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„Stabile Immunität“

Foto: Med-Uni Innsbruck

Die neue Ischgl-Studie der Med-Uni Innsbruck zeigt, dass die Immunität auch acht Monate nach einer Corona-Erkrankung relativ stabil bleibt.

von Lisi Lang

Mit den Worten „Good news aus Ischgl“, kündigte Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Med-Uni Innsbruck, gestern die Ergebnisse der Folgestudie zur Dauer der Immunität der Ischgler Bevölkerung an. Und auch die Virologin und Institutsleiterin Dorothee von Laer zeigte sich zuversichtlich: „Ischgl ist ein Fall, der Hoffnung macht – Hoffnung, auf eine frühere Rückkehr zur Normalität“.

Nach einer ersten Antikörper-Studie der Medizinischen Universität Innsbruck in der Gemeinde Ischgl im April des vergangenen Jahres, wo bei 42,4 Prozent der Studienteilnehmer Antikörper gegen Corona nachgewiesen werden konnten, wurde die Immunantwort der Ischglerinnen und Ischgler in einer der größten und längsten Verlaufsstudien zur Immunität nach Covid-19 im November erneut getestet.

Rund 900 Personen konnten für diese Folgestudie rekrutiert werden, 801 davon haben bereits an der ersten Studie im letzten April teilgenommen. „Mit deren Blutproben wurde anhand von serologischen Antikörpertests und spezifischen Verfahren zur Messung der zellulären Abwehr der Verlauf der Immunität analysiert“, berichtet Studienleiterin Wegene Borena vom Institut für Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Das Ergebnis stimmt die Virologen zuversichtlich: Bei knapp 90 Prozent jener Studienteilnehmer, die schon im April einen positiven Antikörpernachweis hatten, konnten auch acht Monate nach den ersten Infektionen Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden. „Trotz leichtem Rückgang der Antikörperkonzentration im Vergleich zur ersten Studie können wir damit von einer relativ stabilen Immunität sprechen“, erklärt Institutsleiterin Dorothee von Laer.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • olyfan

    Stabile Immunität super.
    Stabile Politiker wo?

  • asterix

    Dr. Gernot Walder hat das schon vor Monaten klarr und deutlich gesagt. Er geht von ener Mehrjärigen Immunität aus. Das wird den Corona Jüngern und Kriegsgewinnern dieser Pandemie nicht ins Konzept passen. Deshalb werden seine Aussagen auch immer von den meisten Medien einfach totgeschwiegen.

    • ernst-haft

      Vollkommen deiner Meinung,
      Leider sind die Medien zum Größten Teil nicht gewillt positive Studien bezüglich Corona zu veröffentlichen.
      Milena Gabanelli hat eine ähnliche Studie bereits am 20 Dezember auf corriere.it veröffentlicht.
      Kommt bei der Politik nicht gut an

  • ernst-haft

    Eine stabile Immunität ist mit Sicherheit besser als eine Impfung, und 100%ig frei von Nebenwirkungen, wobei eine stabile Immunität auch bei der Impfung fraglich ist, bzw nicht belegbar.
    Wenn also die bereits an covid erkrankten und wieder genesenen
    Nicht pflichtgeimpft werden müssen bleibt für die anderen mehr übrig.

  • kirke

    Wieso werden dann alle die bereits krank waren eingesperrt?
    Weil sie alle überlebt haben?

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