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Südtirol bleibt orange

Gesundheitsminister Roberto Speranza hat entschieden: Südtirol bleibt in der orangen Zone. Die Kitas, Kindergärten und Grundschulen müssen also nicht schließen.

Die Entscheidung, dass Südtirol orange Zone bleibt, wurde gegen 19 Uhr aus Kreisen des Gesundheitsministeriums bestätigt.

Die Landesregierung wird sich am Samstag auf die Grundlinien einer neuen Verordnung verständigen. Fest steht: Kitas, Kindergärten, Grundschulen und Friseursalons müssen nicht schließen.

Das haben wir bisher berichtet:

Der römische Ministerrat entschied am Mittag, dass Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 250 automatisch in die rote Zone wechseln.

Südtirol weist im aktuellen Monitoring-Bericht  eine Inzidenz von 259 auf. Damit wäre die Autonome Provinz ab Montag rote Zone.

Noch gibt es keine amtliche Bestätigung.

Sollte es bei rot bleiben, müssen alle Schulen und die Friseursalons schließen. Es sei denn, die Landesregierung legt einen Sonderweg ein.

Das haben wir bisher berichtet:

LH Arno Kompatscher hat den Landtag über die aktuelle Corona-Situation informiert. Müssen ab Montag alle Schulen und die Friseursalons schließen?

Zu Beginn der Sitzung informierte die Landesregierung den Landtag über den Stand der Dinge. Die Staat-Regionen-Konferenz sei derzeit noch im Gange, berichtete LH Arno Kompatscheres sei angekündigt worden, dass das Dekret des Ministerpräsident bis 6. April wirksam sein werde. Der RT-Wert sei in den italienischen Regionen in den letzten Tagen stark gestiegen, die Inzidenz auch. Dies werde auf die nunmehrige Dominanz der englischen Variante zurückgeführt, die zu schnelleren Krankheitsverläufen führen werde. Es gehe nun laut Regierung darum, mit den Impfungen rasch voranzukommen.

Es sei Vorsicht geboten, der Gesundheitsbetrieb könne noch keine Entwarnung geben, auch wenn der Trend nach unten gehe, betonte LR Thomas Widmann. Für ein bis zwei Wochen brauche es also noch strenge Maßnahmen.

In den nächsten Wochen werde man jedenfalls noch verstärkt vorsichtig sein müssen, daher werden laut dem LH alle Regionen außer Sardinien auf orange und jene mit Inzidenz über 250 auf rot gestellt. Südtirol habe laut Entwurf einen RT von 0,6, aber eine Inzidenz von 244. Bei gehäufter Präsenz besonderer Varianten würden spezifische Maßnahmen getroffen, in Absprache mit dem Gesundheitsministerium.

Man könne aber noch nicht sagen, was ab Montag gelten werde, unterstrich Kompatscher. Große Öffnungen seien nicht zu erwarten, auch wenn sich eine Einstufung Südtirols als orange abzeichne bzw. orange mit besonderer Einstufung. Eine Einstufung Südtirols in die rote Zote konnte der LH aktuell nicht ausschließen. Man müsse den endgültigen Bericht des Gesundheitsministers abwarten.

Sollte Südtirol rote Zone werden, müssten alle Kitas, Kindergärten und Schulen schließen. Auch die Friseursalons müssten ihre Tätigkeit einstellen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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