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„Einfach dreinhauen“

Die SVP-Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner findet, dass die sozialen Medien immer mehr zu Müllhalden für den persönlichen Frust verkommen.

Jasmin Ladurner ist ernüchtert:

„Leider zeigt sich wieder einmal, wie tief die Diskussionskultur im Internet gesunken ist.“

Die SVP-Landtagsabgeordnete hat für ein FB-Posting zum Grünen Pass einen Shitstorm geerntet. „Wenn man öffentlich seine Meinung zu einem Sachthema vertritt und mit purem Hass darauf geantwortet wird, so wie nach meiner Stellungnahme zum ‚Grünen Pass‘ erneut geschehen, hat das weder etwas mit Diskussion noch mit freier Meinungsäußerung zu tun.“

Die Abgeordnete weiter:

So verkommen soziale Medien zu Müllhalden für den persönlichen Frust von wenigen Fanatikern, die weder Anstand noch Argumente kennen.

Inhalte werden offensichtlich nicht einmal gelesen, sondern es gilt das Motto: Einfach dreinhauen!

Hier kommt es zu unverschämten Anfeindungen, die weder mit DiskussionsKULTUR noch mit freier Meinungsäußerung etwas zu tun haben. Gerade jene, die glauben, so ihre, durch unseren Rechtstaat garantierte Freiheiten verteidigen zu müssen, treten die Prinzipien desselben Rechtsstaates mit Füßen.

Ich kann hier nur die Worte unseres Landeshauptmannes wiederholen: Hass ist keine Meinung! Und ich füge dem hinzu: Hass und Hetze (auch im Netz!) sind strafbar und einfach nur daneben!“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • wurzelsepp

    Ich bin auch ernüchtert was unsere Nachwuchspolitiker in den sozialen Medien von sich geben.
    Nach dem Juhuu Coronafrei vom letzten Jahr sollte man die sozialen Medien mal meiden…

  • yannis

    Frau Ladurner,
    Diese (a)sozialen Medien sind so wie sie sind, jeder der sich darin tummelt sollte wissen dass es wie mit einen Haufen Scheiße ist, wenn man darin rührt fängt es an zu stinken.

  • tirolersepp

    Name angeben und schon ist die Scheisse hier vorbei, warum geht das nicht ???

  • kritiker

    Genau, dann war schnell amol Schluss.

  • hallihallo

    vielleicht liegt es auch daran, daß die politik einfach von der leuten und der realität weit entfernt ist.
    z.b. der tourismus steht seit monaten wegen corona still. wintersaison hat keine stattgefunden. aber hilfen sind keine gekommen und die stundungen sind nicht mehr automatisch möglich, sondern müssen bei den banken erbettelt werden.
    und was macht der landesrat für tourismus?
    er macht eine pressekonferenz, wo er von baustopp ( was ja noch ok sein kann) und von nächtigungsstopp pro betrieb . heißt , daß wenn ein betrieb bis oktober zuviel arbeitet, muß er weihnachten geschlossen halten. er soll zwar falsch verstanden worden sein, aber gesagt hat er das. auf eine richtigstellung warten wir noch, aber auch dort soll es um zusätzliche kontrollen bei den betrieben hinausgehen. danke. anstatt sich für dringenst benötigte hilfe für sein resort einzusetzen.
    dann braucht man sich nicht wundern, wenn die leute, welche schon nervös sind, sich zu beleidigungen hinreißen lassen. ist sagt es mal ganz höflich:
    schuler hau ab, du bist fehl am platz.

  • watschi

    ich bin auch ein gegner von sprüchen unter der gürtellinie, aber an diesen sprüchen erkennt man deutlich frust, verzweiflung und depressionen heraus. vielleicht tut es diesen menschen mal gut, ihre wut heraus zu schreien. probiert es selbst mal aus, wenn ihr euch mal verletzt oder verbrennt. richtig laut fluchen hilft enorm den schmerz zu mindern. das ist psychologisch bewiesen.

    • pat

      Es ist zudem noch so, dass sich die Leute nicht selbst verbrannt haben sondern die Möchtegernpolitiker die jetzt wegen Hass im Netz rumheulen dafür verantwortlich sind. Und anstadt ihre Fehler einzugestehen und diese zu beheben schnipseln sie lieber Kommentare aus facebook zusammen um zu zeigen was für arme arme Opfer Sie sind. Der Typische Fall von Täter Opfer Rollentausch.

  • drago

    „Die SVP-Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner findet, dass die sozialen Medien immer mehr zu Müllhalden für den persönlichen Frust verkommen.“
    Die Dame hat ja ihre Pressemitteilungen, was braucht sie da noch die sozialen Medien.

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