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In den Urlaub geschickt

Angelika Hofer

„Es kann nicht die Lösung sein, öffentlich Bedienstete – wie Hilfspersonal der Schulen und Schulwarte – in den Urlaub zu schicken, sobald es einen Lockdown gibt“. Dies betont die Generalsekretärin der Fachgewerkschaft Angelika Hofer.

Der öffentliche Arbeitgeber hat es nicht geschafft, sich mit den Sozialpartner zusammen zu setzen, um gemeinsam die Arbeitszeit der Bediensteten während der Zeit des erneuten Lockdowns zu besprechen.
Es geht dabei um die öffentlich Bediensteten, welche nicht in Smartworking arbeiten und welche nicht essentielle und unaufschiebbare Dienste leisten müssen.
Laut ÖD/FP muss eine einheitliche Handhabe bezüglich der Arbeitszeit vereinbart werden für die verordnete Abwesenheit des Personals am Arbeitsplatz, wie für das Hilfspersonal der Schulen, Schulwarte, für das Personal von Krankenhausabteilungen, welche geschlossen bzw. wo die Leistungen aufs Minimun reduziert worden sind.
„Es kann nicht sein, dass Bedienstete unkontrolliert in Urlaub geschickt werden, ohne welchen zur Verfügung zu haben, dass Bedienstete Minusstunden anhäufen müssen, ohne klare Handhabe“, betont Hofer. Die Arbeitszeit und die damit zusammenhängenden Maßnahmen sind kollektivvertragliche Bestimmungen und müssen mit den Sozialpartnern verhandelt werden.
„Für uns absolut unverständlich ist das Stillschweigen, welches von der Generaldirektion ausgeht. Trotz schriftlicher Anfragen haben wir als Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst im AGB/CGIL keine Rückantworten erhalten. Anscheinend wird es nicht als notwendig erachtet, personalrelevante Themen mit den Sozialpartner zu besprechen“, sagt die Generalsekretärin in eine Aussendung abschließend.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • hallihallo

    wieso sollen diese im februar keinen urlaub mehr haben?
    vielleicht sollten sie doch froh sein, daß sie noch ein einkommen haben, was inzwischen sehr vielen fehlt. oder ist die pandemie nur eine sondersituation für einige?

  • nochasupergscheiter

    Nicht nur urlaub sondern UNBEZAHLTER Urlaub, aber nicht nur für schuldiener sondern für alle landesbedienstete auch und vor allem amtsdirektoren sollen da hingeschickt werden…
    Man hört überall dass das smart working nicht funktioniert
    Das soll auch nicht das Deckmantelwort dafür sein dass man ein volles Gehalt bei keiner oder fast keiner arbeitsleistung kriegt…
    Musikschule z. B., dort ist das wort homeschooling lächerlich… Alle sofort in den Urlaub schicken die Bevölkerung verdient selbst nichts wie soll sie die Beamten bezahlen…
    Auch für sie ein lockdown mit Urlaub und unbezahltem Urlaub ist nur recht und billig…
    Auch die Opposition könnt ihr da hinschicken ausser dagegenreden ohne dass sie mal in die spitäler sind um mit den Leuten dort zu reden können sie ja eh nichts…
    Ich meine wir haben im lockdown sogar unsere landesmuseen offen…
    ONlNE…
    Jo fahlts des zohl mir und die Leute da sind auch nicht in unbezahlten oder was??

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