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Wie der Lockdown sein wird

Ob es in Südtirol rasch einen Lockdown gibt, werden die nächsten Tage entscheiden, hieß es am Mittwoch in der Videokonferenz zwischen Landesregierung und Sozialpartnern. Vorsicht bleibt Gebot der Stunde.

Wenn sich die Entwicklung des Infektionsgeschehens in den nächsten Tagen nicht bessert, wird die Landesregierung in härtere Vorbeugemaßnahmen gegen das Coronavirus treffen müssen.

Unabhängig davon brauche es noch einmal den Schulterschluss der gesamten Gesellschaft, sich an die Regeln zu halten. Denn sonst werde auch ein harter Lockdown das Infektionsgeschehen nicht dauerhaft beruhigen.

Dies war die zentrale Botschaft der Südtiroler Landesregierung an die Sozialpartner in einer gemeinsamen Videokonferenz am Mittwochvormittag.

Landeshauptmann Arno Kompatscher, Gesundheitslandesrat Thomas Widmann und Bevölkerungsschutz-Landesrat Arnold Schuler betonten zu Beginn der Konferenz, dass die längerfristige Hoffnung in der Impfung eines wesentlichen Teils der Bevölkerung liege.

„Aber bis dahin müssen wir durchhalten. Dies gelingt nur, wenn sich die gesamte Gesellschaft an die Regeln hält – besonders auch im privaten Bereich, wo wir nicht kontrollieren können“, sagte Landeshauptmann Kompatscher und erinnerte an die tragende Rolle, die auch die Sozialpartner dabei spielen können.

Die Landesregierung wird die epidemiologische Entwicklung akribisch beobachten und sowohl die Zahl der belegten Betten in Intensivstationen und Krankenhäusern im Blick behalten als auch die Inzidenzzahlen und weitere Parameter.

Maßnahmen im Fall eines harten Lockdowns

Sollte ein harter Lockdown nötig sein, möchte die Landesregierung die Dauer so kurz wie möglich halten, kündigte Landeshauptmann Kompatscher an. Oberstes Ziel sei dann, die die Bewegungen und somit die Begegnungen von Menschen auf ein Minimum zu reduzieren: Bewegungen außer Haus würden dann auf das Allernotwenigste – sprich aus Arbeits-, gesundheitlichen Gründen und ähnliches – reduziert und auch auf das Gemeindegebiet beschränkt werden.

Für die Schule würde ein Lockdown vor oder nach den Semesterferien einen Wechsel in den Fernunterricht bedeuten – mit dem Ziel, den Ausfall des Präsenzunterrichts so kurz wie möglich zu halten. Die Ausgangssperre von derzeit 22 Uhr würde von um einige Stunden vorverlegt. Berufliche Tätigkeiten würden, wo immer möglich, auf Homeoffice reduziert, in der öffentlichen Verwaltung ohnehin, aber möglichst auch im privaten Sektor. Wo dies nicht möglich ist – etwas im produzierenden Gewerbe und auf Baustellen – sei noch penibler auf Disziplin zu achten, eventuell könne man hier bei den Sicherheitsprotokollen nachschärfen: Ein Weg, den auch die Sozialpartner teilweise vorschlugen.

Stärkere Kontrollen der Ordnungsrkäfte gefordert

Diskutiert wurden im heutigen Treffen auch viele flankierende Maßnahmen, die unabhängig von einem Lockdown erfolgen können, beispielsweise eine Nachbesserung bei den Sicherheitsprotokollen. Vor allem die Arbeitnehmerseite forderte wesentlich stärkere Kontrollen und Präsenz der Ordnungskräfte, da der Aufruf zur Eigenverantwortung aus ihrer Erfahrung nicht ausreiche. Landeshauptmann Kompatscher teilte diese Meinung: „Auch wir sehen hier noch Luft nach oben: Sowohl die staatlichen, vor allem aber auch die Ordnungshüter der Gemeinden sind hier noch mehr gefordert. Ich werde das heutige Sozialpartnertreffen zum Anlass nehmen, hier nachzuhaken.“ Das Land werde über die Forstbehörde weiterhin seinen Beitrag leisten.

Sowohl den Vertretern der Wirtschaft als auch den Arbeitnehmern waren finanzielle Ausgleichsleistungen wichtig. Kompatscher versicherte, das Land strebe weiterhin die Möglichkeit an, dafür Finanzmittel aufnehmen zu können: „Wir waren uns auf technischer Ebene mit der italienischen Regierung bereits einig, wie wir dies trotz grundsätzlichen staatlichen Verschuldungsverbots regeln können. Nach Ende der Regierungskrise wollen wir mit der nächsten Regierung an das bisherige Verhandlungsergebnis möglichst schnell anknüpfen.“

Alle waren sich einig, dass nur eine hohe Impfrate langfristige Erleichterung bringen kann. Bis dahin aber braucht es die gemeinsame Anstrengung. Die Strategie des Landes, viel zu testen, sei hier der richtige Weg, war man sich einig, aber genauso wichtig sei es, dass sich die gesamte Bevölkerung an die Regeln hält, erinnerte der Landeshauptmann am Ende der Videokonferenz.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (85)

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  • goldstandard

    Die wirtschaft muss zerstört werden sodass wir nicht draufkommen könnten dass das geldsystem am ende ist und einen reset braucht.
    Um das geht es nicht um eine leichte grippe namens Covit.

  • goggile

    UMGEBEN VON VOLLPFOSTEN!

  • bernhart

    Kluge Leute unsere Politiker.
    Sie haben nach einem Jahr noch nicht verstanden, dass alle Verbote, Strafen, Massentest, tägliche Berichterstattung nichts bringen und nichts gebracht haben.
    Die Leute sind ausgelaugt , sie wollen leben ,sie wollen arbeiten.
    Jungendliche wollen Feste und Feiern Disco , seit einem Jahr werden belogen und betrogen.
    Wirtschaft und Tourismus will und muss arbeiten.

    • asterix

      Genau Bernhard, ich frage mich auch wie ein Arbwitnehmervertreter wie Tschenett vom ASGB für einen harten Lockdown sein können? Da ist das Arbeitslosengeld vom Vorjahr vielfach noch nicht ausbezahlt, wie sollen die Familien ohne Einkommen überleben? Aber sein Gehalt wird ja pünktlich ausbezahlt. Ich kann den Mitgliedern nur raten sich eine andere Gewerkschaft zu suchen.

    • n.g.

      @bernhard Vollkommen Recht. Die Beführworter solcher Maßnahmen haben nicht verstanden, dass das ‚Leben‘ nicht zu verhindern ist. Da kann die Politik die Strafen und Kontrollen erhöhen wie sie möchte… Dauernd wird davon gesprochen es seien nur wenige die sich nicht dran halten, das Gegenteil ist der Fall. Das ist seit einem Jahr so!
      Weder entspricht die westliche Mentalität der chinesischen, japanischen oder südkoreanischen noch haben wir Systeme in denen man Menschen einfach mal einsperren kann. Natürlich wäre dann einiges besser aber das von der Bevölkerung zu erwarten zeugt von einer Naivität seitens der Politik ohne gleichen!

  • sepp

    hot jemand wos nderes erwarten dolachhamer hot woll miessen an sonderweg giehn die höchsten infektionen in den schulen ober jo wos willsch fan sem a erworten

  • hallihallo

    geht alle zum massentest , dann können wir am 04.12.20 öffnen, sonst erst am 07.01.21. bis 15.02.21 und wahrscheinlich darüber hinaus alles zu.
    wieso sollten wir uns noch an irgendwelche regeln halten????

  • sepp

    gewisse herrn sollten amo schnellstens an rücktritt denken

  • yeti

    Manndr es isch Zeit!!!!!
    Hearts auf die Bevölkerung zu verorschn und ounzuliagn…. es reicht!!!!!

  • sepp

    do guete herr hot no nett begriffen das er nimmer glaubwürdig isch

  • olle3xgscheid

    Hin und her der Kreis schließt sich und in Kürze isch jeder 3 infiziert gewollt odrr ungewollt , mit und/oder ohne Maske!!!
    Erst dann gehts wieder los.
    Das traurige daran wieviele Fam und Menschen daran zugrunde gehen und das nicht nur finanziell.

  • idefix

    Es ist wirklich an der Zeit dass einige zurücktreten! Bevor nicht aus jedem Privathaus, Geschäft, Hotel, Bar, Unternehmen weißer Rauch aufsteigt, sind unsere hochbezahlten nicht zu frieden. So ist es und nicht anders. Wir sind jetzt genau an diesem Punkt wo klar steht dass die Maßnahmen weitaus mehr Schäden als das Virus verursachen. Wen intressierts? Den Entscheidungsträgern jedenfalls nicht! Diese Landesregierung wird mit Trump zusammen in die Geschichte eingehen!

    • yannis

      @idefix,
      Du hast da noch einige bei denen die in die Geschichte eingehen werden vergessen wie den Hosenanzug im Kanzleramt, die aus dem Hut gezauberte EU- Kommissios-Uschi, den Banklehrling im DE-Gesundheitsministerium, usw.
      Zu den derzeitigen Figuren um Conte/Mattarella bedarf es ohnehin keiner Erwähnung.

  • andreas

    2-3 Wochen Lockdown wie in Japan oder China und die Zahlen wären in Ordnung.
    Wir Südtiroler haben aber leider nicht die Disziplin dafür.

  • eiersock

    Mir kimp fiar dei hob in Knoll nou nit keart!
    Sonderweg wor a kompletter Fiasko und iatz fun an sou kurz wia möglichen Lockdown redn.Der werd epper länger wern sunst brings jo nichts verstian dei sel nit?

  • idefix

    @andreas
    besser still sein wenn du nicht weißt von was du sprichst. Dort haben Behörden Haustüren zugeschweißt, Menschen mit Gewalt und vor den Augen Ihrer Kinder aus den eigenen Wohnungen getragen um Sie in Isolation zu bringen. Also mir stand die Fassungslosigkeit und Traurigkeit bei diesen Bildern im Gesicht geschrieben. Und du willst den Weg von China? Geh doch hin, es wird sicher ein Plätzchen für dich dort zu finden lassen.

  • silverdarkline

    Die Südtiroler sind einfach zu dumm eine Maske zu tragen. Ansonsten gäbe es ja kein Problem. Das ist nun Mal eine Tatsache. Wenn wieder alles zu macht, dann schreien diejenigen am lautesten, die einfach zu dumm sind.

  • normalsterblicher

    Mein Gott, ist es denn möglich, dass unsere Landesregierung seit mehreren Monaten nur mehr einen einzigen Punkt auf der Tagesordnung hat, nämlich „aufsperren oder zusperren“.
    Ich würden mir wünschen, dass sie jetzt schon an die Zeit nach der Pandemie denkt und einen betreffenden Strategieplan ausarbeitet. Zum Beispiel: was müssen wir in Zukunft im Gesundheitswesen besser und anders machen, was müssen wir im sozialen Bereich und im Bildungswesen unternehmen, wie können wir die Wirtschaft wieder ankurbeln, wie den Kulturbereich wieder in Schwung bringen usw..
    Eine längerfristige Sicht der Dinge wäre schon zu erwarten.
    Denn es wird wohl hoffentlich auch noch ein Leben nach Corona geben.
    Aber vielleicht liege ich da falsch.

    • honsi

      Ganz deiner Meinung, bei der nächst stärkeren Grippe stehen wir wieder vor dem selben Problem. Die Lebenserwartung wird immer höher, gleichzeitig gibt es immer mehr ältere Menschen und wir fangen an in der Sanität abzubauen. Wie soll man denn in Zukunft in der Lage sein all diese Menschen medizinisch zu versorgen.

  • george

    Immer wieder dieselben Dummschwätzer hier, die alle bisher verfugten Maßnahmen als verfehlt darstellen. Was glauben diese Schreiberlinge hier, wieviele Infizierte u. Erkrankte mehr wir sonst hätten.
    Sicher ist, dass einiges falsch gelaufen ist, so z. B. die zu lasche Einhaltung vieler Personen der Sicherheitsvorkehrungen, die fehlenden kompletten Lockdowns zur richtigen Zeit u.fehlende Kontrollen u. Koordinierung, die zu geringe Selbstdisziplin u.a.m.will keiner von euch, denen diese Selbstverantwortung u. Selbstdisziplin fehlt, eingestehen. Das SARS-CoV-2 fragt nicht danach, es schlägt einfach zu, wo ihr ihm dazu die Möglichkeit bietet.
    Aber Schuld an der Situation

  • george

    Aber Schuld an der Situation sind bei euch immer nur die anderen.

  • schumi

    Die Maßnahmen werden nicht wegen dem Virus härter, sondern weil die Regierung merkt, dass immer mehr aufwachen.

  • tirolersepp

    Streng kontrollieren und testen – keinen Lockdown !

    Die Sozialpartner fordern einen totalen Lockdown.

    Die Sozialpartner fordern mehr Geld vom Staat und Land – Schuss ins eigene Knie !

  • andreas

    @idefix – yannis – thefirestarter usw.
    Seit ihr wirklich nicht hell genug um zu verstehen, dass es nicht um die Methoden von China geht, deshalb habe ich auch Japan genannt, sondern darum, dass es möglich ist, den Virus in 2-3 Wochen auf ein Minimum zu reduzieren?
    Dafür bräuchten wir aber die Disziplin wie Asiaten, haben wir aber nicht annähernd.

    Versucht es mal mit lesen, denken, schreiben.
    Lesen, schreiben, große Leere finde ich nicht wirklich sinnvoll.

    • thefirestarter

      Japan… dort wo die Suizid-Rate seit den ersten Ausgangssperren, vor allem bei Frauen, in die Höhe geschnellt ist… das sollen wir uns als Beispiel nehmen?

    • yannis

      Ja woll, Herr Oberlehrer ! wir lesen schon lange aber halt nicht das von Dir gewünschte, ist halt leider so in einer Demokratie……..

    • cicero

      Wahr ist dass es keine Evidenz gibt, dass der Lockdown etwas bringt. Letzten Frühjahr hatten wir den härtesten Lockdown weit und breit, Besserung hat aber erst das Frühjahr gebracht. Wo sind die Studien, die die Vor- und Nachteile des Lockdowns gegeneinander abwiegen wie es die PFLICHT bei JEDER Maßnahme wäre. Ich weiß nicht wo nüchtern betrachtet, überhaupt das Problem ist, die Zahlen sprich die nachgewiesenen Kranken in den Spitälern sind seit geraumer Zeit gleichbleibend. Die ganzen anderen Pseudokranken, Infizierten. Fälle, Inzidenzen usw. usw. Quarantänen von gesunden, sind hausgemachte Problem der Politiker europaweit. Solange das so ist, muss man dem halt Rechnung tragen, sinnvoll oder nicht und die Zahlen eben HINBIEGEN.
      Aber selbst dazu sind unsere Politiker zu blöd.
      Aber es geht gar nicht mehr um die Kranken, politisch hat man sich verrannt und will sich über den Winter schwindeln, bis es wieder besser wird. Dann wird verkündet, dass sie uns mittels Impfung gerettet haben.
      Bis im Herbst die „wasweißichwelchen“ Varianten kommen und der ganze Zirkus wieder los geht.

  • eiersock

    3 Wochn ols zua und wenn i sog ols nor muan i sel Londtog zuasperren Tourismus,Handwerk,Presse ols i will kuan mer af dor Stroß segn (auser ins Bauern) und in jeden Bürger Südtirols für dei 3 Wochn Arbeitsausfall an tausender geben. kostet sicher wianiger als der gonze Zirkus-Apparat nor gian die Zohln schun oi.

    • ille

      Und dann sperren wir wieder auf und der Zirkus geht von vorne los. Viren mit Naivität zu bekämpfen funktioniert nicht. Alte und andere Gefährdete sofort und zügig impfen und dann weg mit dem ganzen Zauber.

  • diegon.

    Auf den Baustellen trägt niemand Maske.

  • diplomat

    Ich würde nicht dem Arno oder Widmann die Schuld geben. Die Südtioler waren im Grunde nicht mündig genug. Man hat uns Freiheit gewährt (Bars bis 18.00h), Restaurants usw. und was haben die Meisten von uns getan? Es wurde ausgenützt und lasch von den AHA Regeln umgegangen. Mit einem Barbesuch nicht genug, es gab noch unmengen privater Feiern. Die derzeit hohen Zahlen sind halt die Konsequenz und die Leidtragenden sind wieder das Gastgewerbe und die Händler. Der Bürger ist eben mehrheitlich unmündig, denn ohne strenge Regeln und Strafen gehts anscheinend nicht.

  • drago

    Zum Glück wissen diese Herren und Damen, was sie tun. Oder vielleicht doch „Oh Herr, denn sie wissen nicht, was sie tun“.

    • diplomat

      @drabo was sollten Sie tun oder hätten sie tun sollen deiner Meinung nach?

      • drago

        @diplomat
        Ganz einfach: Kriterien aufstellen, diese kommunizieren und dann die entsprechenden Maßnahmen durchziehen, ohne sich bei jeder Gelegenheit irgendeiner Lobby zu beugen. Und vor allem vorher Denken und dann handeln. Dass es daran die ganze Zeit gefehtl hat, beweisen z.B. die Dekrete des LH, die jeden zweiten Tag korrigiert und geändert werden mussten. So nach dem Motto. mal Hüh, mal Hott.

    • cicero

      Ja genau, wieso sollen wir unser Leben immer nach hinten verschieben und den Versprechungen glauben? Den Lockdown bekommen wir sowieso was wir auch machen. Also Leute sucht euch Nischen und LEBT.

  • walter11

    Sonderweg: komplett gescheitert
    Wer übernimmt dafür die Verantwortung? natürlich niemand

    Besonders interessant wird es ab Ostern, wenn Deutsche, Holländer usw. an den Gardasee in den Urlaub dürfen, aber Südtirol immer noch dunkelrot sein wird und damit für Urlauber geschlossen.

    • diplomat

      Genau, Sonderweg gescheitert weil wir Südtiroler nicht verantwortungsbewusst oder mündig genug sind, um die Regeln des Sonderwegs einzuhalten. In den Regeln stand keineswegs Privatparties (siehe gröden, siehe Unterland). Jetzt die Schuld dem Kompatscher zu geben ist zu einfach, er wollte uns entgegenkommen. Wir sind ein Volk unvernünftiger Kindsköpfe die der Realität nicht ins Augse sehen!!!

    • andreas

      Täglich ca. 600 könnten die Verantwortung übernehmen, nämlich alle Positiven, dann wäre sie wenigstens auf mehreren Schultern verteilt.

  • sonderweg

    Alles zu für 2 Wochen wie im Frühjahr sonst nimmt es eh niemand mehr ernst! Habe mir heute mal so die Inzidenzkarte von Südtirol bzw. von einigen Dörfern angeschaut und mir kommt so vor als ob der Südtiroler noch stolz drauf ist, solche Zahlen zu haben und einige wollen die Herdenimmunität zwanghaft erreichen. Sogar Schweden würde bei solchen Inzidenzzahlen erschrecken. Wir machen uns europaweit nicht allein durch das politische Verhalten lächerlich, sondern jeder Südtiroler der nicht sich nicht an die einfachsten REGELN hält, jeder der versucht Regeln zu Umgehen usw. ….und auch deshalb wird bald geschlossen werden. Ich habe oft gefragt aber keiner konnte bis heute einen vernünftigen Vorschlag bringen wie vorgehen. Ich schäme mich bald ein Südtiroler zu sein… und wir können sicher sein es werden mit diesen Zahlen so schnell keine Gäste zu uns kommen. ABER ES IST NOCH NICHT ZU SPÄT…. WENN JEDER AB JETZT SEINEN BEITRAG LEISTET!! Ich würde es mir wünschen.

    • silberfuxx

      Wer hat es zu verantworten dass südtirol so schlecht dasteht? Deutsche Franzosen Belgier Spanier Italiener sind bestimmt nicht fleißiger beim regeln einhalten. DER FISCH STINKT AM KOPF ZUERST. Als Normalbürger habe ich es satt dauernd als Sündenbock herzuhalten

    • yannis

      Die Südtiroler können „Beiträge“ leisten wie viel sie wollen, solange im „Merkelland“ und nicht nur dort das Volk in Kollektivhaft gehalten wird, hilft es nichts, diese Beiträge zu leisten

  • walter11

    Wir werden von absoluten Flaschen regiert, so viel ist zumindest klar:
    Südtiroler Sonderweg, Massentests, Aufsperren, Zusperren, Skifahren ja – nein – vielleicht, Inzidenzzahlen wie sonst nur in Großbritannien, Südtirolmutation: weiß man nicht, untersucht man nicht

    Wenn schon Kalabrien und Kampanien besser dastehen als Südtirol…, von Trient ganz zu schweigen!

    • cicero

      @walter11
      Ja die sind cleverer, die Zahlen hinzubiegen. Denn dass es in Trient um so viel besser ist als hier, das glaubt wohl niemand ernsthaft. Aber selbst dazu sind unsere Politiker zu blöd.

  • hansmaulwurf

    am 15. gehe ich halt auf die Piste… sonst brennts

  • joachim

    Nicht zugelassene PCR Test für Covid 19 (Aussage WHO) Schnelltests für den Mülleimer (27 % Genauigkeit (Aussage Robert Koch Institut)
    Und ein verfassungswiedriger Lockdown (Steht in der Ferfassung)
    Und alles hängt davon ab ob 30 oder 40 Personen in der Intensivstation liegen!
    Und dafür müssen 550.000 Personen eingesperrt und Ihrer Freiheit beraubt werden!
    Übel, sehr sehr übel! China rückt Stück für Stück näher!

  • schnauzer

    Sehr geehrte Herren der Landesregierung, wie schon „Götz von Berlichingen“ sagte: „Er möge mich im Arsche lecken“.

  • asoet

    Es ist alles so absurd mit den ganzen Reglementierungen…Lieber Landeshauptmann, fangen sie jetzt nicht schon wieder an zu drohen mit schärferen Kontrollen. Nicht nur ich finde das zum Kotzen und ich lasse mich in meiner Bewegungsfreiheit sicherlich nicht mehr aufhalten.
    Noch was zum testen: Kann mir vielleicht die Sanität oder das Hygieneamt erklären, warum bei einer Mittelschulklasse mit 25 Schülern in Quarantäne aus dem Oberpustertal alle einzeln bis nach Bruneck zum testen müssen!? und das nicht beim Hausarzt machen können??? Also da soll man noch etwas Ernst nehmen. Zum KOTZEN!

  • dagobert

    Eigentlich ist es ganz einfach: Ansteckung vermeiden = Freiheit. Ansteckungen gehen hoch = Eingesperrt sein. Wahrscheinlich haben wir noch eine Woche Zeit dem kompletten Lockdown zu entgehen… oder wir können wir einen Monat lang aus dem Fenster schauen

  • sougeatsnet

    Lasst endlich die Covid-Leugner an die Macht: Die sind einfach super. Covid gibt es nicht. Sterben müssen wir auch alle und die Grippe gab es immer. In Südtirol starben letztes Jahr viel weniger als normal. Nur zu dumm, dass keine Gäste zu uns kommen. So langsam schnallen dies auch die Allerdümmsten, wenn wir uns weiterhin nicht zusmmenreisen, dann wird das Problem richtig massiv. Das Problem löst nicht der Landeshauptmann, sondern nur wir alle gemeinsam. Leider schaffen es einige wenigen, die Bemühungen der „Braven“, in kürzester Zeit zu Nichte zu machen. Die perfekte Organisation der Sanität trägt ebenfalls nicht zu mehr Vertrauen bei. Die Sicherheitsprotokolle sind nicht das Papier Wert auf dem sie stehen, da sich niemand daran hält. Na dann bleibt gesund!

  • positivegedanken

    Es wäre ganz einfach wenn jeder Südtiroler für sich selbst und für seine Mitmenschen VERANTWORTUNG übernehmen würde und endlich mal seinen Egoismus ablegen würde, hätten wir den größten Teil des Problems gelöst. Die Schuld immer bei den anderen zu suchen, das ist typisch für Menschen ohne Eigenverantwortung.

  • snakeplisskien

    Wie denn?

    Hatte Widmann laut Samstag/Sonntag-Tageszeitung nicht behauptet, dass wir super Zahlen haben und es einen Aufstand gegeben hätte, falls uns der Staat nicht von der roten Zone herabgestuft hätte.

    Dann müssten wohl auch wir einen Austand machen, falls uns die Landesregierung, trotz der angeblich guten Zahlen nun durch einen Lockdown quasi wieder als rote Zone erklären sollte.

    Hätte man bloß im November/Dezember beispielsweise für 1 Monat hart durchgegriffen, wären wir wohl nicht in der derzeitigen Situation. Dieses andauernde Öffnen und Schließen um die eine und andere Lobby zu befriedigen bringt laut meiner Auffung gar nichts und verzögert nur alles. Ich glaube dass den Arbeitnehmern und -gebern durch einen einmaligen längeren Ausfall weniger Schaden entstehen würde, als durch die den eingeschlagenen Kurs.

  • diplomat

    Wie so ganz Südtirol im harten Lockdown. Wäre es nicht vernünftiger nur die dunkelroten Gemeinden, wie Neumarkt, Kurtatsch, Eppan, Tramin, Lana einzuschließen – und auch Wolkenstein wenn die Zahlen steigen – wie schon in der Vergangenheit Sexten, Antholz, Waidbruck oder Gröden?

    Das wäre eine Erziehungsmaßnahme!

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