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Mann onaniert im Zug

Ein seelenruhig masturbierender Fahrgast hat am Mittwoch im Vinschger Zug für Ärgernis gesorgt. Er ließ sich von den entsetzten Blicken der Mitreisenden nicht stören.

Vor den Augen zahlreicher Mitreisender, darunter viele Jugendliche ist es am Mittwoch im Vinschger Zug zu einem verstörenden Vorfall gekommen. Ein Afrikaner, der als Fahrgast im Zug mitfuhr, hat öffentlich masturbiert.

Von dem Zwischenfall gibt es Videos.

Darauf ist ein mit Windjacke, Mütze und Skibrille bekleideter Mann mittleren Alters zu sehen, der sich auf einem der Fahrgastsitze niedergelassen hat und seelenruhig masturbiert.

Der Mann, der auch keine Maske trägt, schaut weder nach links noch nach rechts und lässt sich auch von den entsetzten Blicken der Mitreisenden nicht stören. Diese meldeten den Vorfall anschließend dem Schaffner.

Der Zug war am Mittwoch früh kurz vor 7.00 Uhr Richtung Meran unterwegs und vorwiegend mit pendelnden Oberschülern und Oberschülerinnen belegt. Diese befanden sich auf dem Weg zum Unterricht.

Auf weiteren Videoaufnahmen ist wiederum derselbe Mann zu sehen, wie er im Abteil steht und sich Richtung Ausgang bewegt. 

Die Bahnpolizei in Meran bestätigte  den Vorfall im Vinschger Zug.

Es handle sich um eine bislang nicht amtsbekannte Person, hieß es dort. Angeblich wurde der Afrikaner kurz festgehalten, dann aber wieder freigelassen. Dafür gab es jedoch keine Bestätigung seitens der Bahnpolizei.

Joachim Dejako, Chef der Transportstrukturen-Gesellschaft STA des Landes, zeigte sich gestern ebenfalls erzürnt. Er bestätigte den Vorfall und erklärte:

„Es ist das erste Mal, dass ich von solch einem Vorfall im Vinschger Zug höre, das kommt sicher nicht alle Tage vor“. Der masturbierende Fahrgast sei vom Zugbegleiter umgehend den Ordnungskräften gemeldet und entfernt worden. Was dann mit ihm geschehen sei, wisse er nicht.

Der Vinschger Zug sei nach wie vor ein sicheres Verkehrsmittel, erklärt Joachim Dejako. „Die Eltern pendelnder Schüler brauchen sich keine Sorgen machen“, versichert er. Der Zugbegleiter sei angehalten worden, künftig verstärkt auf die Abteile und Mitreisenden zu achten.

Joachim Dejaco: „Zudem gibt es eine Videoüberwachung und die Schüler sind großteils in Gruppen und tagsüber unterwegs“. (gk)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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