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Die Pippi-Langstrumpf-Politik


„Chaostruppe, Schluckauf-Schließungen, Krieg in der SVP“: Die Opposition geht mit dem Corona-Krisenmanagement der Landesregierung hart ins Gericht.

Von Matthias Kofler

Andreas Leiter Reber schüttelt den Kopf: „Die Alleingänge des LH müssen aufhören.“ Der Freiheitlichen-Obmann fordert eine Dringlichkeitssitzung des Landtags, in der – vor Verabschiedung der neuen Verordnung – die Sinnhaftigkeit der Einschränkungen diskutiert und ein Strategieplan erarbeitet werden soll. Leiter Reber wirft der Landesverwaltung „handwerkliche Fehler“ in der Pandemie-Bekämpfung vor: „Wenn man sich für Schließungen entscheidet, müssen die Hilfsmaßnahmen von Beginn an bereitstehen.“ Dies sei bisher nicht der Fall gewesen, weshalb der Blaue die Regierung als „Chaostruppe“ betitelt. Er stehe mit Unternehmern aus der Kleidungsbranche in Kontakt, die noch auf Hilfszahlungen für November warteten.

Auch Diego Nicolini geht mit Kompatscher und Co. hart ins Gericht: Das Management sei „chaotisch und peinlich“. Symptomatisch dafür stehe die Aussage von LR Thomas Widmann, wonach die Gastronomie-Schließung nichts bringe. „Der Sanitätsbetrieb ist nicht imstande, die Daten zu interpretieren und korrekt nach Rom zu schicken. Für dieses Versagen muss eine Kategorie bezahlen, die ohnehin schon streng kontrolliert wurde“, findet Nicolini.

Sandro Repetto vom PD ruft die Exekutive auf, die „Akkordeonmethode“ des ständigen Auf- und Zusperrens sein zu lassen. „Damit verwirrt man nicht nur die Bevölkerung, sondern fügt den Betrieben mit Schluckauf-Schließungen wirtschaftlichen Schaden zu“, betont der PD-Mann, der seit geraumer Zeit vor verfrühten Öffnungen warnt. „Nun zwingen uns die staatlichen und die europäischen Einstufungen, Bereiche zu schließen, die wir aufgrund der Daten gar nicht hätten öffnen dürfen“, so Repetto.

Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit findet: „Die Bar- und Restaurantbetreiber werden zum Spielball einer chaotischen Corona-Politik des Landes. Wenn die Politik die Schließung der Lokale veranlasst, muss sie auch für die Schäden aufkommen.“ Nächste Woche befasst sich der Landtag mit einem STF-Antrag, der finanzielle Unterstützungsmaßnahmen für die ArbeitnehmerInnen vorsieht.

Auch das Team K stellt das Landes-Krisenmanagement in Frage. Die Schließung der Gastronomie beweise einmal mehr, dass es kein klares Vorgehen gebe. „In einem ,normalen‘ Land wäre es längst an der Zeit, dass in der Landesregierung und im Sanitätsbetrieb personelle Konsequenzen gezogen werden müssten. Dass dies niemals geschieht, ist der eigentliche Südtiroler Sonderweg“, giftet Paul Köllensperger.

Ein Argument der Exekutive lautet, dass Südtirol viel teste und benachteiligt sei, weil man mehr Positive finde. „Diese Aussage stimmt einfach nicht“, meint Franz Ploner. Der Landesrat bastle sich – frei nach Pippi Langstrumpf – die Zahlen, wie es gerade passe. „Es zählen nicht die absoluten Zahlen, es zählt vielmehr der Verlauf der Positivitätsraten und die Inzidenzzahl – statistisch hochgerechnet auf 100.000 Leute. Mehr testen ist also kein Grund für schlechte Zahlen. Und leider – die Zahlen bei uns sind erschreckend.“ Ploner fordert seit Wochen, dass positive Antigentests mit PCR-Test überprüft werden. Dies wäre nicht nur im Sinne der positiv Getesteten, sondern auch im Sinne des Landes, da viele falsch Positive korrigiert und aus der Statistik genommen werden können. Er weist auch auf die Notwendigkeit hin, das Contact-Tracings wieder in den Griff zu bekommen. Köllensperger ist überzeugt: „Die Zeche für den schwelenden parteiinternen Krieg Kompatscher gegen Widmann, SVP-Wirtschaft gegen die Arbeitnehmer zahlt die Gastronomie.“

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Kommentare (61)

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  • sepp

    do gehört amol a köpfe rollen dei herrn der sanität kenn sich mit dei zahlen jo selber nett aus dei herrn leisten sich oan fehler nochn ondern und moan sie sein die besten das selbe der wirtschaftslandesrat versprechen versprechen sonst nix total unfähig der herr schnellsten rücktritt

  • criticus

    Immer wieder die falschen Wirtschaftstreibenden bestrafen und das auch noch wissentlich (siehe Aussage Schuler), bringt nur Unmut. In meiner Umgebung wurden viele Eltern von ihren Kindern, die zur Schule gehen, angesteckt. Gastronomie und Geschäfte haben in Punkto Sicherheit ihr Wort gehalten. Einige schwarze Schafe gibt es leider überall. Rom hat momentan andere Probleme, die hätten so schnell nicht reagiert, zudem sind die auf jedem Senator angewiesen.

  • wm

    liebe Opposition. Ich bin kein Svp Freund, im Gegenteil bkn für starke Oppoistion. Aber zeigt msl Ihr Opposition sein könnt! und denkt auch mal an eure Wähler. Oft kommt mir vor dass ihr auch nur auf eure Geldtsche schaut.

  • andreas

    Widmann ist so der Letzte der sich äußern sollten, denn ein primäres Problem Südtirols in dieser Pandemie ist die schlechte Organisation und Planlosigkeit der Sanität.
    Sinnlose Hauruck Aktionen wie Schlachtücher oder Massentest mögen zwar in seinem wirtschaftlichem Sinne sein, zur Verbesserung der Lage haben sie aber nicht beigetragen.

    Würde die Sanität eine Liste mit Beruf, Alter, Anzahl Familienmitglieder, ca. Kontakte und Aufenthaltsorte eines jeden Positiven führen, wäre es leichter möglich einzuschätzen, in welchen Bereichen sich die Leute anstecken und es könnte gezielter reagiert bzw. agiert werden.
    Aber die Kontaktverfolgung scheiterte ja schon am Anfang mit niedrigen Zahlen an mangelnder Organisation.

    Die organisatorischen Fähigkeiten der Sanität enden schon darin, 4.000 Einschreiben zeitnah zu verschicken und Zerzer meint auch noch, dass es zwingend nötig ist eine Quarantäneanordnung, welche vor 8 Monaten gewesen wäre, den Leuten in einem Einschreiben mitteilen zu müssen.

    Die Anordnung, bei positiven Schnelltests keine PCR Test zu machen ist ebenfalls weniger schlau, da ich mir kaum vorstellen kann, dass die Sanität es auf die Reihe bekommt Daten, welche sie von 100 Außenstellen bekommen zentral zu sammeln und die Namen miteinander abzugleichen, um eine doppelte Zählung zu vermeiden.

    Der Landeshauptmann kann nur auf Basis der Zahlen reagieren und die sind ausgesprochen schlecht, zum Agieren fehlt uns an diversen Stellen leider die Kompetenz.

    Der Landeshauptmann sollte, auch wenn das in einer Krise nicht üblich ist, 1-2 seiner Landesräte vor die Tür setzen und z.B. die Sanität selbst übernehmen und sich da ein paar Experten aus dem laufenden Betrieb nehmen, es gibt dort durchaus Primare mit ausgezeichneten strategischen und organisatorischen Fähigkeiten.

  • andimaxi

    Allen das Gehalt streichen, dann werden die Zahlen schnell besser. Die killen die Existenzen der Familien und Betriebe und kassieren immer fröhlich weiter.

  • lucky

    und die „Eine“ ich glaube die Foppa, brucht keinen Mund-Nasen-Schutz……

  • normalsterblicher

    Der LH soll uns bitte erklären, woher heuer die 6,4 Milliarden Euro, die im Landeshaushalt veranschlagt sind, kommen sollen, wenn ganze Wirtschaftsbereiche monatelang still stehen.

  • positivegedanken

    Wenn ich die neue Aktion richtig verstanden habe, hat der LH gar keine andere Möglichkeit als die Gastronomie zu schließen da ansonsten die Gelder von ROM und der EU ausbleiben!!! Südtirol hätte sich von allen Anfang den von Rom vorgegebenen Richtlinien halten sollen anstatt vZEIT GELD ENERGIE für einen total missglückten Sonderweg einzuschlagen der die Bevölkerung nur verunsichert.

    • noando

      das sehe ich ähnlich: die landesregierung hat sich mit den ganzen „wir sind autonom“, „wir brauchen einen sonderweg“, „wir wollen zeigen dass wir ohne rom besser können“, „für was ist denn unsere autonomie gut“, usw, viel zu viel treiben lassen. einerseits, hätte die landesregierung den sonderweg nicht versucht, wäre die opposition mit den üblichen „ihr kriecht rom in den ar…allerwertesten“, „man sieht dass die svp unsere autonomie nicht verteidigt“ dahergekommen – andererseits kommt jetzt die kritik, dass der sonderweg „handwerkliche fehler“ hatte. ich bin ja auch kein experte – aber was denn nun die beste lösung ist, habe ich noch nicht erkennen können, und habe es auch nicht von der opposition mitgeteilt bekommen. mittlerweile habe ich kein vertrauen mehr in einen sonderweg, sondern denke mir, wir sollten uns an die vorgaben von rom und brüssel halten. die unsitte jede gelegenheit für den eigenen vorteil zu nutzen (populismus, sei es im internen svp-machtkampf, sei es bei der opposition sich zu profilieren) ist mittlerweile nur noch nervtötend.

      dass hilfe versprochen wurde, aber bei weitem nicht so viel kommt, ist dann das nächste übel. ich glaube vielen politikern ist noch nicht klar, wie viele an ihre grenzen stoßen. umsatzausfälle ersetzen, arbeitslosenhilfe, zahlungsaufschübe … ja, das wird teuer werden, aber liebe volksvertreter: ohne wirds nicht gehen!

    • leser

      Positivgedanken
      Das geld kommt von der EU
      Wir haben ei e regierungskruse, weil die römische regierung nicht bereit ist sich in der verteilung dreinreden zu lassen
      Hast schon mitbekommen, dass es geld für wiederaufbau erst gibt, wenn geld von der EU fliesst
      Übrigens das ist ja auch vorher vom kleinen man abgeknöpft worden
      Die EU produziert ja nix

      • yannis

        Geld für den Wiederaufbau, ?
        Wohl Geld für allerlei „Dolce Vita“ der Italiener und zum füttern der staatlichen Wasserköpfe,.
        In keinen EU- geht.man so früh in Pension wie in Italien,, hat doppelt und dreifache Polizei-Apparate und der Witz dabei man zahlt dafür noch Strafe an die EU.
        Die Liste ließe sich noch eine ganze Weile fortführen

    • cicero

      Besser wäre es gewesen die Eier zu haben den Sonderweg fortzuführen, anstatt jetzt als Feiglinge dazustehen. Das Geld das Betriebe verdienen ist immer noch sicherer als Ausgleichszahlungen , die eh wahrscheinlich nie ankommen. Schweden macht auch einen Sonderweg, ja pa….muss man halt haben.

  • george

    Wer von euch als „Schreiberling“ hat hier konkrete Vorschläge gebracht, wie man es besser machen könnte? Ich lese nur ein zwei Leute heraus und die nur teilweise, sonst gibt es hier nur wiederum das übliche Gezetere in euren Zeilen.

    • leser

      George
      Das ist eigenluch ganz einfach
      Der kern liegt in det besteuerung und im abrschreibesystem
      Wenn man den konzernen da einen ruegel vorschiebt, geht kein steuergeld verloren
      Und jetzt preisfrage
      Wer, gkaubst du verhindert das?

    • yannis

      Oh, doch @ George, die gab es hier schon, aber alle wurden mehr oder weniger als Verschwörungstheoretiker und Covididioten etc. abgetan.
      Und genau diejenigen die über die wie Wölfe herfieln, haben bislang auch nicht im geringsten einen brauchbaren Vorschlag abgesondert.

      • cicero

        Genauso ist es yannis. Die einzige Alternative ist, endlich einmal zu akzeptieren, dass es halt von nun an GRUNDSÄTZLICH mehr Krankenhausbetten und Personal braucht. Das muss geschaffen werden, anstatt zu versuchen die Infektionen zu drücken, was eh kaum gelingt und dabei die ganze Gesellschaft zu ruinieren, in der Hoffnung, dass wir dann eh keine Aufstockung mehr brauchen (wenn alles vorbei ist). Daran wird auch die Impfung nichts ändern. Dann kommt der nächste Virus und alles geht von vorne los.
        Das ist der einzige Weg um zu einer Normalität zurückzukommen. Endlich AKZEPTIEREN dass es im Wesen der Natur liegt, dass dieser Virus halt da ist und dass die Mittel des Menschen begrenzt sind. BEHANDELN anstatt verhindern wollen.
        Ich glaube auch dass das die Politik eh schon begriffen hat, aber nicht eingestehen will dass sie sich verrannt haben, das schaut nicht gut aus. Jetzt hofft man auf die Impfung als Allheilmittel um die ganze Aktion doch noch als Erfolg verkaufen zu können.

        • noando

          grundsätzlich mehr krankenhausbetten – da gebe ich ihnen recht. das wird aber nicht ausreichen. wenn ich mich mal als hellseher versuchen darf: ich würde sagen es wird eine kombination aus impfung (für risikogruppen: ältere und vorerkrankungen, ev auch risiko-arbeitsbereiche), aus medikation (sei es mit antikörper und medikamenten, siehe lilly und zb gicht-medikamente) und der aufstockung entsprechender sanitärer einrichtungen. ihre aussage, dass der sonderweg richtig gewesen wäre, teile ich gar nicht. aber das können wir beide nicht belegen, der sonderweg wurde ja nicht durchgezogen …

        • yannis

          @cicero,

          Danke für das komplettieren meiner Gedankengänge !
          Insbesondere Dein letzter Absatz bringt es auf den Punkt, die wissen einfach nicht wie sie aus der „Nummer“ wieder rauskommen ohne geteert und gefedert zu werden.

    • sonderweg

      Die Schweiz wollte ganz ursprünglich einmal einen eigenen Weg gehen. Ein Protokoll für die Ärzte wer im Krankenhaus im Notstand behandelt wird und wer nicht. Eine ersteTriage über die Patientenverfügungen in Altersheimen. Und alle Maskenverweigerer, Coronaleugner, Impfverweigerer war der Vorschlag sich in einer Liste eintragen zu lassen und sie würden erst bei eventuell freien Kapazitäten behandelt werden. Sie haben diesen Vorschlag wieder fallen gelassen. Aber für Gallien im Norden und den Zauberweg lese ich den Weg von den Schreiberlingen hier heraus…

  • honsi

    Die WHO empfiehlt in einem Schreiben, sollte der PCR Test positiv sein aber keine Symptome vorliegen, nochmals zu testen.

    https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05

  • leser

    Was wollt ihr
    Wir kriegen jetzt bald neuwahken
    Ministerpresident salvini
    Innerminister meloni
    Und staatspresident berlusconi
    Tja leute dann wird nur mehr motorboot gefahren und feten gefeiert und das nur für einheimische
    Leute das schlaraffenland rûckt näher

  • rota

    Man kann doch nicht diese Politik mit Pippi Langstrumpf vergleichen. Ihr zerstört meine Kindheitsträume und beleidigt Pippi.

  • vinsch

    @honsi stimmt, aber auf diesem Forum hat noch niemand erkannt, welche Sprengkraft diese neue Aussage der WHO in sich hat. Die ganzen bisherigen Zählungen waren also falsch… und uns sperrt man die Betriebe.
    Sehr geehrter Herr Kompatscher, wenn Sie schon hier Leute beauftragen, für Sie zu schreiben und die Richtung vorzugeben (gegen Widmann und Achammer und nur ihre Linie, die für Rom ist die Richtige) dann beauftragen Sie bitte intelligentere Leute. Denn Ihre Vertrauensperson, die sich ständig mit verschiedenen „nicknames“ betitelt, immer jedoch die ein und dieselbe Person ist, ist sicherlich keine Werbung für Sie!!!

    • gorgo

      Geh bitte, welcher Mensch mit Verstand stellt Leute an, hier in der Kommentarfunktion der TZ etwas zu schreiben?
      Ein blinder Hamster der über die Tastatur springt wäre völlig ausreichend.

    • cicero

      @vinsch
      Ich glaube schon, dass die Politik die Aussage der WHO verstanden hat, man will sie nur nicht zur Kenntnis nehmen, da die Glaubwürdigkeit davon abhängt. Jetzt testet man im Unterland bereits NUR mit PCT-Test weil man gesehen hat, dass die ganzen Zahlen und nur Nachteile bringen und keine Aussagekraft haben. Aber es stimmt, die Leute müssten darauf bestehen dass ihnen bei einem positiven Testergebnis BESTÄTIGT wird, dass sie auch wirklich INFIZIERT (also krank und ansteckend) sind und nicht bloß vom Virus gestreift. Das müssten sie sich OFFIZIELL bestätigen lassen, schauen wir mal wer das kann. Denn sonst ist keine Maßnahme wie etwa Hausarrest gerechtfertigt, auf bloßen Verdacht hin Leute einzusperren müsste geahndet werden. Vom Zusammenbruch der Wirtschaft und dem Aussetzten der Menschenrechte auf Basis von Mutmaßungen ganz zu schweigen.

  • besserwisser

    die pandemie und wirtschaftexperten scheinen ja heute wieder mal in fahrt zu sein! sie wissen zwar, so wie die opposition dass alles falsch ist, aber massnahmen wie wir aus dieser unguten situation (und wir sind ja nicht allein damit, den rest der wetl gibt es ja auch noch ….) können sie auch nicht aufzeigen.
    die meisten der schreiberlinge sind sogar unfähig einen gedanken klar in wenigen zeilen unterzubringen, aber sie wissen alle wie die welt funtkioniert….

    • cicero

      @besserwisser
      Doch können wir. Wie ich weiter oben schon ausgeführt habe braucht es eine enorme Investition in die Sanität, sprich Betten, Ärzte und Pfleger und zwar als permanente Einrichtung und nicht nur vorübergehend. Das ist die einzige Möglichkeit. Denn zu hoffen dass der Virus durch Kontaktbeschränkungen verschwindet, ist trügerisch. Da hilft auch die Impfung nicht, denn das wird nicht der letzte Virus sein. Denn alle in den Ruin treiben wird hoffentlich nicht wahr werden. Obwohl zuzutrauen ist ihnen bald alles.

      • besserwisser

        da hat er recht der cicero. ich bin selbständig und sitze seit einem jahr mehr oder weniger auf dem trockenen, ich weiss schon von was ich rede. aber das blöde geschwätz von der opposition bringt uns auch nicht weiter.
        auf dem foto gibt es auch leute die in besseren zeiten die selbständigkeit nicht geschafft haben (scheitern ist nicht schlimm, das darf und kann man!) und jetzt von unserem steuergeld ernährt werden.
        wenn eine presseaussendung am tag, in der woche alles ist was sie liefern können… mager mager…..

      • ermelin

        Um Intensivmediziner und Intensivpfleger auszubilden, braucht es Jahre…..um sie kurzfristig einzukaufen, massive Gehaltssteigerungen…..dass wären dann aber wieder die bösen Ärzte, welche dann zuviel verdienen….

  • walter11

    Zumindest jetzt werden alle Zweifel bezüglich der handelnden Politiker ausgeräumt.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Widmann muss sofort zurücktreten.

  • noando

    pippi langstrumpf spiel in schweden … wie passend

  • sonderweg

    Das kleine Dorf Gallien hoch im Norden… mit dem Zaubertrank bzw. den Sonderweg, der eigentlich gar keiner ist. Und alle Gallier meinen sie sind unsterblich und dieses komische Ding… Dieses Virus…. gibt es nur bei uns. Und Schuld sind die natürlich die Römer…. Und ihre Verbündeten… Insere Dorfvorsteher.

    • cicero

      Zum Glück gibt es noch ein „Dorf“ noch weiter oben im Norden nämlich in Schweden die machen einen Sonderweg mit viel mehr Freiheiten als bei uns .

    • asterix

      @sonderweg, ich muss wiedersprechen. Die Gallier sind in Frankreich zuhause und nicht im hohen Norden. Ich muss es ja wissen, weil ich einer bin, ein Gallier. Wir Gallier fürchten eigendlich nur, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Von wegen so ein Virus, ein kleiner.

  • thefirestarter

    Kann man eigentlich die Stocker für ihre Fehlentscheidungen noch belangen?

  • summer

    An die ganzen Gastronomen hier: mimimimi
    An die Angestellten des Gastgewerbes: ihr habt mein Mitgefühl. Euch soll geholfen werden. Jenen mit zehn fetten Jahren als Gastronomen noch einmal: mimimimi

    • keinpolitiker

      @summer
      immer wieder du mit deinen Gastwirten, welcher Gastwirt hat dir etwas getan dass du so reagierst?

      Jeder Gastwirt, wie auch Handwerker, Industrie oder Dienstleister trägt etwas für die Allgemeinheit bei.
      Gastwirte geben nicht nur Arbeitnehmern Arbeit, nein auch der Handel oder das Handwerk profitiert vom Tourismus.

      Es gibt natürlich Hoteliere, die den Rachen nie voll genug bekommen und genau diese Kategorie wirst du wohl mit deiner Aussage meinen, aber es gibt auch Kleinbetriebe und Familienbetriebe, welche solide arbeiten.
      Und wenn du von den fetten 10 Jahren sprichst, dann glaube ich, ist jede Branche davon betroffen, denn auch die Industrie und das Handwerk hatte die letzten 10 Jahre, fette Jahre.

      Wenn eine Krise kommt, sind immer die Arbeitnehmer die geschräpften.

      • hallihallo

        summer, den angestellten des tourismus hilft dein mitgefühl überhaupt nicht.
        bist einfach nur ein schleimer

        • summer

          @hallihallo
          Wenn Sie den ganzen Satz lesen würden, hätten Sie auch gemerkt, dass die Angestellten nicht nur mein Mitgefühl haben, sondern diese unbedingt von der öffentlichen Hand gestützt werden sollen.
          Aber die Gastronomen brauchen keine Unterstützung, diese ewigen Jammerer.

          • leser

            Summer
            Hosch an vogl
            Der ganze karren tourismus hat ganze schichten in eine abhängigkeit gestützt
            Jetzt wo det karren wegen einer monokultur an due wand läuft, soll der bürger zahlen
            Ja fehlts noch
            Hotelerie und gastronomie sollte man zur kasse holen um für die umweltschäden, den verbrauch von resoursen wie wasser, usw. Aufzukommen
            Von misshandlung der arbeitskräfte noch abgesehen

          • summer

            @leser
            Lesenden Menschen kann geholfen werden. Ihnen offenbar nicht.
            Wer also hier wirklich einen Schaden hat, ist recht eindeutig!

      • summer

        @keinpolitiker
        Nachdem Sie hier endlich argumentativ werden, kann man auch diskutieren mit Ihnen, denn jetzt bringen Sie auch mal Argumente. Und dein, mir hat kein Gastronom persönlich was angetan, ich kann nur deren Falschheit nicht ertragen. Am Meer hatte für den Sommerurlaub der Inhaber nicht nur die Frechheit, keine Rechnung auszustellen (deshalb auch kein Bonus vacanze angeboten), sondern auch noch die Kurtaxe zu verrechnen, die er wohl kaum abgeführt hat, zumal er uns keinen Steuerbeleg ausgestellt hat.
        Natürlich gibt es ein paar Gastronomen, die dringend Hilfe brauchen, das sind vor allem jene, die vor Kurzem einen Betrieb in Pacht übernommen haben, viel Eigenkapital investiert haben und jetzt vor dem Aus stehen. Diese, allein diese tun mir leid, weil sie nicht die Zeit hatten, mit dem Betrieb Ersparnisse zu erwirtschaften und auch noch die Pacht zu zahlen haben.
        Aber was glauben Sie denn, wenn ein Quellenhof über 30 Mio Euro jährlich umsetzt, dass ich da Mitleid habe? Wenn dem Inhaber nur 10% davon reinbleiben, dann hält er es aus, mal 8 Monate geschlossen zu haben.
        Nun, Sie werden jetzt sagen, andere Betriebe setzen nur ein Zehntel um. Auch gut, denn wen denen knapp kalkuliert 10% reinbleiben, dann sind das auch noch Beträge, mit denen man mal ein Jahr der Pandemie auch mit kleineren Brötchen zurechtkommt ohne zu Jammern und zu maulen. Und das könnten wir jetzt beliebig fortsetzen, aber eines ist klar: die Gastronomieangestellten können von solchen Zahlen nur träumen, leben bald 8 Monate von der Arbeitslosen oder vom Lohnausgleich. Dort geschehen die menschlichen Tragödien, aber nicht bei den Gastwirten, die nicht in die oben einleitend genannte Gruppe fallen.
        Sie mit 23 Jahren Familienbetrieb haben sicher mit Fleiß und viel Arbeit viel verdient und Ersparnisse erwirtschaftet. Es sei Ihnen ohne Neid absolut vergönnt, aber jetzt so zu tun, dass Sie wegen der Lockdown-Zeiten verhungern würden, das gehört sich nicht.
        Das ist unanständig und frech zugleich.
        Und noch etwas in aller Deutlichkeit: ich bin selber selbstständig und habe durch diese Zeit viel Geld verloren, die Beiträge machen nur einen minimalen Bruchteil aus, aber ich bleibe mir Rahmen der Gesundheit der anderen bewusst, dass das letzte Hemd keine Taschen hat und nein, ich nage trotzdem nicht am Hungertuch. Gesundheit geht vor Wirtschaft.

  • iceman

    Das Virus fühlt sich so richtig wohl in diesem Taka-Tuka-Land im Gebirge mit seinen Sturschädeln. Es ist schon eine besondere Leistung ähnliche Zahlen zu haben wie Südkorea, das über fünfzig Millionen Einwohner hat.

  • andreas

    @cicero
    Betten aufstocken wäre wohl kein Problem, Personal in der Sanität eher schwierig.
    Auch macht es nicht wirklich Sinn, für 1-2 Jahre Infrastruktur mit enormen Folgekosten aufzubauen.
    Besser wären Abkommen mit anderen Krankenhäusern und bei Überlastung deren Intensivbetten nutzen.

    • cicero

      Der Virus wird nicht so schnell verschwinden und wenn kommt eine Mutante oder ein anderer , vielleicht noch schlimmerer. Da heißt es gerüstet sein. Außerdem gibt es auch beim Personal kurzfristige Lösungen durch Umlernen aus der Pension holen ,Umstrukturierungen. Das erfordert allerdings ein kompetentes Krisenmanagement und Geld. Damit hat das reiche Südtirol aber noch nie ein Problem gehabt.
      Aber momentan geht es gar nicht darum mit diesen Zahlen kommt die Sanität zurecht. Die Politik hat sich auf den Lockdown als Ausweg eingeschworen obwohl der Topwissenschaftler John Ioannidis von der Stanford University in einer Studie nur einen begrenzten Nutzen des Lockdowns festgestellt hat im Vergleich zu den Schäden. Mit der Impfung hofften sie aus dem Schlamassel herauszukommen ,und das ganze als Erfolg zu verkaufen, deshalb sind die so nervös dass es da jetzt Probleme gibt. Außerdem dämmert es ihnen dass es mit den Impfungen viel zu langsam geht. Inzwischen gibt es neue Varianten und muss nach kurzer Zeit wahrscheinlich nachgeimpft werden. So lange wird sich der Lockdown nicht aufrechterhalten lassen. So wird weitergewurstelt bis zum Frühjahr bis es allein aufhört. Deswegen wäre eine gerüstete Sanität bis zum Herbst nicht schlecht. Zeit war jetzt da.

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