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„Wir wären startklar“

Foto: Dolomiti Superski/Wisthaler

Dolomiti Superski bleibt weiterhin zuversichtlich, innerhalb 15. Februar seine Aufstiegsanlagen in Betrieb nehmen zu können.

Die erneute Verschiebung des Saisonstartes 2020-21 war ein harter Schlag, nicht nur für das System Dolomiti Superski, sondern für die gesamte Branche des Wintertourismus auf nationaler Ebene, welche auch Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Handel. Transporte, Ausrüstungsdienstleistungen, Skischulen und andere Branchentätigkeiten mit einbezieht.

„Die gesamte Tourismussparte der Dolomiten war startbereit, sowohl im Dezember als auch nach Dreikönig und noch mehr am 18. Januar 2021. Leider waren die Bedingungen nicht jene, um von der Regierung die Starterlaubnis zu bekommen. Wir haben dies mit Verantwortungsbewusstsein, jedoch auch mit Wehmut zur Kenntnis genommen“ so Andy Varallo, Präsident von Dolomiti Superski.

Auch die im Raum gestandene Möglichkeit, die Aufstiegsanlagen nur für die Einheimischen der Autonomen Provinzen Bozen und Trient in Betrieb nehmen zu dürfen, wäre ein sehr positives Signal für die gesamte Wirtschaftssparte gewesen und hätte es unter anderem den ansässigen Kindern erlaubt, eine gesunde Sportart im Freien zu praktizieren. Dolomiti Superski hat sich mit Begeisterung für diese Möglichkeit stark gemacht.

Die harten Schläge, die bisher eingesteckt werden mussten, haben jedoch dem Unternehmergeist und dem Optimismus, welche seit immer schon die Bergbevölkerung charakterisieren, nicht viel anhaben können. „Ich habe bei vielen Kollegen und Branchenmitgliedern herausgehört, dass sie immer noch zuversichtlich und motiviert sind, die Wintersaison doch noch zu starten, auch wenn es viel später als gewohnt sein wird” fügt Varallo hinzu, „auch weil die natürliche Schneelage phantastisch ist, die Pisten bereits im November perfekt vorbereitet wurden und auch Ostern recht günstig im Kalender steht. All diese Voraussetzungen motivieren uns und sprechen für eine immer noch würdige Durchführung dessen, was von der Wintersaison noch übrig ist.“

Dolomiti Superski hat sich, zusammen mit allen anderen Branchenmitgliedern, für die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen eingesetzt, um die Sicherheit der Skigäste zu garantieren.

Die Liftbetreiber wären zu jedem Zeitpunkt für einen Saisonstart bereit gewesen, sei es Anfang Dezember, als auch vor Weihnachten, zu Dreikönig und umso mehr am 18. Jänner 2021.

„Wir haben uns seit dem vergangenen Sommer mit viel Einsatz an die Vorbereitung von operativen Maßnahmen gemacht, welche das Covid-19-Ansteckungsrisiko auf ein Minimum reduzieren (sh. auch das Programm We care about you auf der Internetseite dolomitisuperski.com). Wir haben intensiv mit den Behörden und dem technisch-wissenschaftlichen Beirat der Regierung an der Ausarbeitung eines Regelsystems mitgewirkt, bei dem die Sicherheit der Skigäste im Vordergrund steht. Die heutige Verabschiedung des Sicherheitsprotokolls für den Liftbetrieb seitens des technisch-wissenschaftlichen Beirates und die Ratifizierung desselben durch die Staat-Regionen-Konferenz“ so der Marketingdirektor des weltgrößten Skikarussells, Marco Pappalardo, „ist ein wichtiger Schritt, der endlich eine gewisse Planungssicherheit gibt und Licht am Ende des Tunnels erblicken lässt“.

Bis heute war es nämlich, in Ermangelung dieses Protokolls, nicht möglich, die Aufstiegsanlagen in Betrieb zu nehmen.

Dolomiti Superski bleibt weiterhin zuversichtlich, innerhalb 15. Februar seine Aufstiegsanlagen in Betrieb nehmen zu können, um so die vielen Skifahrer auch in der Wintersaison 2020-21 auf den Pisten der Dolomiten willkommen heißen zu dürfen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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