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Verurteilter Schuldiener

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Sexuelle Gewalt gegen eine zehnjährige Schülerin: Ein 40-jähriger Südtiroler Schuldiener wird am Landesgericht zu 20 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er bestreitet die Vorwürfe weiterhin.

von Thomas Vikoler

Es begann mit einer verbalen Annäherung. Und dann folgte – in der Toilette der Schule – eine körperliche Handlung sexueller Natur. Glaubhaft vom mutmaßlichen Opfer bei zwei zeitlich voneinander entfernten Aussagen bestätigt.

So stellt sich für den Strafsenat am Bozner Landesgericht unter Vorsitz von Stefan Tappeiner der Fall eines 40-jährigen Südtiroler Schuldieners dar. Der Mann wurde am Mittwoch nach einem umkämpften Prozess zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die Nebenstrafe: Das Verbot, an öffentlichen Schulen tätig zu sein.

Der Strafbestand: Sexuelle Gewalt leichteren Ausmaßes gegen ein Mädchen, das zum Tatzeitpunkt zehn Jahre alt war.

Die Verteidigung hatte einen Freispruch für den Mann, selbst Familienvater und nicht vorbestraft, beantragt. Der nun Verurteilte weist jegliche Schuld von sich. Er spricht von einer Racheaktion.

Das Gericht hält die Aussagen des Opfers hingegen für stimmig. Die Schülerin war bereits 2018 nach einer Anzeige der Eltern gegen den Schuldiener im Spiegelsaal der Staatsanwaltschaft Bozen angehört worden.

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