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Starker Jannik

Jannik Sinner eilt in Melbourne von Sieg zu Sieg. Der 19-jährige Sextner schaltete am Freitagvormittag beim ATP-250-Turnier „Great Ocean Road Open“ im Viertelfinale den Serben Miomir Kecmanovic (ATP 42) in zwei Sätzen, nach 1:56 Stunden Spielzeit, mit 7:6(10), 6:4 aus und steht somit in der Runde der besten Vier.

Nachdem am Donnerstag alle Spiele wegen eines Corona-Falls in einem Spielerhotel auf Freitag verschoben werden mussten, war Jannik Sinner  gleich doppelt im Einsatz.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bestritt der Südtiroler seine Achtelfinal-Begegnung gegen Aljaz Bedene (ATP 52). Gegen den 31-jährigen Slowene hatte Sinner beide bisherigen Duelle 2019 in Orleans und Umag verloren, heute gelang ihm die Revanche. Der erste Satz war bis zum 6:6 sehr ausgeglichen.

Im Tiebreak musste der Pusterer beim 5:6 sogar einen Satzball abwehren, holte dann aber drei Punkte in Serie zum 8:6. Sinner dominierte den zweiten Spielabschnitt, in dem er Bedene gleich zwei Mal den Service abnahm. Nach 1:34 Stunden Spielzeit machte der Weltranglisten-36. den Sack zum 6:2-Endstand zu.

Am Freitagvormittag MEZ traf Sinner dann im Viertelfinale auf den 21-jährigen Serben Miomir Kecmanovic.

Die Nummer 42 der Welt behielt zuvor in einem echten Marathon-Match gegen Seppi-Bezwinger Salvatore Caruso nach etwas mehr als drei Stunden Spielzeit in drei Sätzen die Oberhand. Sinner und Kecmanovic standen sich schon 2019 bei den Next Gen ATP Finals in Mailand gegenüber, wo sich der „Azzurro“ im Halbfinale in vier Sätzen behaupten konnte.

Die beiden Youngstars lieferten sich ein packendes Duell.

Sinner ging früh mit 3:1 in Führung, Kecmanovic konterte postwendend mit dem Rebreak. Beim Stande von 6:5 hatte der Südtiroler gleich drei Satzbälle, Kecmanovic wehrte aber alle drei ab und glich zum 6:6 aus. Im Tiebreak zog Sinner auf 5:0 und 6:2 davon, Kecmanovic gab sich aber noch nicht geschlagen und holte vier Punkte in Folge zum 6:6-Ausgleich. Beim 7:6 vergab Sinner den nächsten Satzball, während er beim 7:8, 8:9 und 9:10 sogar selbst drei Satzbälle abwehren musste. Nach 1:14 Stunden Spielzeit verwandelte der Sextner schließlich seinen zehnten Satzball zum 12:10.

Im zweiten Spielabschnitt stellte Sinner prompt auf 2:1, kassierte im Gegenzug aber das Rebreak. Im siebten Spiel nahm der „Azzurro“ Kecmanovic erneut den Aufschlag zur 4:3-Führung ab. Somit war der Widerstand des Serben gebrochen: Sinner erhöhte auf 5:3 und setzte sich kurz darauf auf eigenem Aufschlag mit 6:4 durch.

Im Halbfinale gegen Khachanov oder Van de Zandschulp

Sinner steht somit zum vierten Mal in seiner Karriere nach Sofia, Köln und Antwerpen in einem ATP-250-Halbfinale. Nur in Sofia, wo er anschließend auch den Turniersieg holte, schaffte er den Einzug ins Finale. Für den Halbfinal-Einzug kassiert Sinner neben 10.000 Dollar Preisgeld auch 90 ATP-Punkte. In der Runde der besten Vier trifft der Sextner am morgigen Samstag auf den Sieger aus dem Duell zwischen den an Nummer 2 gesetzten Russen Karen Khachanov (ATP 20) und den holländischen Überraschungsmann Botic Van de Zandschulp (ATP 159).

Morgen im Doppel-Viertelfinale mit Hurkacz

Neben dem Einzel-Halbfinale wird Sinner auch im Doppel-Viertelfinale aufschlagen. Der Sextner und Hubert Hurkacz aus Polen treffen in der Nacht von Freitag auf Samstag auf die Australier Matthew Eden/John-Patrick Smith. Im Achtelfinale schalteten Sinner/Hurkacz die an Nummer 4 gesetzten Pierre-Hugues Herbert (FRA)/Henri Kontinen (FIN) souverän mit 6:1, 6:4 aus.

 

 

 

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