. Gänsbacher wurde von der Landesregierung nie als Experte bezw. Covid-Berater beauftragt oder angehöhrt,sondern es wurden andere Experten beauftragt und natürlich auch bezahlt.
    Es ist wohl bekannt,daß Prof. Gänsbacher immer im Auftrag von und über Rai Südtirol seine Empfehlungen und Raschtschläge ausgeführt hat.Anfangs wurde immer betont,daß Prof. Gänsbacher das unendgeldlich macht.

  • prof

    @andimaxi
    bezüglich mit der betitelung alter Sarner Professor hast du dich selbst disqualifiziert.

  • mwald

    Sardinien ist weisse Zone, indem man aufgehört hat zu testen. Dafür muss man einfach das einfache 1*1 beherrschen. Dafür braucht man keine neuen Berater zu engagieren. Würde BZ genauso wenig testen wie Sardinien hätte BZ eine Inzidenz von 13!!!!! BZ testet 15 mal soviel wie Sardinien nach Einwohnerzahl….

  • amarillo

    Einfach zum schämen um nicht andere Wörter zu gebrauchen. Und der Herr Zerzer und seine Mannschaft brauchen einen Berater !!!!!!!!! Habe immer gedacht ihr seids die Besten.
    Anstatt zu schauen dass Familien und die Ganzen Arbeitslosen wieder arbeiten und leben können….
    Treten Sie endlich zurück!!!!

  • pingoballino1955

    Wieviele „EXTERENE“ Berater brucht es eigentlich noch ,seid ihr selbst nicht in der Lage „OHNE“ auszukommen???? Schwache Leistung bei euren Gehältern ,die ihr bezieht!!!

  • george

    Ihr tut in eurem „Geschreibsel“ ja auch ständig so, als wäret ihr „erfahrene Berater“. Wenn ich aber das durch lese, was ihr schreibt, so bin ich am Ende immer nur gleich klug wie am Anfang. 😛

  • sigo70

    Ich frage mich ob so ein Berater bei dem Preis überhaupt unabhängig nach bestem Wissen agieren soll oder ob er nur Argumente für politische Entscheidungen liefern muss? https://youtu.be/jqe-QifgVZU

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen