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Geplatzter Traum

Foto: FISG

Der Eishockey-Italienmeister 2020/21 heißt Migross Supermercati Asiago. Der Titelverteidiger bezwang Ritten mit 5:1.

Der Titelverteidiger entschied die Finalserie in der IHL-Serie A am Samstagabend im Odegar Stadion gegen die Rittner Buam dank eines deutlichen und verdienten 5:1-Erfolges mit 2:1 für sich.

Für Asiago ist es der siebte „Scudetto“ der Vereinsgeschichte. Das junge Team von SanteriHeiskanen hat nach der Niederlage hingegen keinen Grund den Kopf hängen zu lassen: Der Einzug in die Endspielserie kann als Erfolg verbucht werden.

Die Rittner Buam mussten im alles entscheidenden Spiel 3 der Finalserie um die IHL-Serie A neuerlich fünf Spieler vorgeben: Dan Tudin, Philipp Pechlaner, Kevin Fink, Michael Lang und Adam Giacomuzzi fehlten Coach Santeri Heiskanen. Gastgeber Asiago begann im Odegar Stadion sehr druckvoll und fand in den ersten Minuten auch mehrere Chancen vor.

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Das Team von Petri Mattila zog aus allen Lagen ab, doch Hannes Treibenreif war auf seinem Posten. Die Blau-Roten blieben ihrerseits bei Kontern immer gefährlich. Aus einem Rittner Gegenstoß entwickelte sich auch die bis dato beste Möglichkeit der Partie: In der zehnten Minute legte Julian Kostner die Scheibe für Stefan Quinz zurecht, dessen Abschluss jedoch zu zentral ausfiel. Wenig später musste Uusivirta in die Kühlbox, doch Asiago konnte aus dem Vorteil kein Kapital schlagen.

Dafür ging das Team aus dem Veneto 28 Sekunden vor der Pause in Führung. Mit einem satten und sehr präzisen Schuss von der Blauen Linie erzielte Enrico Miglioranzi das 1:0. Goalie Treibenreif war die Sicht verdeckt und somit chancenlos.

Im Mitteldrittel waren noch keine zwei Minuten rum, da erhöhte Alex Frei auf 2:0. Der Ex-Rittner zog vom linken Flügel vor das Rittner Tor und überwand Treibenreif mit einem Backhandschuss.

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Als wenig später Macparland den Rittner Verteidigern enteilte und von der rechten Seite mit einem präzisen Schuss ins lange Eck das 3:0 erzielte, schien eine Vorentscheidung gefallen (27.). Doch die Blau-Roten gaben sich noch nicht geschlagen und wurden nach 34.39 Minuten belohnt. Sharp blockte im Powerplay einen Quinz-Schuss vor Vallini, legte sich die Scheibe zurecht und lupfte sie über den Asiago-Goalie in dessen Gehäuse. Ein echtes Kabinettstückchen führte zum 1:3 aus Rittner Sicht – gleichzeitig auch der Zwischenstand nach 40 Minuten.  

Bei den Gästen keimte jetzt noch einmal Hoffnung auf. Diese wurde im Schlussdritteljedoch gleich jäh erstickt. Zunächst blieb Vankus noch völlig freistehend an Treibenreifhängen, ehe Dal Sasso mit einem Schuss unter die Latte wieder den Drei-Tore-Vorsprung herstellte (41.35). Als Mantenuto in Minute 48 auf 5:1 erhöhte, war das Match gelaufen. Asiago ließ nun nichts mehr anbrennen und durfte wenig später den Siegerpokal für den siebten Italienmeistertitel der Vereinsgeschichte entgegennehmen.

Den Rittner Buam stand nach dem Abpfiff die Enttäuschung über das verlorene Matchund somit der Endspielserie ins Gesicht geschrieben. Dabei darf das Erreichen derselben bereits als Erfolg verbucht werden.

Die Rittner Buam sind in der kommenden Woche wieder in der Alps Hockey League im Einsatz und tragen gegen den EHC Lustenau (Donnerstag, 18. Februar) und den EC Bregenzerwald (Samstag, 20. Februar) zwei Heimspiele aus.

Foto: FISG

IHL-Serie A, Finale Spiel 3

Migross Supermercati Asiago – Rittner Buam 1:0 (1:0, 2:1, 2:0)

Tore: 1:0 Miglioranzi (19.32), 2:0 Frei (21.51), 3:0 Macparland (26.48), 3:1 MacGregor Sharp (34.39/PP), 4:1 Dal Sasso (41.35), 5:1 Mantenuto (47.32)

Stand in der Serie (best of three): 2:1 (5:0, 0:3, 5:1)

Asiago ist Italienmeister

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